111 Orte in Berlin, die man gesehen haben muss - Rezension

111 Orte in Berlin, die man gesehen haben muss - Emons Verlag
111 Orte in Berlin, die man gesehen haben muss - Emons Verlag
Der etwas andere Reiseführer beschreibt Wege zu 111 spannenden, unbekannten und außergewöhnlichen Orten in Berlin.

Die Millionenstadt Berlin hat viele schöne Stellen abseits der allgemein bekannten, touristischen Highlights zu bieten, die in keinem der üblichen Reiseführer aufgeführt sind. Lucia Jay van Seldeneck, Verena Eidel und Carolin Huder haben sich auf den Weg gemacht und die entlegensten Winkel der Hauptstadt besucht. Heraus kam ein außergewöhnlicher Reiseführer, der nicht nur Berlin-Besucher erstaunen, sondern auch viele alteingesessene Berliner überraschen dürfte. "111 Orte in Berlin, die man gesehen haben muss" heißt der amüsante Stadtführer, welcher am 13. Oktober 2011 im Emons Verlag erschienen ist.

Berlin zum Entdecken

Die Bundeshauptstadt Berlin ist so riesig, dass kaum jemand alle Winkel und Plätze dieser Stadt kennt. Der neue Reiseführer "111 Orte in Berlin, die man gesehen haben muss" der drei Autorinnen Huder, Eidel und Jay von Seldeneck zeigt dem Leser Wege zu aufregenden und spannenden Orten, die nur wenige Leute kennen. Die Autorinnen machten sich auf den Weg durch alle zwölf Berliner Bezirke. Jedem Bezirk werden eine Text- und eine Fotoseite gewidmet. Die Ausflugsempfehlungen beschreiben, wie man zu den ausgewählten Sehenswürdigkeiten gelangt und bieten einen kleinen, informativen Abriss seiner Geschichte. Es folgt eine kleine Ortsbeschreibung, die mit netten Fotos garniert ist. Allerdings zeigen die Fotografien manchmal nur Ausschnitte des Ortes , so dass der Leser neugierig darauf wird und den vorgestellten Ort für sich selbst entdecken möchte. Der Aufbau des Reiseführers ist sehr übersichtlich gestaltet und enthält am Anfang einen Überblick über die vorgestellten Plätze.

Berlin aus einem anderen Blickwinkel

Der etwas andere Stadtführer "111 Orte in Berlin, die man gesehen haben muss" beinhaltet einen sehr guten Querschnitt durch die Natur, Architektur, Gastronomie und Geschichte Berlins. Hier werden klassische Highlights wie die Parkeisenbahn Wuhlheide genauso vorgestellt, wie Geheimtipps gegeben. Dazu zählen unter anderem die letzte Wohnung der Kommune 1 im Bezirk Moabit oder das Prinzessinen-Zimmer in einem Plattenbau Marzahns. Auch der wunderschöne Ausblick über Berlin auf dem Parkdeck der Neukölln-Arcaden findet Erwähnung. Die drei Autorinnen machten sich für die Recherche zu diesem Berliner Stadtführer ein Jahr lang quer durch Berlin auf den Weg. Sie besuchten Orte, die ihnen von Freunden und Bekannten empfohlen wurden und machten eigene, spannende Entdeckungen.

Fazit

Der Reise- und Stadtführer "111 Orte in Berlin, die man gesehen haben muss" ist ein Plädoyer für die unbekannten schönen Winkel der Hauptstadt Deutschlands. Die Autorinnen empfehlen nicht nur bestimmte Orte, sondern beschreiben auch die Geschichte, die hinter der vorgestellten Sehenswürdigkeit steht. Unterhaltsam und informativ geschrieben, ist das Buch eine wahre Fundgrube für Berlin-Besucher und Berliner.

"111 Orte in Berlin, die man gesehen haben muss" von Lucia Jay von Seldeneck, Carolin Huber und Verena Eidel, erschienen im Oktober 2011 im Emons Verlag, Broschur, 240 Seiten, 12,90 Euro, ISBN 978-3-89705-853-8

Die Autorin bedankt sich beim Emons Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Bildnachweis: copyright Emons Verlag

Gabriele Pagenhardt von Mainberg, Gabriele Pagenhardt von Mainberg

Gabriele Pagenhardt von Mainberg - Vor einigen Jahren war ich für ein Berliner Internet-Magazin im Bereich Veranstaltungs- und Ausflugstipps tätig und für ...

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