Artemis - Attribute und Darstellung der Mondgöttin

Artemis - Göttin der Jagd - Maren Beßler  / pixelio.de
Artemis - Göttin der Jagd - Maren Beßler / pixelio.de
Artemis ist eine Göttin der griechischen Mythologie und Tochter des Zeus. Sie wurde unter anderem als Göttin der Jagd und des Mondes verehrt.

Artemis ist eine Göttin der griechischen Mythologie und gehört zu den zwölf Olympischen Gottheiten. Sie ist die Tochter von Zeus, dem Göttervater und Leto, einer Geliebten von Zeus. Im antiken Griechenland wurde sie vielerorts verehrt und galt im allgemeinen als gute und gerechte Göttin. Verehrt wurde sie unter anderem im gleichnamigen Artemistempel. Der Artemis-Kult kam ursprünglich wahrscheinlich aus dem asiatischen Bereich.

Artemis – die vielseitige Göttin

Wie viele Götter der griechischen Mythologie wurden ihr viele verschiedene Wirkungsbereiche zugeschrieben. Hauptsächlich galt Artemis als die Herrin der Tiere und als Mondgöttin. Sie jagte oft in Mondnächten alleine in den Wäldern und beschützte junge Tiere. Sie galt zudem auch als Göttin der Jäger und gab gleichzeitig darauf acht, dass die Tiere keine unnötigen Qualen erlitten. Weiterhin war sie die Fruchtbarkeitsgöttin und sorgte für ertragreiche Ernten.

Artemis – die Attribute dieser Göttin

Artemis galt vor allem als barmherzige und gerechte Göttin. Besonders wachte sie über gutherzige Jünglinge und jungfräuliche Mädchen. Sie hat sich selbst der Keuschheit verschrieben und lässt kaum Nähe zum männlichen Geschlecht zu. Artemis scharte stets junge und unberührte Mädchen um sich und achtete sehr auf ihre Jungfräulichkeit. Artemis wurde zudem als wunderschöne, wilde und sehr stolze Göttin beschrieben.

Andererseits wird Artemis als hart und sehr streng beschrieben. Einen Jungen, der sie nackt beim Baden sah, verwandelte Artemis in ein Reh. Dann hetzte sie fünfzig Hunde auf das Reh und es wurde von ihnen zerrissen. Des Weiteren galt sie als leicht kränkbar und rachsüchtig. Niobe, die Frau des Königs Amphion, wagte es, Artemis' Mutter zu beleidigen. So sagte sie, dass sie eine bessere Mutter als Leto sei. Niobe gebar nämlich 14 Kinder und Leto nur zwei. In rasender Wut tötete Artemis zwölf Kinder der Niobe. Sie verwandelte auch ihre getreue Gefährtin Kallisto in einen Bären und jagte sie fort, als diese schwanger wurde und somit das Versprechen der Keuschheit brach.

Darstellung der Göttin Artemis

Die Göttin Artemis wurde oft mit Begleitern dargestellt. Ihre Begleiter waren vorzugsweise Hunde oder Rehe, wovon Rehe die liebsten Tiere der Artemis waren. In den meisten Darstellungen trägt Artemis einen Bogen und Pfeile mit sich und galt als ausgezeichnete Schützin. Ihre Pfeile verfehlten nie ihr Ziel und sie waren zudem in Gift getränkt. Artemis wurde auch oft mit rauen Gesichtszügen dargestellt. Zudem befinden sich auf vielen Darstellungen Stierhoden. Sie symbolisieren die Fruchtbarkeit, obwohl Artemis eine überzeugte Jungfrau war. Allerdings bezieht sich die Fruchtbarkeit auch auf die Ernte vom Felde und Artemis schützte die Neugeboren, sowohl von Menschen als auch von Tieren.

Quellen und weiterführende Informationen:

Jochen Schulz - Hallo ich bin 21 und komme aus einem kleinen Dorf in Niedersachsen. Bis dato kann ich eine abgeschlossene Berufsausbildung, sowie die ...

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