
- Nu Shooz, Pandora's box, Album-Cover - Nu Shooz
Die Band Nu Shooz besteht aus dem Ehepaar Valerie Day und John Smith, die mit „I can't wait“ 1986 Platz # 1 der Bayerischen und Platz # 2 der Deutschen Single-Charts belegten und damit auch weltweit einen Hit landeten, der heute noch alle elf Minuten global im Radio gespielt wird.
Neues Album der 80s-Band Nu Shooz wurde mit Orchester aufgenommen
Dramatisch, wie das Sinken der Titanik, aber auch spannend, wie James Bond klingt „Pandora's Box“, das neueste Nu-Shooz-Album, das mit einem Orchester eingespielt wurde! Den aktuellen „Nu“-Sound nennen sie selbst „Psychefunkalassical“. Auf jeden Fall ist es ein Album, das man gut zu jeder Jahreszeit hören kann, vor allem im Sommer, an lauschigen Abenden eignet sich „Pandora's Box“ besonders! 14 klasse, zeitlose, gefühlvolle und spannende Songs (darunter orchestrale Versionen der „Nu"-Hits „I can't wait“ und „Point of no return“) – Realxte Rhythmen, eine glasklare Gesangsstimme – melancholisch schön!
Martin Döringer interviewte die Band Nu Shooz zum Orchester-Album „Pandora's Box“:
Wie inspirierte euch Tarzan zu euren Orchester-Album „Pandora's Box“?
Nu Shooz: „Was für eine großartige Frage! Film-Score-Musik hat die weiteste Breite für Emotionen. Wir waren immer interessiert an den Dschungel-Filmen der 30er und 40er Jahre. Die Musik ist absolute Elite! Mehr ist mehr!“
Wieso veränderte sich der „Nu“-Pop-Sound in Jazz und in die Richtung Matt Biancos und James Bond?
Nu Shooz: „Es gab einen Moment in der Jazz-Geschichte, vielleicht 1959-67, als Blues und Latin-Musik hereinbrachen. Die Ergebnisse waren aufregend! ‚Heyyy, watermelon man!‘ Das war eine faszinierende und aufregende Zeit und ein ernsthafter Weg zu spielen, eine sichere Attitüde!“
Wie formierte sich euer Orchester zu „Pandora's Box“?
Nu Shooz: „2006 nahmen wir den 20jährigen-Jubiläums-Remix von ‚I can't wait‘ auf. Es ist nicht wirklich ein Remix, aber ein neuer, frischer Look des Songs, den wir mit akustischen Instrumenten, strammen Bass, drei Hörnern, Vibraphon und mit hohlen Körper-Gitarren machten. Dann dachten wir, wie es wohl wäre, wenn wir ein ganzes Album mit diesen Instrumenten aufnehmen würden. Wir diskutierten sehr lange darüber; das Album wurde dann sehr schnell geschrieben!“
Nach dem Öffnen der Büchse der Pandora kam alles grausame in die Welt, so die Sage. Aber es brachte auch Hoffnung. Was sind eure Hoffnungen?
Nu Shooz: „In der Büchse der Pandora befindet sich Unendlichkeit, zumindest sehe ich das so. Und Endlosigkeit ist unendlich gut und vor allem eins: übelst!“
Heute bedeutet das „Öffnen der Büchse der Pandora“ das Stiften nicht wieder gut zu machenden Unheils. Was sind eure Sünden, außer, dass ihr nicht warten könnt?
Nu Shooz: „Zu meinem Bedauern schrieben wir nur wenige Songs. Alte Band-Mitglieder sticheln gerne darüber. Sie weigern sich, zurück in die Büchse zu gehen.“
Plant ihr eigentlich ein ähnliches Album wie „Poolside“ (1986) zu produzieren, mit echten Achtziger-Synthies, die so zeitlos poppig sind?
Nu Shooz: „Sag niemals nie... aber das scheint genauso interessant zu sein, wie eine Spielshow eines anderen Planeten.“
Was war der beste Moment in eurer Karriere?
Nu Shooz: „Die Geburt unseres Sohnes. Er ist Künstler. Auch ‚Ladies Night's‘ in Portlands ‚Last Hurra‘, zirka im Sommer 1981.“
Habt Ihr für eure Fans ein spezielles Sommer-Rezept, das ihr teilen wollt?
Nu Shooz: „Sprudel-Wasser, Eis, einen Spritzer Passionsfrucht-Tee, Spritzer Vodka – nicht zu stark, und immer verantwortungsvoll genießen!“
'Nen Mode-Tipp?
Nu Shooz: „Lass dir nie, nie, niemals von jemanden erzählen, keine Schulterpolster zu tragen!“
Wie kam es eigentlich dazu, dass ihr mit dem Bostoner Freestyle-Sänger Byllie Crayone den Song „Give it 2 me 1 time“ aufgenommen habt?
Nu Shooz: „Die komischsten Dinge passieren im ‚Balloniverse‘!“
„Pandora's Box“ von Nu Shooz Orchestra wurde am 13. Juli 2010 auf Nu-Shooz-Records veröffentlicht und ist über Import erhältlich.
Free mp3-Download – „Right before my eyes“ – der Nu-Shooz-Orchestra-CD gibt es hier.
