Der Film„Avatar – Aufbruch nach Pandora“ vom Regisseur James Cameron ist der Film mit dem höchsten Einspielergebnis aller Zeiten. Der vorige Rekordhalter, der Katastrophenfilm rund um den Untergang des Passagierschiffs „Titanic“ wurde somit vom Thron gestoßen. Das amüsante dabei ist, dass bei „Titanic“ ebenfalls Cameron Regie führte.
Die Handlung von „Avatar – Aufbruch nach Pandora“
Der Film „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ spielt in der Zukunft. Die Erde ist von alternativen Rohstoffen abhängig und überall im All ist man auf der Suche nach solchen. Auf Pandora, einem Planeten von höchster Schönheit, jedoch auch voller tödlicher Gefahren, kommt ein brauchbarer Rohstoff, genannt Unobtainium, vor. Auf dem Planeten leben Vertreter einer Spezies namens Na’vi, die größer sind als Menschen, einen Schwanz und bläuliche Haut haben, im Einklang mit der Natur und dem Planeten.
Jake Sully, ein früherer Marine, dargestellt von Sam Worthington, bekommt den Avatar seines verstorbenen Zwillingsbruders und soll Kontakte zu den Na’vi knüpfen. Er ist von den Na’vi fasziniert und verliebt sich auch in eine von ihnen, nämlich Neytiri, dargestellt von Zoe Saldana, die Tochter der geistigen Führerin der Na’vi. Sie macht ihn mit der Kultur ihres Volkes vertraut, was Sully in einen moralischen Zwiespalt treibt, da er angewiesen wurde, dem Militär wichtige Informationen zu liefern. Als Gegenleistung dafür würde er seine Beine zurückbekommen, denn seit einem Einsatz ist er von der Hüfte abwärts gelähmt.
James Camerons Science-Fiction-Traum „Avatar“
Cameron sagte, dass er die Idee zu „Avatar“ schon sehr lange hatte, sogar noch vor „Titanic“. Es war jedoch lange Zeit nicht umsetzbar, da die Technik noch nicht so weit fortgeschritten war, dass man Camerons Vorstellungen auch virtuos umsetzen konnte. Er ließ sich von sehr vielen Science-Fiction-Werken inspirieren, laut eigenen Angaben von so ziemlich jedem, den er einmal gelesen hatte.
James Cameron hat auch vor, noch weitere Teile von „Avatar“ zu drehen und zu verwirklichen, da der erste Teil ein so großer Erfolg wurde. Es wird jedoch höchstwahrscheinlich eine Namensänderung geben, da Jake Sully seinen Avatar ja nicht mehr braucht. Ursprünglich war eine Trilogie geplant, doch nun schließt Cameron auch nicht aus, dass es vielleicht sogar mehr Teile geben könnte.
Neuartige, grandiose Technik in „Avatar“
„Avatar“ kam als 3D-Film in die Kinos und ist mit einer neuartigen Filmtechnik umgesetzt und realisiert worden. Sehr viele Szenen des Films wurden noch dazu am Computer überarbeitet und verfremdet, zum Beispiel der ganze Urwald von Pandora. James Cameron arbeitete selbst an der Entwicklung der neueingesetzten Kameras mit. Durch die neue Technik konnten computeranimierte und real gefilmte Szenen harmonisch miteinander interagieren und die einzelnen Szenen wirken nicht computeranimiert.
