
- Koi-Fütterung im Koiteich - pixelio, Brigitte Heinen
Der perfekte Koiteich beginnt mit dem Teichbau. Der Teich sollte nicht nur visuell eine Augenweide sein, sondern auch einen artgerechten Lebensraum für die Kois bieten. Platzierung, Größe und Teichart sind Schlüsselfaktoren, die zum Gelingen eines Koiteichs beitragen.
Die perfekte Umgebung für den Koiteich
Bezüglich der Teichgröße heisst es hier tatsächlich: Je größer, desto besser. Kois wachsen recht schnell und erreichen eine stattliche Größe. Aus diesem Grund sollte man vor dem Teichbau bedenken, wieviele Kois in dem Teich Platz finden sollen.
Wenn man nicht gerade ein Experte in Landschaftsgartenbau oder Fischteichkonstruktion ist, sollte man den Bau des Koiteichs einem Experten überlassen. Viele mögen denken, dass das Selberbauen eine Menge Geld spart, jedoch erweist sich dies oft als trügerisch. Wenn der Koiteich nicht ordentlich gebaut wird, wird man im Nachhinein eine Menge Geld für Reparaturen und ähnliches ausgeben. Im schlimmsten Fall kann ein unsachgemäß gebauter Teich zu Fischsterben führen.
Sollte also ein Experte hinzugezogen werden, ist es dessen Aufgabe die vorgegebenen Wünsche fachgerecht in die Realität umzusetzen. Ein Fachmann wird auch bei Entscheidungen Hilfestellungen geben, jedoch liegt die letzte Entscheidung bei einem selbst. Bei verdächtig günstigen Preisen ist Vorsicht geboten - hier sollte man vorher gründlich recherchieren. Generell kann man sagen, dass die Preise der einzelnen Teichbauer zwar variieren können, aber sich nicht extrem voneinander unterscheiden sollten.
Alles über die artgerechte Haltung von Kois lernen
Wissen ist Macht, insbesondere wenn es die artgerechte Haltung von Koi-Karpfen betrifft. Bevor man also mit dem Bau eines Koiteichs beginnt, sollte man soviel wie möglich über das neue Hobby lernen.
Dabei ist es wichtig, dass man sich selbst einen Überblick verschafft anstatt sich ausschließlich auf fremde Quellen zu verlassen, wie beispielsweise den Koi-Händler oder den Koiteich-Experten. Diese Personen mögen gute Informationen haben, jedoch wollen sie gleichzeitig etwas verkaufen und sind möglicherweise nicht objektiv. Darüber hinaus können diese Personen nicht mit ihrem Wissen dienen, wenn man mit seinen Koi-Karpfen allein zu Haus ist.
Das Aussuchen der Kois
Sobald man die perfekte Umgebung geschaffen hat, sollen nun endlich auch echte Kois in den Teich. Niemals sollte man zuviele Koi-Karpfen auf einmal kaufen, da sie sehr groß werden können und sich beinah jedes Jahr fortpflanzen. Ein überbevölkerter Koiteich kann viele Probleme mit sich bringen.
Probleme mit dem Koiteich vermeiden
Man kann einige Probleme, die des öfteren in Verbindung mit Koiteichen auftauchen, vermeiden, indem man die folgenden Tipps beherzigt.
Kommt ein neuer Koi hinzu, so sollte man den Neuen zuerst in Quarantäne halten. Kois können diverse Krankheitserreger in sich tragen, wie beispielsweise das Koi-Herpes-Virus. In manchen Fällen zeigen sich auch keine oder kaum Symptome, was trügerisch sein kann. Mit der Quarantäne kann man das Risiko, dass sich die gesamte Koi-Population mit einem Virus ansteckt, drastisch verringern.
Wenigstens einmal wöchentlich sollte ein Wassertest durchgeführt werden. Auf diese Weise lassen sich leicht Veränderungen feststellen. Diese Maßnahme kann nicht nur lebensrettend für den Koiteich sein, sondern auch für die Kois selbst.
Die Koi-Fütterung
Das Füttern der Kois ist vermutlich die angenehmste Aufgabe, wenn es um einen perfekten Koiteich geht. In der Zoohandlung oder beim Koi-Händler kann man nachfragen, wieviel Futter und welches Futter geeignet ist. Das Fütterungsmuster ändert sich auch je nach Jahreszeit und Temperatur.
Generell können Sachen wie Obst und Gemüse, Brot und für Koi ausgewiesene Leckerbissen gefüttert werden.
Koi-Karpfen sind sehr intelligente Tiere und können darauf trainiert werden, direkt aus der Hand zu fressen. Dafür braucht man zwar Zeit und Geduld, jedoch wird man dafür früher oder später mit zutraulichen Kois belohnt.
