
- die richtige Ausrüstung für Wintertouren - Simon
Egal ob mit Tourenskiern, Schneeschuhen, Langlaufskiern oder zu Fuß, Wintertouren erfordern eine gute Ausrüstung und das richtige Equipment. Denn wer friert, hat keine Freude mehr an der Wanderung. Deswegen sollten ein paar Dinge niemals fehlen, wenn es im Winter raus geht.
Zwiebelprinzip: Auf die richtige Kleidung kommt es an
Häufig ist das Gelände auf einer Tour nicht gleichmäßig. Mal geht es rauf, mal runter, mal ist es anstrengend, mal entspannter. Die Kleidung sollte sich diesen Verhältnissen anpassen, denn gerade im Winter ist das Auskühlen des Körper zu vermeiden. Die Antwort auf dieses Dilemma heißt Zwiebelprinzip. Ein funktionierendes Zwiebelprinzip besteht aus drei Schichten am Oberkörper.
- Ein atmungsaktives Unterhemd bildet die Grundlage. Im Winter eignen sich Modelle mit langen Armen aus Merinowolle, die warm halten und gleichzeitig die Feuchtigkeit abtransportieren.
- Die zweite Schicht besteht aus einem Fleecepullover, der warm hält und sich besonders bei Touren eignet, auf denen es windstill ist. Praktisch sind auch Modelle mit Reisverschluss, die gegebenenfalls etwas mehr Lüftung bieten.
- Den Abschluss bildet der Wetterschutz in Form einer wind- und wasserfesten Jacke, die vor allem bei schlechtem Wetter zum Einsatz kommt. Gerade für winterliche Klettertouren oder für das Eisklettern sind Modelle mit verstärkten Partien an den Armen und Schultern gut geeignet.
Warme Füße: die richtigen Schuhe für den Winter
Wer nun nicht gerade mit den Tourenskiern unterwegs ist, sollte auch auf das richtige Schuhwerk achten. Denn kalte oder nasse Füße können die Freude an der Tour ganz schnell verderben. Inzwischen gibt es zahlreiche Modelle zum Winterwandern, die auch bei niedrigen Temperaturen für warme und trockene Füße sorgen. Neben der Wärmeleistung, sind auch die Sohlen und das Profil der Sohlen im Winter wichtig. Bei schlechtem, nassem oder rutschigem Untergrund bietet eine griffige Sohle einen besseren Halt. Gerade bei Wanderungen abseits der geräumten Wege ist dies besonders wichtig. Schneeschuhwanderer sollten darauf achten, dass die Schuhe in die Bindung der Schneeschuhe passen.
Etwas warmes Essen: Verpflegung auf der Wintertour
Wenn es kalt ist und sich die erste Erschöpfung auf der Tour breit macht, dann ist es Zeit für eine kleine Pause. Gerade im Winter ist dann eine warme Mahlzeit genau das Richtige und weckt die Lebensgeister. Wer nun nicht mitten in der Natur seinen Campingkocher auspacken möchte, kann sich eine warme Suppe in einer Thermoskanne oder Suppenkanne mit nehmen. Nudelsuppe oder Suppe mit Würstchen eignen sich besonders gut zum transportieren. Aber auch warmer Tee wirkt nun wahre Wunder. Besonders bei Touren im Schnee kann eine Unterlage zum Sitzen etwas mehr Komfort bieten und für eine angenehmere Rast sorgen. Inzwischen gibt es zahlreiche Modelle, die klein zusammen gefaltet transportiert und bei Bedarf aufgepustet werden können.
