A-Capella der Extraklasse mit der Band "Wireless"

Wireless - Patricia Kutsch
Wireless - Patricia Kutsch
Jung, frech und spritzig sind die fünf Jungs von „Wireless". Die Künstler aus Bochum erobern mit ihrem musikalischen Können die Herzen im Sturm.

Bereits mit ihrem selbst geschriebenen Eröffnungslied haben die Musiker der A-Capella-Band aus Bochum bei einem Konzert in Dreihausen bei Marburg an der Lahn im Sommer 2010 die Herzen der Zuhörer gewonnen: Sie dichten den Hit „Schöne neue Welt“ von Culcha Candela um und begrüßen mit dem Stück nicht nur die Gäste, sondern schaffen es zugleich, sich selbst persönlich in dem Liedtext vorzustellen.

Vor allem Humor steckt in dem Auftritt der jungen Musiker von „Wireless"

Dabei beweisen sie nicht nur Humor und konnten über sich selbst lachen, sondern geben vor allem einen Einblick in ihr Können und ihre Leidenschaft für die Musik, mit der sie in den folgenden Stunden die Konzertbesucher restlos begeistern.

Finno, Andi, Alex, Sönke und Daniel heißen die jungen Musiker, die hinter der Band „Wireless“ stecken. Sie haben nicht nur gecoverte Titel und Melodien in ihrem Repertoire, sondern vor allem auch selbstgeschriebene Stücke, mit denen sie überzeugen. In „Damals“ etwa haben sie Sozialkritik humorvoll verpackt und stellen frech und ausgesprochen spritzig dar, wieso damals noch alles besser war. Heute herrsche eher die Einstellung: „Es ist mir alles scheißegal, deswegen geh’ ich nicht zur Wahl.“

An Selbstbewusstsein fehlt es „Wireless" nicht

Natürlich darf bei den Jungs ein Lied über die eigene Band nicht fehlen: In „ungecastet gut“ nehmen sie Dieter Bohlen, Detlev D. Soost und deren Kandidaten und gecastete Bands auf die Schippe. Sie selbst „brauchen keinen Dieter Bohlen, haben Musik im Blut, auch ohne Glamour und Millionen“. Diese selbstbewusste Behauptung haben „Wireless“ vollkommen erfüllt.

Dass sie nicht nur Humor, Musik und Beat in der Stimme haben, sondern auch jede Menge Gefühl, beweisen die A-Capella-Sänger mit einigen gecoverten Balladen wie etwa „In your Arms“ von Tore W. Aas. Selbst bekannte Stücke aus der Musikwelt – etwa „Lollipop“ und „Tears in heaven“ – bekommen durch die Interpretation von „Wireless“ einen ganz neuen Charme, der das Publikum immer wieder zu begeisterten Beifallsbekundungen hinreißt. Wer bei A-Capella an die Prinzen oder die Wiseguys denkt, der lernt im Bürgerzentrum Dreihausen im Ebsdorfergrund eine andere Facette dieses Stils kennen. Gesungen hat „Wireless“ in Dreihausen zu Gunsten des neuen Gemeindesaals der Selbstständigen Evangelischen Landeskirche (SELK).

Fünfjähriges Jubiläum in diesem Jahr

„Wireless" haben sich im September 2005 formiert. Durch fünf Jahre A-Capella führen die Jungs in einem Geburtstagskonzert am 25. September 2010 um 19 Uhr in der Aula der Graf-Engelbert-Schule. Natürlich gibt’s das Jubiläumskonzert in Bochum zu hören. Vom 8. bis zum 11. Oktober 2010 sind die Musiker dann in Kassel zu sehen, und vor allen Dingen zu hören.

Patricia Kutsch, Patricia Kutsch

Patricia Kutsch - Ich bin in Marburg geboren und lebe noch heute im Landkreis Marburg-Biedenkopf. Von 2005 bis August 2010 war ich dort für die ...

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