Die Entzündung eines Arthrosegelenkes wird meistens durch eine nicht beabsichtigte und unbemerkte Überlastung ausgelöst. Die Intensität der dabei entstehenden Schmerzen scheint bei vielen Menschen möglicherweise auch durch eine Arthrose Ernährung zu beeinflussen zu sein. Besonders der Verzicht auf bestimmte Nahrungsmittel, die die Gelenkschleimhaut reizen, kann eine Erleichterung bringen. Dies kann zu einer Reduzierung der vom Arzt verschriebenen Medikamente führen, die im Laufe der Zeit leider oft erhebliche Nebenwirkungen haben können.

Arthrose - die richtige Ernährung kann hilfreich sein

Es wird davon ausgegangen, dass sich die Robustheit der Gelenke bei einer gesunden Arthrose Ernährung verbessert. Durch die bessere Qualität des Knorpelgewebes kann es möglich sein, dass sich die Anfälligkeit für die Entstehung von Knorpelschäden mindert und somit dem Entstehen einer Arthrose entgegenwirkt.

Ärzte haben beobachtet, dass Arthrosebeschwerden durch den Harnsäurewert beeinflusst werden können. Selbst leichte oder nur mittlere Erhöhungen der Blutharnsäure können Arthrosegelenke reizen und dadurch eine verstärkte Entzündungsbereitschaft zur Folge haben. Bei Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, zu denen sowohl Arthrose als auch Rheuma zählen, sollte deshalb auf eine säurearme bzw. basische Ernährung übergegangen werden. Diese sorgt für ein Gleichgewicht im Säure-Basen-Haushalt und wirkt damit der problematischen Übersäuerung des Körpers entgegen.

Eine Ernährungsumstellung bei Arthrose kann sich günstig auswirken

Eine besonders abwechslungsreiche Arthrose Ernährung unterstützt die Behandlung natürlich und beschleunigt somit den Heilungsprozess. Wichtige Bestandteile darin sind das Gemüse, Salate, viel frisches Obst aber auch Fisch, denn sie liefern die benötigten Vitamine, Mineralstoffe wie Magnesium und Spurenelemente, die der Körper für die Gesundung benötigt. Nach den Studienergebnissen lohnt es für jeden Patienten auszuprobieren, ob für ihn persönlich ein Hinzufügen oder Weglassen von bestimmten Nahrungsmitteln etwas bringt. Diabetiker und Menschen, die unter Fettstoffwechselstörungen leiden, sollten bei einer Ernährungsumstellung äußerst vorsichtig sein.

Nach einer Studie kann eine bestimmte Ernährung den Verlauf einer Arthrose beeinflussen

Grundsätzlich wirken sich bei Arthrosepatienten nach einer größeren amerikanischen Studie, denen Erfahrungsberichte der persönlich Betroffenen zugrunde liegen, verschiedene Nahrungsmittel besonders günstig aus. Dazu zählen unter anderem Blattsalate. Tomaten oder Kaffee bewirkten dagegen ein unangenehmes Reizen der geplagten Gelenke. Das Weglassen oder Einschränken von weiteren Lebensmitteln hatte bei dieser Form der Arthrose Ernährung eine Verminderung der Schmerzen und somit eine positive Auswirkung auf den Verlauf der Erkrankung zur Folge.

Zu viel Gewicht belastet die Gelenke

Neben einer entsprechenden Arthrose Ernährung steht, falls erforderlich, vorsichtiges Abnehmen und gleichzeitiges Entgiften an oberster Stelle, um die schmerzenden Gelenke zu entlasten. Durch eine Gewichtsabnahme vermindert sich außerdem ein zu hoher Blutdruck und entlastet somit das Herz, schützt die Nieren und das Gehirn. Es gibt wissenschaftliche Hinweise, dass durch ein normales Gewicht der Entwicklung einer Arthrose sogar direkt vorgebeugt werden kann. Nach der Abnahme durch eine entsprechende Ernährung normalisieren sich in der Regel auch die Blutzuckerwerte, denn eine Diabetes kann durch die hohen Zuckerwerte direkt zur Schädigung des Knorpels führen. Von einer gesunden Arthrose Ernährung profitieren alle betroffenen Gelenke (Kniegelenke, Sprunggelenk, Hüfte, Wirbelsäule, Schultern, Hände/Finger, Halswirbelsäule).

Ernährung und Gewicht beeinflussen die Arthrose

In einer weiteren amerikanischen Studie, an der über 1000 Männer und Frauen teilnahmen, konnte festgestellt werden, dass das gesunde Abnehmen von überflüssigem Körpergewicht entweder eine vollständige Beseitigung der Arthroseschmerzen zur Folge hatte und dadurch half, Medikamente mit teilweise starken Nebenwirkungen einzusparen oder zumindest zu einer deutlichen Linderung der Beschwerden führte.

Naturprodukte, die sich zusätzlich zur Arthrose Ernährung positiv auswirken

Nachweislich günstig beeinflusst werden kann der gesamte Heilungsprozess durch Naturheilmittel wie die Neuseeländische Grünlippmuschel oder die Teufelskralle, eine südafrikanische Heilpflanze. Den häufig bei einer Arthrose auftretenden und mit Schmerzen einhergehenden muskulären Verspannungen, kann mit dem Mineralstoff Magnesium entgegengewirkt werden. Ist die Muskulatur nicht mehr so stark verspannt, wird sie besser durchblutet und wichtige Nährstoffe gelangen schneller dorthin, wo sie zur Heilung benötigt werden.

Bei der Behandlung von Arthrose haben sich Propolis, Enzyme und der Pflanzenextrakt Cystus bewährt. Und einen weiteren wichtigen Beitrag leisten Arthrose Übungen beim Heilungsprozess, mit denen nach der akuten Phase und nach Absprache mit einem Arzt begonnen werden kann, um vielleicht später (wieder) mit einer geeigneten Sportart zu beginnen.

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