
- Amazon Trade-In - Amazon Inc.
Wer sich von alten Schätzen trennen will, versucht diese meistens bei Online-Auktionen oder manchmal auch durch Kleinanzeigen oder auf dem Flohmarkt loszuwerden. Für welche Methode man sich auch entscheidet, eines ist sicher: Man bekommt nur einen Bruchteil des ursprünglichen Wertes, aber mitunter summiert sich das zu einem hübschen Sümmchen. Dabei vergessen viele oft, dass Amazon nicht nur für professionelle Händler geeignet ist und jeder Kunde auf dem Amazon Marketplace nicht nur kaufen, sondern auch gebrauchte Artikel verkaufen kann. Mit dem Trade-In-Programm bietet die Plattform noch einen weiteren Weg, nicht mehr benötigte Artikel in einen Einkaufsgutschein umzuwandeln.
So funktioniert das Amazon Trade-In-Programm
Zurzeit lassen sich im Trade-In-Programm nur Bücher (auch fremdsprachige) in einen Gutschein eintauschen, das Angebot soll jedoch kontinuierlich erweitert werden. Um ein Buch zu verkaufen, muss dieses genau der Version entsprechen, die auf der Produkt-Detailseite von Amazon.de angeboten wird. Die Details werden auf Produkt-Detailseite des betreffenden Artikels angezeigt. Seine Karriere als Trade-In-Verkäufer beginnt man am besten mit dem Eintausch einiger Bücher. Um ein Buch einzutauschen, geht man auf die Startseite des Trade-In-Shops. Nach Auswahl der Kategorie kann man das Buch nach Titel, ISBN oder Schlüsselwort/Schlüsselwörtern suchen. Wird das Buch gefunden, bekommt man den Eintauschwert angezeigt. Das ist der Preis zu dem Amazon das Buch in einen Gutschein eintauschen wird. Wird der Preis akzeptiert, klickt man auf den Button „Jetzt eintauschen“ und das Buch landet auf der Eintauschliste. Diese dient auch als Packliste, die der späteren Sendung beigelegt wird. Bücher, die nicht gefunden werden, können auch nicht eingetauscht werden. Das betrifft vor allem ältere Bücher, die vielleicht bei einer Online-Auktion oder anderen Eintauschdiensten durchaus noch ihre Chancen haben.
Welche Bedingungen sind an den Eintausch geknüpft?
Alle Produkte, die im Trade-In-Shop gehandelt werden, müssen in einem guten Zustand sein. Bei Büchern bedeutet das, dass nur wenige Gebrauchsspuren sichtbar sind und das Buch keine Beschädigungen aufweisen darf. Unterstreichungen werden in begrenztem Ausmaß akzeptiert, Notizen dagegen nicht. Außerdem darf ein Buch keine Namensbeschriftung oder andere persönliche Angaben tragen. Bei Studien- und Arbeitsbüchern dürfen die Antwortfelder nicht ausgefüllt sein, Zusatzmaterial, das ursprünglich zum Buch gehört (CD-ROMs, Zugangscodes, Studienführer usw.) muss noch vorhanden sein.
Mehrere Bücher lassen sich zu einer Sendung zusammenfassen, wobei der Betrag von 200 Euro zurzeit nicht überschritten werden darf. Wer mehr Bücher anzubieten hat, macht einfach mehrere Sendungen daraus. Wird das vorfrankierte Etikett benutzt, ist der Versand kostenlos. Wer die Trade-In-Bücher ohne das Versandetikett versendet, muss die Versandgebühren bezahlen. Nach dem Verkauf hat ein Kunde sieben Tage Zeit, die Sendung abzuschicken. Wird ein Buch aufgrund seines Zustands nicht akzeptiert und zurückgeschickt, kommen für die Rücksendung keine Kosten auf den Verkäufer zu. Amazon informiert den Kunden per E-Mail darüber, wenn seine Sendung angekommen ist und welche Bücher angenommen oder abgelehnt wurden. Von diesem Zeitpunkt an dauert es höchstens zwei Tage, bis der Betrag auf dem Gutscheinkonto gebucht ist und zum Einkauf neuer Bücher genutzt werden kann.
Die Chancen nutzen
Inzwischen gibt es viele Portale im Netz, die gebrauchte Artikel kaufen, bei einigen wird sogar Barzahlung angeboten. Ein Vergleich lohnt sich in jedem Fall. Der wesentliche Unterschied der Online-Marktplätze zu Online-Auktionen ist, dass Verkäufer auf den Marktplätzen den Verkaufspreis sofort erfahren. Man weiß also ganz genau, wie viel man für einen bestimmten Artikel erhält. Im Gegensatz dazu sind die Verkaufspreise bei Online-Auktionen meistens ein Glücksspiel – und in vielen Fällen gibt es für den Verkäufer am Ende gar nichts.
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