Ein weiterer Kinoerfolg auf den die Fans lange warten mussten: Die Verfilmung des Kult-Comic "Die Wächter – Watchmen". Spannung, Action und eine hintergründige Liebesgeschichte bilden gemeinsam die Struktur der gelungenen Marvell-Comic Adaption. Stilecht wurden Kostüme und Charaktere umgesetzt um dem geneigten Zuschauer eine gelungene Story zu bieten.
Vereinte Superhelden im Kampf gegen den Kalten Krieg
Schauplatz der ganzen Handlung ist ein Amerika der Achtzigerjahre, mitten im kalten Krieg. Die USA und die Sowjetunion üben sich im Wettrüsten mit Atomwaffen, während der Rest der Welt den Atem anhält. Eine Gruppe ausrangierter Superhelden versucht nun einen Krieg zu verhindern. Doch die Zeit spielt gegen Sie. Ein unbekannter Gegner versucht sie nacheinander auszuschalten. Im Verlauf der Story kristallisiert sich eine Verschwörung heraus, an deren Ende nicht nur die Vernichtung der Watchmen stehen soll. Mit vereinten Kräften versuchen die Helden das schlimmste zu verhindern und einen Supergau zu vermeiden.
Die Charaktere der Wächter
Jeder der Watchmen hat seine eigene Geschichte. Seit die Heldentruppe per Gesetz verboten wurde gehen Sie Ihre eigenen Wege. So ziehen sich einige wieder in ein normales Leben zurück, wie etwa Crimefighter Nite Owl II oder die Kampfamazone Silk Spectre. Das Superhirn Ozymandias gibt seinen Heldenstatus und damit seine Geheimidentität öffentlich bekannt und wird ein reicher Firmenbesitzer, wieder ein anderer – der Comedian –widmet sich dem Krieg. Seine Ermordung war es auch, die den untergetauchten Maskenmann Rorschach wieder zurück auf die Bildfläche lockt. Ein weiterer ehemaliger Mitstreiter, der durch einen dramatischen Chemieunfall zum Superwissensschaftler Dr. Manhattan mutiert ist, widmet sich dem erfinden alternativer Energiequellen. Durch seine Superkräfte ist er auch die Person, dessen Schutz sich die Vereinigten Staaten im Falle eines Nuklear-Kriegs versprechen.
Watchmen: Ein bildgewaltiger, epischer Film mit Kultcharakter
Insgesamt handelt es sich bei „Die Wächter – Watchmen“ um einen bildgewaltigen, episch angehauchten Kinofilm der durchaus Kultfaktor hat. Die Altersfreigabe ab 16 Jahre ist fraglich, da er stellenweise auch aufgrund der übernommenen Comic-Sequenzen, sehr brutal und blutig ist. Mehrere Erotik- und Nacktszenen sind ebenfalls durchgehend zu sehen. Mit Sicherheit ist dieser Kinofilm vorzugsweise etwas für ausgesuchte Anhänger von Comic-Verfilmungen. Mit knappen drei Stunden Länge ist die Handlung zeitweise etwas langatmig und die Liebesstory eher flach. Komplett gesehen jedoch faszinierende Helden, rasante Actionszenen und eine Weltuntergangsatmosphäre die sich langsam lichtet.
Damit ist Zack Snyders als Regisseur des Erfolgs „300“ ein weiteres Meisterwerk gelungen, das noch lange im Gedächtnis und im Gespräch bleiben wird. Auch die verschiedenen Schauspieler haben ihr bestes gegeben und im Verlauf durchaus überzeugt. Hier wird dem Zuschauer als Emotion und Effekt in der besten Weise kombiniert dargeboten.
