James Cameron wollte es wissen und lud die Kinogänger erneut ein, sich seinen Science-Fiction-Streifen
"Avatar – Aufbruch nach Pandora" anzusehen – in 3D und der verlängerten Version.
"Avatar" erneut im Kino: In 3D und 8 Minuten länger
Die Flugszenen, die nächtliche wie phosphorisierte Pflanzenwelt, der Blätterregen und die Actionszenen – alles gewinnt an Tiefe und Inhalt durch die spezielle Machart 3D. Eine tolle Gelegenheit für alle, die es beim letzten Mal nicht mehr geschafft haben. Und dazu gab es obendrauf noch brandneue Szenen, so dass selbst Kenner noch einen Grund hatten, in die Kinos zu strömen. "Avatar" zum Greifen nah.
Pandora macht atemlos – zum Inhalt von "Avatar"
Die Menschen konnten es wieder einmal nicht lassen und haben Mutter Erde ins Verderben geführt. Nun ist guter Rat teuer – die Suche nach neuen Planeten und die anschließende Expedition nach Pandora auch. Der neue Planet bietet ungeahnte Rohstoffvorkommen mit hohem materiellen Wert. Nur sind die Menschen nicht die einzigen Lebewesen, die an den Schürfgebieten Interesse haben. Denn da gibt es noch die ureigenen Einwohner von Pandora – die Na'vi. Riesige blauhäutige Humanoide, die im Einklang mit der sie umgebenden Natur leben und mit ihr ein gemeinsames Netzwerk bilden. Von schwebenden Felsen und endlosen Wasserfällen bis hin zu einer nachts glitzernden Pflanzenwelt und quallenähnlichen hauchdünnen Flugwesen. Auch die Tierwelt wartet mit bedrohlichen und übergroßen Vertretern auf, die gern auch viel mehr Beine, Ohren und Augen haben, als es auf der Erde der Fall wäre. Die Zentren jedoch sind der alte Heimatbaum mit dramatischen Ausmaßen, in dessen Inneren die Na'vi leben, und der Baum der Seelen, mit seinen feinen weißen Hängezweigen, die eine Verbindung zu den Ahnen sind. Alles auf Pandora lebt in immer währendem Einklang. Die Menschen hingegen können auf dem ihnen unbekannten Planeten nicht einmal selbstständig atmen. Trotzdem fühlen sie sich den Eingeborenen überlegen und sehen sich im alleinigen Besitzrecht der Landschaft und Besitztümer Pandoras. Sieht aus, als würden hier einige historische Konflikte aufgearbeitet werden.
Avatare als Verbindung zur Natur
Die Menschen haben sich Avatare gezüchtet, exakte Ebenbilder der Na'vi mit persönlichen Note. Mit der Hilfe dieser künstlich-natürlichen Körper ist es ihnen möglich, mit den Na'vi nachhaltigen Kontakt aufzunehmen und sich frei auf dem Planeten zu bewegen. Unter ihnen ist auch Jake Sully, ein ehemaliger Marine, der aufgrund einer Lähmung besondere Vorliebe für seinen Avatar hegt. Er wird ausgeschickt, um die fremde Spezies zum Umsiedeln zu bewegen und all ihre kulturellen Eigenheiten zu erlernen. Die Na'vi sollen zu Fall gebracht werden, keine Frage. Doch dann verliebt sich Jake in die Häuptlingstochter Neytiri, und schon nehmen die Herausforderungen ihren Lauf. Trotz aller Naturschönheit und vermittelten moralisch korrekten Ansichten gewinnt scheinbar zunächst das Böse. Die monumentale Zerstörung allen Lebens beginnt und die Na'vi müssen fliehen. Jake gelingt es jedoch erneut, den Respekt und das Vertrauen der Na'vi zu gewinnen, indem er den mächtigsten aller Flugdrachen zähmt und damit eine Legende wieder erweckt. Mithilfe seiner Freunde, die sich aufopfernd in den Kampf um die hehre Sache werfen, und nicht zuletzt der übermächtigen Natur selbst, gelingt es Jake Sully schließlich der Geschichte eine neue Wendung zu geben.
