
- In Los Angeles fanden Sonntagabend die "American Music Awards" 2011 statt. - Andrea Damm / pixelio.de
Sonntagabend stieg in Los Angeles die Verleihung der „American Music Awards“. Diesmal ging Lady Gaga und auch Tennie-Star Justin Bieber leer aus. Dafür räumte die junge Taylor Swift so richtig ab. Eine Zusammenfassung des fulminanten Abends.
Taylor Swift als Abräumerin der American Music Awards
Die Countrysängerin Taylor Swift dominierte den Show-Abend in Los Angeles. Die 21-Jährige bekam gleich drei der Auszeichnungen überreicht. Darunter in einer der wichtigsten Kategorien „Künstler des Jahres“. Dabei war hier die englische Adele Favoritin, musste sich trotz vier Nominierungen aber dann doch mit „nur“ zwei Auszeichnungen zufrieden geben. Taylor Swift hatte sich schließlich gegen Adele, Kate Perry, Lil Wayne und Lady Gaga durchgesetzt. Die feenhafte Countrysängerin schien nach der Preisübergabe überglücklich und dankte ihrer Familie, ihren Freunden und - wie in den USA durchaus üblich - auch Gott.
Keine Preise für Lady Gaga und Justin Bieber, Sonderpreis für Kate Perry
Der erfolgsverwöhnte Star Lady Gaga und der Teenager-Dream Justin Bieber gingen diesmal vollkommen leer aus. Auch Katy Perry erhielt keinen Preis in den Kategorien, in denen sie nominiert worden war. Dafür bekam sie dann von Heidi Klum einen Sonderpreis für ihre fünf ausgekoppelten Nummer Eins Hits überreicht. Die Titel stammten alle von ihrem Album „Teenage Dream“. Dies hatte bis jetzt, außer Perry, nur noch Michael Jackson geschafft.
Beyoncé per Video, J.Lo versus Marc Anthony und ein skurriler David Hasselhoff
In der Kategorie R&B und Soul wurde als beste weibliche Künstlerin Beyoncé ausgezeichnet. Diese meldete sich per Videobotschaft zu Wort, da sie in naher Zukunft ihr erstes Kind erwartet. Als bester männlicher Künstler wurde Usher, und für das beste Album in dieser Kategorie die hübsche Rihanna ausgezeichnet. Unter anderem trat bei den Show-Acts Jennifer Lopez, zusammen mit ihrem neuen Lover, auf. Auch ihr Ex-Mann Marc Anthony rockte zusammen mit Rapper Pitbull die Bühne. Einen eher sonderbaren Auftritt legte David Hasselhoff hin. Zum Schluss stand er nur mit T-Shirt und Boxershorts auf der Bühne. Dabei war das T-Shirt eines der schon berühmt-berüchtigten: Mit der Aufschrift „Don´t Hassel the Hoff“ und seinem eigenen Konterfei. In der Mitte seiner schwarzen Boxershorts prangte ein großer gelber, lachender Smiley.
American Music Awards und die „Grammies“
Die kleinen goldenen Grammophone gelten zwar als jene Auszeichnungen mit dem meisten Prestige. Allerdings haben die American Music Awards eine sehr hohe (finanzielle) Bedeutung, da die Preisträger nicht durch die Musikindustrie, sondern alleine durch die Verkaufszahlen bestimmt werden. Dabei stehen die Music Awards seit 40 Jahren in Konkurrenz zum goldenen Grammophon.
Quellen: bild.de, krone.at, gmx.at, news.at, focus online, spiegel.de, hp american music awards.
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