Amy Macdonald, Sängerin und Songwriterin, eroberte gleich mit ihrem ersten Titel die Welt, welcher über Nacht sofort zum Verkaufsschlager wurde. Sie mag Mode und interessiert sich für die neusten Kosmetiktrends. Doch ansonsten sind die Hobbies der 24-Jährigen ganz und gar nicht so typisch "weiblich".

Verrückt nach schnellen Autos

Wie sie selber zugibt, gibt sie gerne Gas, und das nicht nur auf der Bühne als Energiebündel, das sie nunmal ist. Sie hat schon als Teenager Motormagazine abonniert. Doch nur über quietschende Reifen zu lesen reichte der quirligen Schottin bald nicht mehr. Seit kurzem steht sie selbst mit einem Bleifuß auf dem Gas. Auch ein paar schnelle Rennstrecken ist sie schon gefahren. Wenn sie einmal ein bisschen mehr Zeit hat, dann hat sie vor, sogar unbedingt einige Stunden zu nehmen, um einmal echte Rennen zu fahren. Ein waghalsiges Hobby für den Superstar.

Neues Album schon da

In nächster Zeit wird Amy allerdings keine Zeit für ihr rasantes Hobby haben. Denn am 8. Juni 2012 erschien ihr drittes Album "Life in a beautiful light", welches man nicht nur auf Youtube.com, sondern auf der Seite ihrer Plattenfirma http://www.universal-music.de/amy-macdonald/ schon vorab hören kann. Sie hat vor, mit dem neuen Album wieder weltweit die Charts zu erobern. Alle Neuerungen, Details und Wissenswerte über Amy und ihre Karriere findet man unter anderem auch auf ihrer Homepage http://www.amymacdonald.co.uk/ oder auf der deutschen offiziellen Fanseite http://amy-macdonald.net/. Gelungen ist ihr der weltweite Durchbruch mit ihrem selbst komponierten Titel "This is the life" oder "Don´t tell me that it´s over". Seit ihrem Debüt als 20-Jährige bretterte Amy Macdonald mit ebenso schwerem Bleifuß die Karriereleiter hinauf. Vier Jahre lang war sie fast ununterbrochen auf Achse, hat ohne Pause durchgearbeitet, wie sie erzählt. Doch dann hatte sie eine Auszeit gebraucht und wollte einfach auch mal wieder zu Hause sein, Zeit mit ihrer Familie und ihren Freunden verbringen.

Ihre Inspirationen und Selbstzweifel

Ohne Druck schrieb sie in dieser Zeit der Erholung ihr neues, drittes Album, und wie sie berichtet, sind ihr die Songs einfach zu ihr gekommen. Inspiration fand sie in allem, was sie hörte und sah. Ob es Nachrichten waren, oder sie etwas auf dem Fußballfeld aufschnappte oder auch einfach in der eigenen Familie.

Nun singt sie berührende Songs wie zum Beispiel über die Rettung der chilenischen Bergleute, ihre an Alzheimer erkrankte Oma - aber auch über ihren eigenen Platz im Leben, denn trotz aller Erfolge im Pop-Business zweifelte sie an sich. Sie hatte sich mal gefragt, ob das wirklich sinnvoll ist, was sie da so tut. Denn ihre Schwester ist Ärztin geworden. Sie arbeitet jeden Tag wahnsinnig, um Menschen zu helfen. Da kam in Amy die Frage auf, ob denn ihre Arbeit auch jemandem was bringt und stimmte sie sehr nachdenklich. Zum Glück hat sie aber in dieser Zeit viele Fanbriefe bekommen, in denen stand, wie sehr ihre Musik Menschen in schwierigen Zeiten unterstützt hat. Da erkannte sie, dass ihre Musik eben ihre Art des Helfens ist.

Sie meidet die Londoner Partyszene komplett

So rasant ihr Berufsleben und Hobby auch sein mögen, mag sie es sonst lieber eher ruhig. Die Londoner Partyszene meidet sie komplett, das ist einfach nichts für sie, wie sie betont. Sie geht lieber mit Freunden in ein Pub als über rote Teppiche. Dem Glanz und Glamour der Musikbranche geht sie aus dem Weg. Statt ins Pop-Mekka London zu ziehen, ist sie ihrer Heimatstadt Glasgow treu geblieben. In Schottland gibt es keine Paparazzi, dort kann sie ganz normal auf die Straße gehen, ohne auf lästige Fotografen zu stoßen. Und zu Hause kann sie auch mal gänzlich ungeschminkt außer Haus gehen, ohne, dass ihr von irgendwelchen Regenbogenblättern gleich eine Krankheit angedichtet werden würde. Sie genießt einfach ihr Leben zu Hause in Glasgow, weil es dort immer schön ruhig ist, was sie sehr schätzt und zu ihrem Ausgleich nützt und braucht.

Quelle:

"Krone bunt" - 3. Juni 2012 - Spotlight