"2012" – Jahr der Apokalypse als Film im Kino

Roland Emmerichs Weltuntergangs-Blockbuster zum Ende aller Zeiten

2012 - der Katastrophenfilm - Sony Pictures
2012 - der Katastrophenfilm - Sony Pictures
Im Maya-Kalender ist das Jahr 2012 das Ende der Zeitrechnung. In Roland Emmerichs neuestem Film droht der Erde mal wieder ein schlimmes Schicksal.

Eine Menge Bücher, Magazine und Webseiten mit Countdown-Uhren sagen für den 21. Dezember 2012 (einige Experten meinen am 23. Dezember) den Anbruch einer neuen Ära für die Erde voraus. Das alte Kulturvolk der Maya hatte offensichtlich erkannt, dass zu diesem Zeitpunkt ein besonderes astronomisches Ereignis stattfindet. Das Datum markiert das Ende eines 5.126-Jahre-Zyklus des Maya-Kalenders. Gleichzeitig endet ein 26.000 Jahre dauernder kosmischer Zyklus und ein neuer beginnt. Als Folge davon erwarteten sie derartig tief greifende Veränderung auf der Erde, dass sie damit das Ende ihrer Zeitrechnung verknüpften. Einen Weltuntergang haben die Mayas jedoch nie vorhergesagt.

Die Astronomie der Maya und die Untergangstheorien

Die in Mexiko und Mittelamerika ansässige antiken Zivilisation besaß ohne Zweifel große Kenntnisse in der Astronomie. Die Spekulationen darüber, warum die Maya an diesem Tag den Kalender enden lassen, hat viele Theorien über einen möglichen Weltuntergang ausgelöst. Theorien, über die ernsthafte Maya-Forscher nur mit dem Kopf schütteln können. Kein ernsthafter Gelehrter behauptet, dass die Mayas etwas über die Bedeutung des Jahres 2012 aussagen.

Der 21. Dezember bedeutet, wie jedes Jahr, die Wintersonnenwende, ein Zeitpunkt, an dem die Sonne im Lauf eines Sonnenjahres den größten nördlichen oder südlichen Abstand vom Himmelsäquator erreicht. Mehr ist an diesem Datum astronomisch gesehen nicht los. Trotzdem hat das Datum einen beispiellosen Hype ausgelöst. In Zeitungen, die gerne große Schlagzeilen drucken, aber auch in Internet-Foren wird spekuliert, dass an diesem Tag alle möglichen schlimmen Ereignisse stattfinden werden. Das Spektrum reicht von Asteroideneinschlag, Erdbeben, Brände, Flutkatastrophe, Angriff von Außerirdischen bis hin zum Aufstieg der Erde in ein „höhere Dimensionen“.

Wer die Zahl 2012 in eine Internet-Suchmaschine eingibt, erhält einen Wust an Informationen, Vorhersagen, Überlebens-Tipps, Verhaltensregeln etc. Selbstverständlich gibt es bereits die notwendigen Merchandising-Artikel wie Tassen oder T-Shirts mit Slogans wie „2012 The End“ oder „Doomsday 2012“. Und wer glaubt, Hollywood könnte daraus einen tollen Katastrophenfilm machen, kommt zu spät – denn diesen Film gibt es bereits.

Roland Emmerichs Film 2012 beruht auf Prophezeiungen und Mythologien

Nach den Mega-Erfolgen „Independence Day“ und „The Day After Tomorrow“ hat der deutsche Regisseur und Katastrophen-Experte Roland Emmerich einen neuen Weltuntergangs-Blockbuster gedreht. Der Film mit John Cusack basiert auf den Prophezeiungen der Mayas, aber auch den Mythologien der Tibeter, der alten Ägypter und der Cherokee- und Hopi-Indianer.

Der Inhalt von 2012

Im Dezember 2012 droht der Erde eine Katastrophe. Schon im Jahre 2009 erhält die US-Regierung einen vertraulichen Report, der bestätigt, dass die Erde schon in wenigen Jahren dem Untergang geweiht ist. Daraufhin wird ein geheimer Katastrophenplan entwickelt, mit dem natürlich nicht alle Menschen gerettet werden können.

Als Jackson Curtis (John Cusack) und seine zwei Kinder eines Tages einen Familienausflug in den Yellowstone Nationalpark unternehmen, stoßen sie durch Zufall auf eine ehemalige Forschungseinrichtung, die ein Geheimnis birgt und den Plan der Regierung als fehlerhaft ausweist. Jackson nimmt die Sache selbst in die Hand, um einen fast hoffnungslosen Kampf gegen die Zeit und die bevorstehende Naturkatastrophe zu gewinnen.

Der Trailer zeigt einen tibetanischen Mönch, der 4000 Meter über dem Meeresspiegel zu einem Glockenturm auf einem Berggipfel läuft. Während er Alarm schlägt, schwappt eine riesige Wasserwand über die Gipfel des Himalayas.

Besetzung und deutscher Kinostart von „2012

In den Hauptrollen dieses spektakulären Action-Blockbusters apokalyptischer Ausmaße spielen John Cusack, Amanda Peet, Oliver Platt, Thandie Newton, Danny Glover und Woody Harrelson. Der Film kommt am 13. November 2009 in die deutschen Kinos.

Mehr über den Geheimnisvollen Kalender der Maya erfahren Sie durch einen Klick auf diesen Link.

Peter Klau - Autor, Peter Klau

Peter Klau - Von Beruf bin ich Programmierer, Netzwerkverwalter und Internet-Fachmann. Seit mehr als 20 Jahren arbeite ich als freiberuflicher ...

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