
- Weihnachtskarten sind persönlich - Kuchenbecker
Unpersönliche Weihnachtskarten machen keinen Eindruck, heben sich nicht von der Menge ab. Daher sollte man besser ein paar Tipps beherzigen:
Tipp 1: Persönliche Weihnachtsgrüße
Weihnachtsgrüße sollten daher immer persönlich sein. Egal, ob Sie per Email, per Weihnachtskarte, SMS oder telefonisch grüßen, vermitteln Sie ihrem Leser, dass die Nachricht, die Sie an ihn senden, individuell und nur für ihn bestimmt ist.
Tipp 2: Handschriftlich für besondere Kontakte
Für besondere, wertvolle Kontakte sollten Sie sich für die Weihnachtskarte ein wenig Zeit nehmen. Schreiben Sie individuell gemeint und handschriftlich einen kleinen Weihnachtsgruß in die Karte. Gern mit Füller – wegen des feineren Schriftbildes. Das macht Eindruck.
Tipp 3: Karte statt E-Mail
Wer mit seiner Weihnachtspost einen bleibenden Eindruck hinterlassen möchte, sollte seinen Geschäftsfreunden eine Weihnachtskarte senden. Wer sich dennoch für eine E-Mail entscheidet, sollte diese zumindest individuell gestalten und von Jux-Karten absehen.
Tipp 4: Auf Massen-Emails verzichten
Die Kommunikation per E-Mail gehört zum täglichen Business dazu. Allerdings haben E-Mails keine persönliche Note. Wer sich entscheidet, statt Karte auf Weihnachts-E-Mail zu setzen, sollte daraus keine Mailing-Aktion machen. Verzichten Sie beim Versenden auf das BCC, versenden Sie jede E-Mail mit eigener Ansprache.
Tipp 5: Welchen Weihnachtsgruß für welche Branche?
In der Finanz- und Bankenwelt herrscht ein kühlerer Ton als beispielsweise in der Kreativ-Branche. Passen Sie daher die Gestaltung und die Grüße der Weihnachtskarte an die Erfordernisse und das Image der jeweiligen Branche an: Vom Finanzer wird Seriosität erwartet, daher empfiehlt sich hier eine dezente Karte. Die Kommunikations- und Medien-Branche dagegen stehen für Einfallsreichtum und Individualität und sollten dementsprechend eher auffällige Weihnachtskarten wählen.
Tipp 6: Welchen Text wähle ich aus?
Die Grußtexte sollten immer eine persönliche Note haben. Hier vier Textbeispiele für die Grußkarte:
- Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit und wünschen Ihnen und Ihren Mitarbeitern (Ihrer Familie) ein frohes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches neues Jahr
- Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und danke Ihnen für die gute Zusammenarbeit. Alles Gute für 2011!
- Wir wünschen Ihnen eine gesegnete Weihnachtszeit, Gesundheit und ein erfolgreiches neues Jahr.
- Wir blicken auf ein gemeinsames, erfolgreiches Jahr zurück. Dafür möchten wir uns bei Ihnen bedanken und wünschen Ihnen und Ihrem Team eine gesegnetes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches neues Jahr.
Tipp 7: Nur kleine Geschenke für den Geschäftspartner
Weihnachten ist neben dem Fest der Liebe auch das Fest des Konsums. Doch Vorsicht: Beschämen Sie ihren Geschäftspartner nicht mit großen, überteuerten und damit unangemessenen Geschenken. Es sind bekanntlich die kleinen Dinge, die die Freundschaft erhalten. Große Geschenke könnten als unangebracht angesehen werden; man könnte Ihnen sogar Bestechung unterstellen.
Tipp 8: Wenn Geschenke – dann bitte persönlich übergeben
Wenn Sie sich für ein Präsent entscheiden, dann aber bitte persönlich (wenn das möglich ist) übergeben. Das hinterlässt einen besseren Eindruck und frischt den Kontakt positiv auf.
Tipp 9: Den Anlass nicht aus den Augen verlieren
Der Anlass des Weihnachtsgrußes ist das christliche Fest und das endende Jahr. Daraus ergibt sich, dass man auf aktive Werbung, Marketingaktionen, alte Vorgänge und unangenehme Themen aus beispielsweise der Politik und Gesellschaft verzichten sollte.
Tipp 10: Auf das Timing kommt es an
Nichts ist schlimmer, als Weihnachtskarten im Januar zu erhalten. Damit verfehlen Sie den Sinn der Weihnachtsgrüße. Daher empfiehlt es sich, die Weihnachtsgrüße rund sieben bis 14 Tage vor den Feiertagen zu versenden. Denn: Sie sollten immer den internen Postweg eines Unternehmens mit einkalkulieren.
