Erdbeeren sind nicht nur gesund, enthalten Kalium, Kalzium, Phosphor, das Provitamin A und über doppelt soviel Vitamin C wie Zitronen. Sie haben zudem so gut wie keine Kalorien und sind vor allem eines: Lecker!

Laut Umfragen essen 96 Prozent aller Deutschen gerne Erdbeeren und das Berliner Umland bietet vielfältige Gelegenheiten, diese - wie auch in anderen deutschen Städten - selber zu pflücken.

Adressen zum selber pflücken im Jahr 2012

Hier sind nun einige Adressen und Tipps, wo im Berliner Umland selbst gepflückt werden darf:

Naumanns Erntegarten

Am Heineberg 2

14469 Potsdam-Bornim

Tel.: Produktion und Selbsternte: Gerhard Neumann, 0170-8368646

Täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet

Der Familienbetrieb baut auf seinem rund 50 Hektar großen Grund verschiedene Obstsorten an. Erdbeeren können witterungsabhängig von Ende Mai bis Anfang Juni vier Wochen lange selbst ggernetet werden. Als Marmelade, Obstbrand und Biobier verarbeitet werden sie zudem im eigenen Hofladen zum Verkauf angeboten.

Erdbeeren kann man hier ab Ende Mai/Anfang Juni vier Wochen lang selber pflücken.

POMONA - Selbstpflückparadies

Helenenauerweg 2

16356 Blumberg-Elisenau

Tel. (03338) 75 71 33

Juni bis Juli täglich von 8 bis 19 Uhr

Der Familienbetrieb im Landkreis Barnim bewirtschaftet eine Fläche von rund 25 Hektar und bietet neben der Erdbeerernte von August bis Oktober auch das Selbstpflücken von Beeren und Pflaumen an.

Obsthof Lindicke

Am Plessower Eck 1

14542 Werder/Havel, Ortsteil Plötzin

Tel.: 03327/45624

Selbstpflücker können sich dieses Jahr voraussichtlich ab Anfang Juni an die Arbeit machen. Die Erdbeer-Plantage liegt direkt am Hof. Am Wochenende gibt es zudem Kaffee und Kuchen. Zusätzlich betreibt der Obsthof einen eigenen Hofladen: Täglich geöffnet von 9 bis 18 Uhr.

Rixmanns Hof

Nauener Str. 23a

16833 Storchendorf Linum

Tel.: 033922/50571

Täglich von 9 bis18 Uhr

Auf dem Hof von Herrn Rixmann gibt es zudem eine Besonderheit. Die bei ihm ab Sommer 2011 neue Erdbeer-Sorte „Charlotte“, die erst ab August bis in den Oktober hinein reift und außerdem besonders dunkel und aromatisch sein soll.

Es empfiehlt sich bei jeder der angegeben Adressen, sich im Vorfeld telefonisch oder im Internet über aktuelle Öffnungszeiten und eventuelle Änderungen zu informieren.

Kleine Regelkunde für Erdbeerfreunde

Die Erdbeer-Saison erstreckt sich normalerweise von Mai bis Juni, immer ein wenig abhängig vom Wetter und von der jeweiligen Sorte.Gepflückt werden sollten nur die reifen Früchte, erkennbar an der tief roten Farbe, da Erdbeeren nach dem Pflücken nicht nach reifen. Unreife Erdbeeren schmecken sauer, weniger aromatisch und man erkennt sie an einem weiß-gelben Rand unterhalb des Blätterkranzes.

Selbstpflücker erhalten ihre Erdbeeren zu einem Kilopreis, der gewöhnlich zwischen 2 und 3 Euro liegt. Früchte, die beim Pflücken auf dem Feld direkt in den Mund wandern, müssen dabei selbstverständlich nicht bezahlt werden.

Kleine Kulturgeschichte der Erdbeeren

Erdbeeren sind Rosengewächse, die aus botanischer Sicht nicht zu den Beeren, sondern zu den Sammelnussfrüchten gehören. Sie spielen in der menschlichen Ernährung schon seit der Steinzeit eine wichtige Rolle. Die heute bei uns verbreitete Gartenerdbeere entwickelte sich jedoch erst im 18. Jahrhundert.

In der Antike waren sie unter dem Namen „Frega“, was so viel wie „die Duftenden“ bedeutet, bekannt und auch aus dem Mittelalter konnten große Flächen mit kultivierten Walderdbeeren nachgewiesen werden.

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