Fit werden, Spaß haben und abnehmen sind die drei Hauptgründe, warum Menschen Sport treiben. Im Sommer geht man an der frischen Luft Laufen oder Radfahren, um Kalorien zu verbrennen. Aber auch beim Wintersport werden Kalorien und Fett verbrannt, auch wenn man vielleicht beim ersten Blick gar nicht daran denkt.
Wenn man Wintersportler danach fragt, warum sie Sport treiben, wird man nur selten „um abzunehmen“ als Antwort bekommen. Aber auch beim Skifahren und Snowboarden verbrennt man quasi nebenbei Energie. Aber bei welcher Wintersport-Disziplin verbrennt man am meisten Kalorien.
Langlauf (rund 800kcal pro Stunde)
Die Nummer 1 unter den Fatburnern im Winter ist der Langlauf. Je nach Intensität und Körpergewicht des Athleten verbrennt man rund 800 Kilokalorien (kcal) in der Stunde. Bei extremen Anstiegen und sehr intensiven Einheiten können es sogar über 1.000kcal werden. Beim Langlauf trainiert man nahezu alle Muskeln im Körper. Arme, Beine und die Rumpfmuskeln werden gleichzeitig belastet. Da man kaum eine Ruhepause hat, man im Vergleich zu anderen Wintersportarten die Gelenke kaum belastet und nur ein geringes Verletzungsrisiko besitzt, ist der Langlauf der optimale Wintersport, um abzunehmen und etwas für seine Fitness zu tun.
Ski alpin (rund 450kcal/Stunde)
Skifahren ist weit mehr, als sich nur auf die Bretter zu stellen, den Berg hinunter zu rutschen und anschließend wieder gemütlich mit dem Lift nach oben zu fahren. Skifahren ist ein Sport, bei dem man auch ordentlich Kalorien verbrennt. Je nachdem, wie viele Pausen man sich gönnt, wie lange die Warteschlange vor dem Lift ist und wie stark man durch Geschwindigkeit und extremes Carving den Körper belastet, trainiert man besonders die Bein- und Rumpfmuskulatur und verbrennt dabei auch unterschiedlich Kalorien. An einem durchschnittlichen Skitag sind es bis zu 500kcal, die man in einer Stunde abbaut. Nur das hohe Verletzungsrisiko beim Skifahren verhindert, dass der Sport für jeden zum Abnehmen geeignet ist.
Eislaufen (rund 350kcal/Stunde)
Auch beim Eislaufen kommt es darauf an, wie intensiv man den Sport betreibt. Wenn man 60 Minuten intensiv seine Runden dreht, verbrennt man natürlich mehr, als wenn man mit seinem Partner Hand in Hand über die Eisfläche gleitet. Durchschnittlich sind es ca. 350kcal, die man in einer Stunde verbrennt. Es können aber auch leicht 600kcal und mehr werden. Beim Eislaufen trainiert man besonders die Beinmuskulatur, die größten Muskeln im Körper. Zudem werden Gleichgewichtsgefühl, Reaktionsfähigkeit und Kondition trainiert. Das macht Eislaufen für jeden Sportler zu einer winterlichen Trainingsalternative.
Snowboarden (rund 300kcal/Stunde)
Vereinfacht gesagt gilt beim Snowboarden fast das Gleiche wie beim alpinen Skilaufen. Legt man nur wenig Pausen ein und hat man kurze Wartezeiten am Lift, verbrennt man auch mehr Kalorien. Da beim Boarden aber der Körper etwas weniger gefordert wird als beim Skifahren und die Arme nahezu bewegungslos sind, verbraucht man auch etwas weniger Kalorien.
Rodeln (rund 250kcal/Stunde)
Rodeln ist für viele nur ein Spaß. Es fördert aber auch das Gleichgewichtsgefühl, die Reaktionsfähigkeit und die Koordination. Und fast nebenbei verbessert man die Kondition und verbrennt ordentlich Kalorien, wenn man seinen Schlitten den Berg hinauf zieht. Das merkt man spätestens, wenn man keuchend am Gipfel steht und die Abfahrt vor sich hat. Beim Kurvenfahren und Bremsen werden wie nebenbei die Beinmuskeln trainiert und auch die Rumpfmuskulatur aktiviert. Mittlerweile gibt es in vielen Skigebieten aber einen Lift, der auch die Rodler gemütlich nach oben bringt. Dadurch spart man sich das anstrengende Bergauf-Gehen, verbrennt aber auch weniger Kalorien. Daher schafft es das Schlittenfahren nur noch auf Platz 5 der Liste. Wer allerdings auf den Lift verzichtet und seinen Schlitten direkt nach der Ankunft im Tal wieder von Hand den Berg hinauf zieht, verbrennt ordentlich Kalorien.
