Trier feiert seit nunmehr 31 Jahren sein in der Region berühmtes Altstadtfest. Hierzu kommen viele Gäste aus dem gesamten Umland, aus dem nahe gelegenen Luxemburg und auch von weither. An drei Tagen ist die gesamte Fußgängerzone mit Ständen belegt und die Bevölkerung lässt sich mit gutem Essen, kalten Getränken und jeder Menge Musik verwöhnen.
Altstadtfest Trier vom 24. Juli bis 26. Juli 2011
Wie die hiesige Tageszeitung „Trierischer Volksfreund“ schreibt, hat es das Fest in diesem Jahr sogar zu einem Zuschauerrekord geschafft. Die Zeitung geht von einer Besucherzahl von 120.000 Gästen aus, wobei die Planungen auf ca. 100.000 Besuchern beruhen.
Von Porta Nigra bis Domfreihof wird gefeiert
Beginnt der Gast seinen Besuch an der Porta Nigra, dann wird er zunächst auf einem großen Platz empfangen. Hier sind Tische und Bänke aufgebaut und auf einer freien Fläche kann er den dargebotenen Musikgruppen zuhören. Für sein Leib und Wohl sorgen viele Bier- und Weinstände, wobei er selbstverständlich auch alkoholfreie Getränke zu sich nehmen kann. Viele Essstände warten mit leckeren und sehr vielfältigen Snacks auf.
Diese Szenerie zieht sich über die Sim (Haupteinkaufsstraße) bis zum Hauptmarkt. Hier ist eine zentrale Bühne aufgebaut, präsentiert von SWT, Stadtwerke Trier. Wie zu erwarten sind an diesem Platz viele Weinstände aufgebaut, ist Trier doch die größte Stadt im hiesigen Weinbaugebiet. An den Ständen lässt sich gemütlich mit Freunden ein Glas Wein genießen. Im Zentrum ist die größte Bühne des gesamten Altstadtfestes aufgebaut. Viele interessante Bands geben sich hier ein Stelldichein, die bekannteste von allen sicher die Leiendecker Bloas. Der Trierer kennt die Mannen um das Original Helmut Leidendecker.
Auch im weiteren Verlauf führt es den Besucher durch die Straßen der Altstadt über den Kornmarkt, der erst vor wenigen Jahren wunderschön neu gestaltet wurde. Der Weg geht weiter zum Handwerkerbrunnen, die Nagelstraße hinauf bis zur Fahrstraße. Auf der Fahrstraße sind viele kleine Buden aufgebaut, die kleine, handwerklich gearbeitete Gegenstände anbieten. Gerne schaut man sich die Buden an und wird verführt, ein Souvenir zu kaufen. Auf dem Viehmarktplatz findet, wie in jedem Jahr, die Peter- und Paul-Messe statt.
Von der Fahrstraße aus gelangt der Besucher wieder in Richtung Hauptmarkt und von dort aus auf den imposant gestalteten Domfreihof. Eine zentrale Bühne, auf der unter anderem Jazz und Pop-Bands spielen, wird von aufwändig gestalteten Buden umsäumt. Hier werden leckere Speisen von gehobener Qualität angeboten. Selbstverständlich lässt sich hier ein guter Wein oder auch Champagner genießen. In dieser Fläche sind Sitzplätze und Tische aufgestellt, sodass auch der Besucher mit gehobenen Ansprüchen auf seine Kosten kommt. In dieser Atmosphäre lauscht man besonders gerne den Jazzbands.
Das Grußwort zum Altstadtfest wird vom Oberbürgermeister gehalten
Das Altstadtfest begann am Freitagnachmittag und endete in der Nacht zum Montag. Zur Eröffnung hielt der Oberbürgermeister Klaus Jensen eine Ansprache. Diese fand auf der zentralen Bühne auf dem Hauptmarkt statt und war sicher einer der Höhepunkte der Veranstaltung.
Auch in diesem Jahr wurde das Fest von zumeist gutem Wetter begleitet, wenngleich es zwischendrin immer mal wieder nach einem kleinen Regenschauer aussah.
