Nach einer guten Leistung gegen die Hertha aus Berlin, sind die Eisernen am Mittwoch gegen Osnabrück in die Realität zurück geholt wurden. Mit 1:4 unterlagen sie gegen Osnabrück deutlich. Gegen den MSV Duisburg soll jetzt die Wende eingeleitet werden und somit auch der Kampf gegen einen Abstiegsplatz.
Das Abstiegsgespenst zu Gast in der Alten Försterei
Im Stadion „An der Alten Försterei“ ist zurzeit ein Gast eingekehrt, den die Eisernen vor der Saison nicht erwartet hatten und den auch keiner eingeladen hat. Das Abstiegsgespenst ist eingekehrt und so schnell wird es die Unioner wohl auch nicht mehr verlassen. Nach fünf Spielen haben die Eisernen gerade einmal zwei Punkte auf dem Konto, von einem Sieg können die Anhänger des 1. FC Union Berlin derzeit nur träumen.
Auch für Neuhaus wird es nach der erneuten Niederlage in Osnabrück langsam eng. Sollte sich nicht langsam wieder der Erfolg einstellen, wird es wohl als Erstes der Trainer sein, der seine Arbeitsstelle beim 1. FC Union Berlin verlieren wird. Dabei hat er die Eisernen erst dorthin gebracht, wo sie jetzt sind und dass die Stürmer die Torchancen nicht nutzen, kann man dem Trainer nicht wirklich anlasten.
Am Sonntag müssen die Männer vom 1. FC Union nun aber endlich Charakter beweisen. Gegen die Duisburger kann man durchaus verlieren, solange die Mannschaft beweist, dass sie gewinnen will, dass sie den Willen hat zu kämpfen und dass sie bereit ist für den Klassenerhalt auch mehr zu geben als nur 100 Prozent.
Uwe Neuhaus setzt dabei auf Santi Kolk. Der Holländer darf am Sonntag von Anfang an spielen und das auch noch auf seiner Lieblingsposition im Sturm. Santi Kolk hat bisher zwei Tore für den 1. FC Union Berlin geschossen und ist bisher einer der besseren Spieler der Eisernen, obwohl er in den letzten Spielen nur als Joker eingewechselt wurde.
Fünf Siege aus den letzten sechs Spielen – Duisburg im Aufstiegskampf
Ein ganz anderes Bild bieten die „Zebras“ aus Duisburg. Aus den letzten sechs Spielen konnten sie fünf Siege herausholen. Nur gegen das Team aus Aue verlor die Mannschaft aus Duisburg knapp mit 0:1. Mit zwölf Punkten aus fünf Partien steht man aber zurecht auf dem dritten Tabellenplatz in der zweiten Liga. Ein Sieg gegen den 1. FC Union Berlin könnte den Männern aus Duisburg einen direkten Aufstiegsplatz einbringen, was nach sechs Spieltagen zwar nicht viel zu sagen hat, aber das Selbstvertrauen der Mannschaft weiter stärken würde.
Vier Niederlagen, zwei Unentschieden und zwei Siege
Die Statistik spricht leider überhaupt nicht für den 1. FC Union Berlin. In der letzten Saison hat man beide Spiele gegen die Mannschaft aus Duisburg verloren. In den Zweitliga-Jahren von 2001 bis 2004 konnten die Eisernen auch nur zwei Siege aus sechs Spielen holen. Von den anderen vier Spielen gingen zwei verloren und zwei endeten mit einem Unentschieden. Somit spricht natürlich alles für die „Zebras“ aus Duisburg, und wenn man das Spiel gegen Osnabrück betrachtet, gibt es nicht einen Grund, warum sich die Unioner Hoffnung auf einen Sieg machen könnten. Aber im Fußball entscheidet auch immer die Tagesform, weswegen die Unioner das Spiel noch lange nicht abschreiben müssen.
