Am 21. Oktober erscheint das Album "Die Priester: Spiritus Dei"

Die Priester: Spiritus Dei - Journalistenlounge
Die Priester: Spiritus Dei - Journalistenlounge
Kann man mit Kirchenmusik junge Menschen erreichen? Drei Priester haben das ungewöhnliche Projekt ins Leben gerufen und hoffen auf Erfolg im Pop-Himmel.

In einer Zeit, in der sich immer mehr Menschen gegen die katholische Kirche entscheiden, zeigen drei Priester, wie modern sie sein können. Abtprimas Dr. Nokter Wolf und Zisterzienser Mönch Karl Wallner begaben sich auf die Suche nach den besten Stimmen für das einzigartige Musikprojekt und fanden die talentiertesten Kandidaten in Pater Vianney Meister, Abt Rhabanus Petri und dem Diözesanpriester aus Wien, Andreas Schätzle. Die drei Priester verbindet nicht nur das Gebet und die kirchliche Arbeit, sondern auch die Liebe zur Musik, die sie nun weitergeben möchten. Ohne Frage, die Stimmen berühren und die Texte regen zum Nachdenken an und genau das ist es, was Musik tun sollte. "Wir wollen mit unseren Lieder Hoffnung und Begeisterung auslösen, und auch helfen über Schmerzen im Leben hinweg zu kommen“, Credo von allen dreien.

"Spiritus Dei" - ungewöhnlich, mutig, bewegend

Musik, die ins Herz geht, die berührt und bewegt. Musik, die Gänsehaut hervorruft und nachdenklich stimmt, aber auch Musik, die ungewöhnlich und mutig ist. Zum Kirchenlied "Tantum Ergo" schwingt beispielsweise ein Bolero im Hintergrund und zu "O Haupt voll Blut und Wunden" singen die Priester zu modernen Hip Hop-Beats, die bei der jungen Generation ankommen sollte. Es wird allgemein mit ungewöhnlichen Kombinationen gearbeitet und die Zuhörer hören etwas völlig Neues, wie Tschaikowskys Schwanensee zu "Glorificamus Te".

Händel, Bach & Beethoven treffen auf Leonard Cohen & Xavier Naidoo

Auf der Debüt-CD sind nicht nur großartige, alte Komponisten zu finden, sondern auch Popsongs wie "Dieser Weg" von Xavier Naidoo. Produzent Thorsten Brötzmann war von der Arbeit mit den Geistlichen überrascht und erinnert sich, dass alles sehr geradlinig begann und sich stark an Kirchenliedern orientierte, später allerdings sehr individuell wurde. Einzigartig ist, dass in einem der Songs 120 Tonspuren zum Tragen kommen, was in einem Popsong eher selten der Fall ist. Auch eher ungewöhnlich für Kirchenmusik, beim Video zu "Spiritus Dei" wird eine Liebesgeschichte gezeigt, die mit einer Botschaft der Mönche verknüpft ist. Eindrucksvolle Bilder von Bergen und Freiheit lassen Meditationsstimmung aufkommen.

Hintergründe zur Studioarbeit

Die Produktion fand im Juni 2010 mit einem versierten Produzententeam statt und die drei Priester kamen mit Mönchshabid und Priestergewand in den Weryton Studios in München an. Kein Geringerer als Thorsten Brötzmann, Produzent von Unheilig unterstützte die drei unerfahrenen Priester bei den Aufnahmen, für die es eine ungewohnte Situation war. Einen wichtigen Teil zu den Texten auf dem Album trug auch Pater Vianney Meister bei, der den deutschen Text von "Glorificamus Te" beigesteuert hat. Unterstützung bekam er von dem studierten Kirchenmusiker und Komponisten Dieter Falk, der ebenfalls wesentlich zum Erfolg des Albums beitrug.

Ziel des Projektes: Freude an der Musik wecken und Geld für Tansania aufbringen

Oberstes Ziel ist es, den Menschen die Freude an der Musik nahe zu bringen, und ihnen Einblicke in das kirchliche Leben zu ermöglichen. Das Album vermittelt Ruhe und Zuversicht, ist stimmig und zeigt, dass sich die Kirche Gedanken macht und sich für junge Menschen begeistern will. Ein weiterer Grund, sich das Album zu kaufen ist, dass der Erlös an ein Hilfsprojekt in Tansania geht. 50 Cent jeder verkauften CD gehen an ein Waisenhaus in Tansania (Mazizi Village) und kommen den dort lebenden 79 Kindern zu Gute. Nicht nur diesen Kindern, sondern auch Straßenkindern, prostituierten Mädchen und Aidskranken aus der Umgebung soll dieses Geld helfen ein besseres Leben zu führen.

Wer sind die drei Priester hinter den "Stimmen Gottes"?

Abt Rhabanus Petri ist der Leiter des Klosters Schweiklberg in Vilshofen an der Donau und ist, neben der geistlichen Leitung, auch für die Vermarktung des Schweiklberger Geistes, die Realschule und die Werkstätten zuständig. Musikalisch ist der Abt sehr aktiv, spielt Orgel und Tuba und singt bei den Priestern die Zweitstimme und Backings.

Benediktiner Pater Vianney Meister ist Chefkantor der Mönchs-Schola in St. Ottilien und hat bereits bei vielen Konzerten und Chorals mitgewirkt und mehrere CDs eingespielt. Beruflich ist er der Leiter des Klosterinternats und steht den Schülern mit Rat und Tat zur Seite, vor allem beim Lateinstudium ist der Benediktiner sehr hilfreich.

Diözesanpriester Andreas Schätzle ist ein deutscher Priester, der in Wien lebt und sich sehr in der österreichischen Jugendarbeit engagiert. Schätzle hat in Mainz und Wien Musik studiert, spielt Trompete, Gitarre und Klavier und schreibt leidenschaftlich gerne eigene Songs.

Die Songs im Überblick

Am 22. Oktober 2011 treten die drei Priester in der Carmen Neben-Show auf und am Sonntag, den 23. Oktober 2011 gibt es im Kloster Schweiklberg eine Autogrammstunde.

Spiritus Dei

Oh Haupt voll Blut und Wunden

Glorificamus Te

Hallelujah

Die Moldau

Tantum Ergo

Qui Solum Deum

Jesus bleibet meine Freunde

Heilig Heilig

Salve Regina

Freude schöner Götterfunken

Quellenangaben:

Voll: Kontakt Pressestelle (Büro für Onlinekommunikation)

Koch Universal Music GmbH - a division of Universal Music GmbH

Erz Abtei St. Ottilien

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Natalie Schauer - Die Autorin veröffentlicht Sachartikel bei Suite101Interviews (unter anderem mit Sarah Engels, Pietro Lombardi & Sebastian ...

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