Aus Liebe gehen wir Beziehungen ein. Wir erhoffen uns Glück und Sinn durch unseren Partner. Ein Blick auf die Scheidungsstatistiken zeigt, dass die Verbindung von Liebe und Beziehung in einer "Liebesbeziehung" schwierig ist. Es sind vor allem die Erwartungen, die eine gelungene Partnerschaft erschweren. Dabei gibt es deutliche Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Lesen Sie wie die Ansprüche der Frauen Männer in die Flucht schlagen können.

"Mach mich glücklich"

Es ist sehr leichsinnig, das eigene Lebensglück ausschließlich in die Hände eines anderen Menschen zu legen. Haben Sie mal darüber nachgedacht welche Verantwortung Sie dem anderen dabei aufladen? Auch wenn Ihr Partner Sie gut kennt, kann er nicht wissen was Ihre ureigenen Bedürfnisse, Wünsche und Träume sind. Für das Glück der Frauen verantwortlich zu sein, ist für Männer eine schwere Last, die sie vermeiden können, wenn sie unverbindliche Beziehungen eingehen. Doch unverbindliche Partnerschaft ist nicht das was Frauen wünschen. Die beste Vorraussetzung für enge Verbundenheit und gleichberechtigte Partnerschaft ist ein eigener Lebensentwurf und eine Kenntnis davon, was Sie selber wollen. Äußern Sie also ihre Bedürfnisse, und sorgen Sie selbst für ihr Glück.

"Das gewöhne ich ihm noch ab"

Trägt er zu Hause ausgeleierte Jogginghosen? Gleicht das Innere seines Autos einer Müllhalde? Kein Problem, denken Frauen, er wird sich mir zu Liebe ändern. Wer solche Erwartungen hat wird meistens enttäuscht. Wir wollen alle so geliebt werden wie wir sind, mit unseren Macken und Stärken. Liebe gründet sich vor allem auf Toleranz und Akzeptanz. Einen anderen Menschen ändern wollen ist respektlos. Ändern können Sie nur sich selbst. Akzeptieren Sie ihren Partner oder trennen Sie sich frühzeitig.

"Ich helfe ihm, wo ich nur kann"

Gegenseitige Unterstützung ist in der Partnerschaft selbstverständlich. Die meisten Männer schätzen es sehr, wenn ihre Partnerin ihnen "den Rücken freihält". Doch Vorsicht. Es kommt auf das Maß an. Wenn Sie für ihren Liebsten alles ungefragt erledigen, behandeln Sie ihn wie ein unmündiges Kind. Er wird in gewisser Weise abhängig von Ihren Diensten. Das tut der Liebe nicht gut, denn Männer spüren sehr genau, wenn sie ihre Autonomie einbüßen. Möchten Sie von ihrem Mann Unterstützung erhalten, dann lassen Sie ihm auch die Chance zu helfen. Zeigen Sie vor allem Wertschätzung für seine Bemühungen.

"Wenn er etwas falsch gemacht hat, sage ich es ihm sofort"

Den Klempner bestellen, den Keller aufräumen, das Auto putzen. Es gibt viele Dinge, neben Beruf und Freizeit, die "Mann" tun sollte. Verfallen Sie nicht der Kritiksucht, wenn Ihr Partner angekündigte Taten aufschiebt. Männer hassen nörgelnde Frauen, die ihnen sagen wie unperfekt sie sind. Das wissen die Männer nämlich selbst. Es ist nicht besonders freundlich, wenn Sie darauf herumhacken. Wenn Sie etwas sehr stört, dann teilen Sie es ihrem Partner so mit, dass er es nicht als Kritik an seiner Person auffasst. Sagen Sie: "Hast du Zeit mit mir über den Keller zu sprechen? Mich stört die Unordnung wirklich. Ich habe keinen Platz für die nasse Wäsche ..." So bleiben Sie bei sich und ermöglichen ein Gespräch.

"Je mehr wir gemeinsam machen, umso besser"

Gemeinsame Interessen sind eine wichtige Basis für Partnerschaft. Doch sollten beide Partner auch ihre eigenen Interessen und Freundschaften pflegen. Männer sind geradezu allergisch gegen jede Form von Vereinahmung und Kontrolle. Sie brauchen, mehr als Frauen, das Gefühl der Autonomie. Lassen Sie ihn ruhigen Gewissens streunen und "gefährliche" Abenteuer (beim Fußballspielen mit seinen Freunden oder in der Kneipe) bestehen. Wenn Sie die Leine locker halten, kommt er umso lieber zu ihnen zurück.

"Wenn er ein Problem hat, frage ich ihn aus"

Viele Frauen klagen über schweigsame Partner, die sich hinter Zeitungen verschanzen oder stumm vor dem PC hocken. Wenn Ihr Partner ein Problem mit sich herumträgt, nutzt es nichts ihn mit Fragen zu löchern. Lassen Sie ihn in Ruhe, wenn er seine Ruhe haben will. Macht Ihnen sein Verhalten Angst, dann sprechen Sie über Ihr eigenes Gefühl anstatt ihn auszufragen.

"Ist doch selbstverständlich, dass er das tut ..."

Möglicherweise halten Sie es für keine große Tat, dass ihr Partner 1x pro Woche das Baby ins Bett bringt. Sie machen das nämlich an allen anderen Tagen der Woche. Gehen Sie nicht von sich selbst aus und drücken Sie ihre Wertschätzung aus. Männer möchten für ihre Leistungen Anerkennung. Sie möchten das Vertrauen ihrer Frauen in ihre Fähigkeiten spüren. Zeigen Sie ihre Liebe. Sagen Sie ihm ruhig, dass er ein toller Hecht ist und für Sie der beste aller Männer auf der Welt.