
- Großzügige Stadien sollen in Polen enstehen - Rike
Die Fußball-Europameisterschaft 2012 findet vom 8. Juni 2012 bis zum 1. Juli 2012 in Polen und der Ukraine statt. Die beiden Länder teilen sich jeweils knapp zur Hälfte die Spielorte. In Polen wird das Eröffnungsspiel, sechs Vorrundenspiele, zwei Viertelfinali und ein Halbfinale stattfinden.
Das Nationalstadion in Warschau
Das Stadion in der polnischen Hauptstadt wird extra für die Europameisterschaft gebaut. An diesem Spielort sollen drei Vorrundenspiele - davon das Eröffnungsspiel - ein Viertelfinale und ein Halbfinale ausgetragen werden. Das Nationalstadion kann insgesamt 55.000 Plätze für Fußballfans zur Verfügung stellen. Eröffnet wird das Stadion mit einem Einweihungsspiel am 6. September 2011. Die polnische Nationalmannschaft steht in diesem Spiel der deutschen Elf gegenüber. Das Stadion in Warschau beansprucht die höchsten Baukosten der drei gebauten polnischen Arenen. Geschätzte 300 Millionen Euro muss die Stadt investieren.
Das städtische Stadion in Posen
Für die EM-2012 sind Renovierungsarbeiten des städtisches Stadions in Posen geplant. Knapp doppelt so viele Zuschauer finden zukünftig einen Platz im Stadion. In Posen sollen 3 Vorrundenspiele stattfinden. Der Spielort der polnischen Ligamannschaft Lech Posen wurde im Jahr 1980 eröffnet. Die Form des Stadions errinert bei seitlichem Betrachten an ein Gürteltier und weist bereits seit Juni 2010 eine komplette Überdachung für alle Tribünen vor.
Das städtische Stadion in Breslau
Das städtische Stadion in Breslau ist wie das Nationalstadion in Warschau ein neu gebauter Austragungsort für die Europameisterschaft. Das gigantische Bauprojekt nimmt Kosten in Höhe von 175 Millionen Euro in Anspruch und bietet nach Baubeendung Platz für 43.000 Zuschauer. In Breslau plant man drei Vorrundenspiele. Die Bauarbeiten des breslauer Fußballparks sind fristgerecht bis Juni 2011 beendet.
Die PGE Arena Gdansk
Die PGE Arena in Danzig ist eines der drei Stadien die extra für die Europameisterschaft 2012 errichtet werden. Nachdem die Bagger und Kräne voraussichtlich die Baustelle im Jahr 2011 verlassen, beobachten danach 44.000 Fans die EM-Partien. In der Arena von Danzig finden drei Vorrundenspiele und ein Viertelfinale statt. Nach dem großen Turnier soll das Stadion der regionalen Fußballmannschaft zur Verfügung stehen. Vom Aussehen ist die PGE Arena mit der Münchner Allianz Arena zu vergleichen. Die geschätzten Baukosten belaufen sich auf 166 Millionen Euro.
Neben den drei gebauten Stadien - und dem renovierungsbedürftigem Stadion - muss auch die Infrastruktur des Landes erweitert werden. Das EM-Land Polen ist nach der eindrucksvollen WM in Südafrika ein weiteres Teilnehmerland das vor einem Turnier erstmals zum Aufrüsten verpflichtet ist. Ob die nötigen Strecken zu den Stadien und durch die Städte rechtzeitig fertiggestellt werden können ist noch nicht absehbar.
Die Stadien der Ukraine entwickeln sich ebenfalls zu geeigneten Austragungsorten.
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