Mario Adorf ist "Der letzte Patriarch" - ARD Spielfilm Highlight

Mario Adorf - ARD Degeto/Stephan Persch
Mario Adorf - ARD Degeto/Stephan Persch
Die Zuschauer erwartet am 10. September 2010 im Ersten ein Zweiteiler mit Starbesetzung. Mario Adorf wird 80. Der Film entstand ihm zu Ehren.

Am Freitag, den 10. September 2010, zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr strahlt Das Erste einen Spielfilm mit Starbesetzung aus. Neben Mario Adorf, dem die Rolle des Familienoberhauptes Konrad Hansen zu Ehren seines 80. Geburtstages auf den Leib geschrieben wurde, dürfen sich die Zuschauer auf Hannelore Elsner, Ursula Karven, Heio von Stetten und viele andere bekannte Gesichter freuen.

Traumbesetzung in „Der letzte Patriarch“: Mario Adorf und Hannelore Elsner

Im Film „Der letzte Patriarch“ verkörpert Mario Adorf einen disziplinierten und erfolgreichen Unternehmer aus Leidenschaft, der seine Marzipanfabrik auf internationaler Ebene zum Marktführer macht. Obwohl der Stoff des Zweiteilers zu Ehren seines 80. Geburtstages entwickelt wurde, sieht Mario Adorf selbst keine Ähnlichkeiten zwischen seiner Person und dem Unternehmer Hansen. „Ich will nicht, dass man mir Rollen auf den Leib schreibt, sondern gute Rollen für mich findet.“ Hannelore Elsner verkörpert im Film die Jugendliebe von Konrad Hansen. Mario Adorf sieht das als Glücksfall, denn er stand schon mehrfach mit der Schauspielerin vor der Kamera und man ist sich auf diese Weise bereits vertraut.

Faszinierende Mischung aus Familiendrama und Wirtschaftskrimi

Im ersten Teil von „Der letzte Patriarch“ bestimmt Firmenchef Konrad Hansen (Mario Adorf) nicht seinen Erstgeborenen, sondern seinen jüngsten Sohn Lars (Kai Scheve) als seinen Nachfolger. Dieser hatte ihn mit einem Expansionskonzept in China überzeugt. Die Familie zeigt wenig Verständnis für die Entscheidung des Patriarchen. In dieser Zeit erinnert sich Konrad an seine Jugendfreundin Ruth (Hannelore Elsner), der er uneingeschränkt vertraut. Zusammen mit seiner dritten und viel jüngeren Ehefrau Valerie (Ursula Karven) und seinem Sohn Lars reist Hansen nach Shanghai, um dort das Richtfest der neuen Fabrik zu feiern. Hier erwartet ihn ein Schock: Produktpiraten haben das streng geheime Rezept zur Herstellung von Marzipan imitiert und bringen billige Fälschungen von Hansen-Marzipan auf den Markt. Die Firma ist in Gefahr. Hansen versucht mit Hilfe des in Shanghai lebenden Journalisten Florian von Wachsmuth (Heio von Stetten) die Produktpiraten zu überführen. Er muss zurück nach Lübeck. Inzwischen wittert Wachsmuth die Chance auf eine große Story und kommt einem bis dahin gut gehüteten Familiengeheimnis auf die Spur.

Im zweiten Teil von „Der letzte Patriarch“ reist Konrad Hansen in Begleitung von Ruth wieder nach China und wird dort von seiner Vergangenheit eingeholt. Sein in China aufgewachsener unehelicher Sohn Tao (Jason Chan), der aus einer Affäre mit der damals in Lübeck lebenden Mei Jing stammt, will sich an seinem Vater rächen. Tao fügt dem Hansen-Imperium mit seiner illegalen Fabrik großen Schaden zu. Konrad muss aber erst noch einen weiteren schweren Schicksalsschlag hinnehmen, bevor er mit Ruths Hilfe seine Fehler aus der Vergangenheit erkennt und bereit ist, seine Handlungsweise zu hinterfragen.

Dreharbeiten für „Der letzte Patriarch“ in Lübeck, Hamburg und Shanghai

Der bei Dreharbeiten in Lübeck, Hamburg und Shanghai entstandene Spielfilm „Der letzte Patriarch“ verspricht anspruchsvolle Unterhaltung und Spannung von der ersten bis letzten Minute. Der Zuschauer darf sich auf einen fesselnden Zweiteiler freuen. Das Drehbuch schrieb Brigitte Blobel und Regie führte Michael Steinke.

Foto: ARD Degeto/Stephan Persch

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