
- Südafrika - Sabine Sanftleben
Das Land an der Südspitze des afrikanischen Kontinents bietet zahlreiche Möglichkeiten für einen gelungenen Urlaub. Inzwischen ist Südafrika - mit seinen rund 800 registrierten "Caravanparks" - zu einem beliebten Reiseziel für Camper geworden. So ist es auch möglich, sich für die Dauer seines Aufenthalts einen komfortablen - und klimatisierten - Wohnwagen zu leihen.
Touristeninformationen
"Satour" - das südafrikanische Fremdenverkehrsamt - dessen Hauptsitz sich in Pretoria befindet, unterhält auch in Deutschland, Östereich und der Schweiz Niederlassungen, bei denen man sich vorab informieren kann.
Großartige Natur und interessante Tiere
Eine der beliebtesten Möglichkeiten, die Wildnis und Schönheit Südafrikas zu erleben, ist (natürlich) die Safari. Im größten Nationalpark des Landes - dem "Kruger Nationalpark" - hat man die Wahl: Safaritouren mit Unterkünften, Nacht- und Wandersafaris oder auch Campingsafaris werden hier angeboten. Der "Kruger Nationalpark", der im Nordosten Südafrikas - etwa vier Autostunden von Johannisburg entfernt - liegt, wurde 1926 von der Regierung zum Nationalpark erklärt. Insgesamt gibt es 17 Nationalparks und mehr als 500 kleinere regionale Reservate in Südafrika.
Klima
Das Klima in Südafrika ist - mit durchschnittlich acht bis zehn wolkenlosen Sonnenstunden pro Tag - eines der angenehmsten der Welt. Das südafrikanische Wetter wird von den Meeresströmungen, der Höhenlage und dem Wind beeinflusst.
Gefahren
Obwohl Südafrika als eines der sichersten Reiseziele des afrikanischen Kontinents gilt, sollte man sich vor einem geplanten Urlaub über mögliche Gefahren informieren. Die Kriminalitätsraten in einigen Gebieten sind hoch. Informationen über Risiken und Vorsichtsmaßnahmen findet man auf der Website des Auswärtigen Amtes.
Gesundheitsrisiken
Neben Bilharziose - einer Krankheit, die durch einen im Wasser lebenden Wurm verursacht wird - stellt Malaria ein weit verbreitetes Gesundheitsrisiko dar. Je nach Jahreszeit - Aufenthaltsdauer und Gegend - besteht ein mittleres bis starkes Infektionsrisiko. In jeden Fall sollte - bereits vor der Abreise nach Südafrika - mit einen Arzt über eine entsprechende Prophylaxe gesprochen werden. Die Mittel müssen häufig schon einige Tage vor der Reise in ein gefährdetes Gebiet eingenommen werden.
Schlangen, Spinnen und Skorpione
In Südafrika leben zahlreiche Arten von Schlangen, Spinnen, Skorpionen und Stechinsekten. Die weitaus größte Gefahr geht von den Moskitos aus, denn die übertragen den Malaria-Virus und der kann tödlich sein. Schützen sollte man sich unbedingt auch gegen Zecken, die Borreliose und Hirnhautentzündung übertragen können. Die Wahrscheinlichkeit, von einer Schlange gebissen zu werden, ist dagegen eher gering, dennoch ist Vorsicht geboten. Von den mehr als 100 südafrikanischen Schlangenarten, können einige - wie die Viper, die Kobra oder die Mamba - gefährliche Bisse verursachen. Die meisten in Südafrika lebenden Spinnen - es gibt hier rund 5.000 verschiedene Arten - sind eher harmlos. Selbst der Biss der gefährlichsten südafrikanischen Spinne - der Knopfspinne - ist nur sehr selten tödlich.
