
- Adventskalender selbst füllen - Susanne Öhrig
Was versüßt den Kindern das Warten auf Weihnachten besser als ein Adventskalender? Jeden morgen machen sie ein Türchen auf und finden etwas Schönes, woran sie sich erfreuen können. Und mit jedem geöffneten Türchen rückt Heiligabend einen Tag näher.
Adventskalender auch für Erwachsene
Ein Adventskalender ist aber nicht nur für Kinder etwas Schönes. Auch viele Erwachsene haben ihre Freude daran. So gibt es mittlerweile nicht nur Adventskalender für Kinder zu kaufen, sondern auch für Erwachsene – gefüllt mit Rubbellosen, Pralinen oder sonstigen „Erwachsenensachen“. Und es gibt Adventskalender für Verliebte – in Herzform, gefüllt mit leckerer Schokolade.
Aber was ist das alles im Vergleich zu einem ganz persönlichen Adventskalender? Gefüllt mit Dingen, die nur für eine ganz bestimmte Person gedacht sind?
Persönliche Adventskalender – rechtzeitig Gedanken machen
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um einen Adventskalender mit persönlichen Geschenken herzustellen. Man kann fertige Kalender kaufen, die nur noch befüllt werden müssen. Und man kann selbst einen Adventskalender basteln. Welche Art man wählt, hängt auch davon ab, ob man basteln kann oder mag oder lieber etwas kauft.
Wichtig ist immer nur, dass man sich Gedanken darüber macht, was demjenigen, für den der Adventskalender ist, Freude bereiten wird. Da dies gar nicht so einfach ist, wie es sich im ersten Moment anhört, lohnt es sich unbedingt, wenn man frühzeitig mit der Vorbereitung beginnt. Wer schon im September/Oktober damit anfängt, kann sicher sein, dass er bis zum 1. Dezember mit allem fertig ist.
Hilfreich ist eine Liste, auf der alles notiert wird, das man weiß, hört oder sieht. Gerade wenn man mehrere Kalender zu befüllen hat, kann man leicht den Überblick verlieren, wem was gefällt. Und es wäre doch wirklich nicht schön, wenn jemand beispielsweise Zartbitterschokolade in seinem Adventskalender vorfindet, obwohl er diese bekannterweise hasst.
Adventskalender selbst basteln ist ganz einfach
Es gibt schon vorgefertigte Bastelpakete zu kaufen – mit Bastelanleitung. Da kann nicht wirklich was schiefgehen – außer, die Vorlage ist keine gute Qualität. Es gibt auch komplizierte Bastelanleitungen in Zeitschriften und Büchern. Diese sind jedoch meist für diejenigen gut geeignet, die gerne basteln und dies vor allen Dingen auch können. Doch für alle anderen gibt es ganz einfache Methoden, schöne Adventskalender ganz unkompliziert selbst zu basteln.
Beispiele für selbstgebastelte Adventskalender
- Süßigkeiten/Geschenke in Geschenkpapier einpacken und auf eine mit Alufolie umwickelte Pappkartonseite kleben. Diese sollte unbedingt stabil genug sein.
- Süßigkeiten/Geschenke in Geschenkpapier einpacken und an Schnüren aufhängen. Entweder an eine Tür, eine Wand oder aufgereiht auf einen Stock oder ähnliches.
- Toilettenpapierrollen, Dosen und/oder Schachteln in verschiedenen Größen nehmen, mit Süßigkeiten/Geschenken füllen und in Silber- und/oder Goldpapier oder Geschenkpapier einpacken. Die Päckchen in der Wohnung verteilen oder auf einen Schrank/Kommode legen.
- Stoffreste mit Süßigkeiten/Geschenken füllen und so zubinden, dass kleine Säckchen entstehen. Diese entweder aufhängen oder auf Schränke legen oder in der Wohnung verteilen.
- Süßigkeiten/Geschenke in Geschenkpapier einpacken und täglich in die Taschen einer Stuhlhusse packen, sofern vorhanden.
- Alte Socken oder ähnliches nehmen, mit Weihnachtsmotiven bemalen und an die Türklinke hängen. Täglich mit eingepackten Süßigkeiten/Geschenken füllen.
Ob die Päckchen mit Nummern (1-24) versehen werden oder nicht hängt vom persönlichen Geschmack ab. Wer dies nicht möchte, kann ruhig darauf verzichten – gerade bei den Varianten, in denen täglich eine Sache vorgefunden wird (Stuhlhusse, Türklinke). Bei den Möglichkeiten, bei denen alle Päckchen von Anfang an zugänglich sind, macht es jedoch mehr Spaß, wenn nach dem entsprechenden Tag gesucht werden muss. Besonders, wenn die Päckchen in der ganzen Wohnung verteilt sind.
