Advent, Nikolaus, Weihnachten, Silvester und ihre Nebenwirkungen

Weihnachtsschmuck überall - Nikole Keipke
Weihnachtsschmuck überall - Nikole Keipke
Im Dezember ist viel los: Schmücken, Geschenke besorgen, Adventsmärkte besuchen, Weihnachtsfeiern, Weihnachtsbaum aussuchen, Weihnachten und Silvester.

Advent. Es ist die beliebteste Zeit im Jahr. Weihnachtliche Düfte umhüllen die Stadt. Kardamom paart sich mit Orangen. Nelke und Zimt treffen sich im Glühwein oder dem Punsch. Mit viel Glück rieselt sogar der erste Schnee herab. Es sind nur vier Wochen im Jahr. Aber genau in diese Zeit fallen die meisten Ereignisse. Man möchte gern auf die beliebtesten Adventsmärkte, doch das geht bei Familien mit schulpflichtigen Kindern immer nur am Wochenende.

Viele Klassenarbeiten in der Adventszeit

Die meisten Kinder freuen sich über das Dekorieren im Haus. Jeder möchte mit anpacken, seine Ideen verwirklichen. Zusammen mit seinen Freunden Plätzchen backen. In sehr vielen Familien ist dies sogar Tradition. Doch wirklich genießen, können es die Sekundarschüler kaum. Sie müssen für die Arbeiten lernen. Drei bis vier große und kleinere Tests stehen auf dem Plan. Nachhilfe wird genutzt. Jeden Abend wird abgefragt. Die Woche ist somit prall gefüllt. Doch wer nur lernt, kann schnell blockieren, deswegen sollte ein Ausgleich geschaffen werden. Zwischendurch könnte Bewegung an der frischen Luft gut tun. Mit einem Freund und / oder seiner Familie über den Adventsmarkt schlendern. Zum Abschalten genügt bei einigen Kindern auch einfach nur ein warmes Getränk und nebenher Musik. Puzzeln, Buch lesen, mit einem Freund oder einer Freundin telefonieren oder eine Kleinigkeit basteln sind bewährte Ablenkungen.

Weihnachtsfeiern mit Freunden, Arbeitskollegen und / oder Vereinsmitgliedern

Kinder freuen sich über die Weihnachtsfeiern. Mit ihren Freunden ein paar Stunden Spaß haben, sei es beim Kegeln, Bowlen oder einfach nur im gewohnten Klassenzimmer. Doch je älter man wird, umso mehr steht der Sinn des Ganzen im Vordergrund. Es kommt nun mal in der Adventszeit alles geballt. Man möchte in Familie einiges unternehmen. Freunde dürfen nicht zu kurz kommen. Drei Weihnachtsfeiern innerhalb von vier Wochen ist einerseits etwas Schönes. Doch es darf niemals in Stress ausarten. Wirklich genießen kann es nur jemand, der ganz entspannt auf die Feierlichkeiten schaut und vorweg alles gut organisiert. Sich ganz relaxt fallen lassen und sich auf die Treffen freuen. Der Alltag sollte dabei zu Hause bleiben. Wie im Urlaub. Das kann funktionieren.

Besorgungen in der Adventszeit

Weihnachtslieder erklingen auf den Straßen. Die Stadt ist prall gefüllt, so auch die Hände der Leute. Große und kleine Taschen bahnen sich einen Weg durch die Massen. Die Einzelhändler haben im Dezember Hochkonjunktur. Die letzten Geschenke müssen besorgt werden. Doch, ob nun online oder in der Innenstadt, das weitläufige Planen hat auch hier so seine Vorteile. Es kann ja passieren, dass die gesuchten Dinge ausverkauft sind oder nicht mehr rechtzeitig geliefert werden.

Wer also im September plant, sich im Oktober umschaut und vielleicht im November alles besorgt, kann sich ganz entspannt in der Adventszeit mit einem Besuch auf einem oder mehreren Weihnachtsmärkten belohnen. Nebenher gemeinsam mit der Familie den Tannenbaum aussuchen, vielleicht sogar gemütlich auf der Couch das Weihnachtsfest planen oder mit den Kindern zusammen ein Buch lesen.

Süßes in Massen – Adventskalender, Nikolaus und Co.

Strahlende Gesichter erhellen den Büroraum der Schokoladenfabrikanten, wenn sie die Umsatzzahlen im Dezember vor Augen führen. Schon in der frühen Herbstzeit stehen Süßigkeiten in allen Formen und Varianten in den Kaufhäusern. Als Elternteil ist man hier echt gefordert. Im ganzen Jahr wird auf die Ernährung geachtet und im Dezember? Hier haben Karies und Kalorienbomben ihre Hauptsaison. Ein Abwägen sollte vorher bedacht werden. Der Adventskalender kann ja auch etwas zum Basteln bieten oder zum Lesen. Jeden Tag ein Kapitel. Oder ein Rätselkalender würde die kleinen Leckermäulchen vom Süßen ablenken. So auch zum Nikolaus. Zwei Großeltern schenken eine typische Weihnachtsmischung aus Schokolade. Abends gehen die Kinder dann auch noch zum Nikolauslaufen mit ihren Freunden und bringen noch einen prall gefüllten Beutel voller Süßigkeiten mit. Auch hier bietet sich für die Eltern eine Möglichkeit, etwas Bleibendes in den Nikolausstiefel zu legen. Im selben Wert des sonst Süßem kann dies ein Buch, ein Gutschein, ein Puzzle, ein Memory oder noch was ganz Anderes sein.

Endlich Weihnachten

Die Schule ist aus. Viele haben Urlaub. Die Geschenke sind besorgt und die Plätzchen gebacken. Nun ist die Zeit gekommen, in der sich jeder auf die Menschen konzentrieren sollte, die er lieb hat. Weihnachten gilt immer noch als Fest der Familie. Trotz allem muss nun nicht jeden Tag ein Menü gezaubert werden. Es kann sicherlich auch schön sein, zusammen zu kochen und sich dabei zu unterhalten. Oder nebenher ganz entspannt Weihnachtslieder hören und mitsingen.

Der Ablauf der Festtage sollte im Vorfeld besprochen werden, so können keine Missverständnisse entstehen. Vielleicht ist sogar ein Weihnachtsmann geplant worden, was die Kinderherzen erfreuen dürfte. Manche wollen dann freiwillig ihr Können präsentieren: Gedicht aufsagen, Instrument spielen oder ein Lied vorsingen. Doch rät jeder Pädagoge vom Zwang ab, das kippt nur die Stimmung.

Silvester beendet die Feierlichkeiten

Das Jahr ist um. Silvester unterliegt in Deutschland keiner gesellschaftlichen Regelung. Jeder wählt aus, was ihm Spaß macht. Die Palette ist dabei sehr groß. Es kann ein Kurzurlaub im Skigebiet sein, ein Karaoke-Singen mit Freunden oder ein Spiele-Abend. Eine beliebte Speise ist auch das Raclette-Essen. Ein Rückblick auf das vergangene Jahr sorgt dabei für Unterhaltung. Traditionell ist dagegen eher das Anstoßen auf das Neue Jahr sowie die Silvester-Knallerei.

Sandra Gau, Gau

Sandra Gau - "Schreiben ist leicht. Man muss nur die falschen Wörter weglassen." Mark Twain Liebe Leserinnen und Leser, ich freue mich sehr, ...

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