The magic numbers "The Runaway": Album-Highlight 2010!

The magic numbers, The runaway, CD-Cover - Amazon
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Romantisch, traurig und perfekt schließen die musikalischen Geschwister-Paare an ihre erfolgreichen Vorgänger-Alben mit dem Comeback "The Runaway" an.

Das singende Indiepop-Quartett aus London-Ealing The Magic Numbers besteht aus den Geschwister-Paaren Angela und Sean Gannon sowie Michele und Romeo Stodart. Mit „The Runaway“ veröffentlichen sie nach vier Jahren ihr drittes, gitarrenbetontes Studio-Album, das von Valgeir Sigurðsson (Björk) und Mixer Ben Hillier (Blur, Depeche Mode) produziert wurde und eines der musikalischen Highlights 2010 ist.

Produktion von „The Runaway“ hätte beinahe noch 2 Jahre länger gedauert

The Magic Numbers sind keine Workaholics, doch kann es passieren, dass eine gewisse Verbissenheit die Arbeitsweise dominiert. Sean hätte seinem Perfektionsdrang nachgegeben und noch zwei weitere Jahre am Album „The Runaway“ gefeilt und geschraubt.

The Magic Numbers sind vor allem in England sehr erfolgreich

Die ersten beiden The-Magic-Numbers-Alben (gleichnamiges Debüt-Album und „Those the brokes“) erreichten Platz # 7 und Platz # 11 der englischen Alben-Charts und fünf daraus ausgekoppelte Singles platzierten sich in den englischen Top 20 der Single-Charts.

Musikalische Ähnlichkeiten mit Fleetwood Mac, Beach Boys...

Mit ihren Hippie-Outfits und den melodiösen Sixties-Pop-Folk-Songs bezeichnet man The Magic Numbers gerne als die modernen The Mamas and the Papas („Dream a little dream“, „California dreamin'“) oder als eine Mischung der fabelhaften Fleetwood Mac („Big Love“, „Little lies“) und Beach Boys („Surfin' USA“, „Good Vibrations“).

Orchester-Arrangeur Robert Kirby letztes Werk auf „The Runaway“

Zerbrechlich und traurig beginnt das Comeback-Album „The Runaway“ mit dem Hit „The Pulse“, klassisch in Begleitung des Kammerorchesters Brilliant Strings. Die Streicher sind eine der letzten Arbeiten von Arrangeur Robert Kirby (orchestrierte auch die legendären Folkpop-Alben „Bryter Layter“ und „Five leaves left“ von Nick Drake), der 2009 überraschend 61jährig verstarb und dessen Verlust immer noch spürbar für die Band ist, war er doch wie ein fünftes Bandmitglied für sie geworden. Seine letzten Aufnahmen beenden das neue The-Magic-Numbers-Album „The Runaway“, das auf ihrem eigenen Label „Heavenly Recordings“ veröffentlicht wurde und das die Band als Tribut für Robert Kirby sieht.

The Magic Numbers: ungekünstelt und authentisch

Super-interessant das Lied „Restless River“: ein engelsgleicher Gesang, mit moderner sowie altbackener Technik inszeniert, was als Kompliment zu verstehen ist. Dieses Lied ist zu 100 Prozent perfekt, verträumt und harmoniert mit den anderen, „reinen“, kitschlosen Singer-Songwriter-Songs! Die Vokalisten Romeo Stodart, Angela Gannon und Michele Stodart zeigen wieder gekonnt ihr einzigartiges, grenzenloses musikalisches Talent. Dass dieses Album authentisch ist, sieht man auch am Album-Cover – symbolisch mit der DNA, dem Fingerabdruck.

The Magic Numbers Live im Herbst 2010 in Deutschland unterwegs:

17. Oktober 2010 Hamburg im „Knust“, 25. Oktober 2010 Berlin im neuen „Magnet-Club“, 26. Oktober 2010 Köln im „Luxor“.

Die CD „The Runaway“ von The Magic Numbers erschien am 23. Juli 2010 bei Cooperative Music (Universal)

Döringer, Martin, (c) Marlonski

Martin Döringer - Martin schreibt nicht nur Online-Reviews, sondern moderierte/interviewte live bei Radio-ALEX und stellte TV-Clips her, diente dabei ...

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