Die meisten Frauen wünschen sich ein schönes üppiges Dekolleté. Körbchengröße 80 C ist bei Brustvergrößerungen die am häufigsten gewünschte Größe. Doch ein kleiner Busen lässt sich mit ein paar Tricks und Hilfsmitteln auch ohne OP optisch vergrößern. Ob die Brüste durch Hormone oder spezielle Massagen wirklich größer werden, ist dagegen umstritten.
Mehr Busen mit Push-up-BHs
Am einfachsten lässt sich mit Push-up-BHs mit gepolsterten Körbchen mogeln, die es in zahlreichen Varianten und Formen gibt. Die dezenten Polster machen aus Körbchengröße A im Handumdrehen Größe B oder B zu C. Die Modelle kosten nicht wesentlich mehr als normale BHs. Bei manchen Büstenhaltern lassen sich die Einlagen auch herausnehmen. Mittlerweile gibt es auch Push-ups mit Silikonkissen, mit Wasserfüllung oder mit aufblasbaren Kissen, zum Varierien des Volumens. Die Oberweite lässt sich auch mit einer Korsage sehr gut pushen, weil die Schnürung den Busen nach oben drückt. Sieht gut aus, ist aber nicht besonders bequem.
Schummeln mit Silikon
Wer nicht ständig einen Push-up-BH tragen will, kann sich auch separate Polster kaufen und sie nur zu bestimmten Anlässen in den normalen BH einlegen. Spezialhersteller bieten sie in verschiedenen Ausführungen an, sowohl aus einfachem Schaumstoff als auch aus Silikon oder als Kissen mit Wasser-Öl-Füllung für ein besonders natürliches Tragegefühl. Es gibt auch "künstliche Brüste" aus Silikon, die über dem eigenen Busen getragen und festgeklebt werden; sie sollen bis zu hundert Mal einsetzbar sein.
Der Trick mit dem Pflaster
Ein Trick, den auch Stars aus Hollywood bei Kleidern mit tiefem Ausschnitt oder im Bikini anwenden: den Busen unterhalb des Ansatzes mit Pflastern leicht anheben und fixieren. Es gibt auch unsichtbare Strips und hauchdünne Klebe-Bhs aus Folie ab etwa 10 Euro im Spezialhandel, im Internet zum Beispiel bei Magic Bodyfashion. Auch ein bisschen Bronze-Puder, mit einem Pinsel in Y-Form zwischen den Brüsten aufgetragen, lässt das Dekolleté bei einem tiefen Ausschnitt nach mehr aussehen.
Was bringt die Vakuum-Therapie?
Im Handel sind auch spezielle Vakuum-Pumpen mit Brustaufsätzen erhältlich, die bei regelmäßiger Anwendung angeblich den Brustumfang deutlich vergrößern. Diese Geräte kosten rund 200 Euro. Es gibt jedoch keinen wissenschaftlichen Wirkungsnachweis für diese so genannte Vakuum-Therapie. Die Anwendung dieser Pumpen kann schmerzhaft sein und führt in jedem Fall zu Rötungen und Schwellungen des Brustgewebes, was den Busen vorübergehend praller wirken lässt. Sobald die Schwellung nachlässt, verschwindet aber auch dieser optische Effekt.
Stimulierende Massage mit ätherischen Ölen
Wesentlich angenehmer sind regelmäßige Brustmassagen mit einem Massageöl, das bestimmte ätherische Öle enthält, die die Durchblutung fördern und die Hormonproduktion stimulieren. Diese Methode gehört zur Aromatherapie und ist gesundheitlich unbedenklich. So ein Massageöl kann man sich leicht selbst herstellen. Als Basisöl eignet sich zum Beispiel Jojobaöl. Auf 100 ml Öl gibt man 20 Tropfen Geranium und 30 Tropfen Ylang-Ylang-Öl. Optimal ist es, den Busen damit morgens und abends einzureiben und leicht im Uhrzeigersinn zu massieren. Nach einigen Wochen sollte ein gewisser Effekt zu sehen sein. Allergikerinnen sollten vorher einen Hauttest machen.
