5000 Jahre altes Mammut zum Leben erwecken

Mammut in der heutigen Zeit? Bald  möglich    - Marten Lars Schneider
Mammut in der heutigen Zeit? Bald möglich - Marten Lars Schneider
Ein japanischer Forscher ist fest davon überzeugt, dass es schon in wenigen Jahren möglich ist ein über mehrere tausend Jahre altes Mammut wieder zu beleben

Schon einige Versuche sind fehlgeschlagen. In den 1990-er Jahren versuchten Wissenschaftler mit den Fortschritten der Klontechnologie ein ausgestorbenes Mammut mittels der Zellkerne von Haut- und Muskelgewebe zum Leben zu erwecken. Das Experiment ging leider nicht auf. Die Kerne waren von der übermäßigen Kälte über Jahrtausende hinweg zu stark beschädigt. Doch 2008 dann der Lichtblick. Dem japanischen Wissenschaftler Teruhiko Wakayama gelang es, eine Maus mittels den Zellen einer anderen zu klonen. Das besondere: Die Maus war bereits 16 Jahre lang eingefroren. Ist das das entscheidende Wissen, ein Mammut klonen zu können?

Ein Mammut zum Leben erwecken

Der Japaner Akira Iratani geht davon aus, dass es ihm möglich ist, mit diesen Erkenntnissen ein bereits vor 5.000 Jahren ausgestorbenes Wollhaarmammut zum Leben zu erwecken. Alle technischen Probleme seien überwunden. Was nun nur noch benötigt würde, wäre eine gute geeignete Gewebeprobe dieses ausgestorbenen Mammutexemplars. Diese zu erkennen hilft ihm eine spezielle Methode. Diese erkennt, welche Zellkerne noch brauchbar sind, noch bevor sie vorher dem toten Tier entnommen zu haben.

Die passende Ersatzmutter

Und wie er diesen Mammutklon anschließend vollständig zur Welt bringt, steht auch schon fest. Ein afrikanisches Elefantenweibchen soll als Leihmuter herhalten. Iratani möchte die entnommenen Zellkerne in die Eizelle des Elefanten einsetzen. So wird es vermutlich gelingen, dass ein behaartes Elefantenkalb geboren wird. Ein Mammut aus dem Bauch eines Elefanten. Rein biologisch gesehen ist es möglich. Beide Exemplare gehören zu ein und derselben Tierfamilie.

Die Expedition seines Lebens

Bald möchte der Forscher nach Sibirien reisen um sich auf die Suche nach der passenden Mammutleiche zu machen. Eingefroren, und damit womöglich brauchbar, wird sie alle Male sein. Der dort herrschende Dauerfrost wird dafür zuständig sein. Ebenfalls zuständig wird er für die Erschwerlichkeit dieser Reise verantwortlich sein. Doch der Wille nach dem Fund der Gewebeproben - die passend sind um das Mammut zu klonen - wird siegen. Bis es allerdings Realität sein wird, diesen Vorgang duchzusetzen, wird es noch einige Zeit benötigen. Der Stand der Forschung sei zwar schon sehr fortgeschritten, jedoch noch nicht fortgeschritten genug. Zudem kommt noch, dass Iratani sich selbst eine Erfolgquote von 30% gibt. Sehr gute Erfolgschancen seien es, das Mammutbaby in vier bis fünf Jahren lebendig herumlaufen zu sehen.

Statements zur Idee

Es gibt verschiedene Standpunkte zur Klonidee eines ausgestorbenen Riesen. Manche sehen den Versuch als unrealistisch. Sie meinen, zwischen 16 Jahren altem Erbgut einer Maus und mindestens 5.000 Jahre altem Erbgut eines Mammuts bestehe ein weit aus großer Unterschied. Andere hingegen werfen den Forschern vor, die Menschheit könne nicht erst große Tiergruppen nach ihrem Willen ausrotten, dann aber wieder zum falschen Zeitpunkt zum Leben erwecken. Natürlich gibt es auch viele begeisterte Befürworter. Zuerst muss das Mammut aber lebendig sein.

Marten Lars Schneider - Da gibt es eigentlich nicht viel über mich zu sagen. Ich habe Freude am Schreiben, wie vermutlich jeder hier. Einen Lebenslauf hier ...

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