Der süße Hefekuchen Babka stammt aus Osteuropa und ist vor allem in Polen sehr bekannt. Aber nicht nur im östlichen Europa wird er gern verzehrt. In Amerika ist er inzwischen ebenfalls recht bekannt. Auch wenn er traditionell gern an Ostern aufgetischt wird, ist er dort in vielen Bäckereien ganzjährig erhältlich. Und der Babka schaffte es in den Vereinigten Staaten sogar ins Fernsehen, denn in einer Folge der amerikanischen Comedy-Serie „Seinfeld“ geht es um dieses leckere Hefegebäck.
Babkas gibt es in vielen Variationen – Fruchtfüllung mit Rosinen ist besonders beliebt
Babka ist nicht gleich Babka. Es gibt zahlreiche Variationen und mitunter finden sich sogar Rezepte ohne Hefe. Traditionell ist jedoch ein Hefeteig zu verwenden und auch die rosinenhaltige Fruchtfüllung gehört an sich zum Babka dazu. Es können hierbei Trockenfrüchte oder auch frische Obst- oder Beerensorten verwendet werden. Alternativ ist beispielsweise auch die Verwendung von Marzipan, Nüssen oder einem Schokoladenteig möglich. Das folgende Rezept sieht die eher klassische Variante vor. Der polnische Hefekuchen mit Rosinen ist recht einfach zu backen, allerdings sollte berücksichtigt werden, dass er aufgrund der Verwendung von Hefe eine längere Zubereitungszeit als andere Kuchen hat.
Polnischer Hefekuchen Babka mit Rosinen – Rezept mit Zutatenliste
Zutaten für Babka (polnischer Hefe- bzw. Napfkuchen):
- 450 g Mehl
- ½ Hefewürfel
- 125 g Zucker
- 125 g Butter
- 4 Eier
- 100 ml Milch
- 1 Prise Salz
- 50 g Rosinen
Backanleitung für Babka - polnischer Hefe- bzw. Napfkuchen
Das Mehl zunächst in eine Schüssel geben und mit der Hand eine Mulde formen. In diese Mulde die Hefe in zerbröckelter Form hineingeben. Dann eine Prise Zucker und 5 Esslöffel Milch (lauwarm) dazugeben und alles gründlich verrühren. Der Vorteig muss dann abgedeckt für eine halbe Stunde an einem warmen Ort aufgehen.
Drei der vier Eier werden währenddessen getrennt und die Eigelbe kommen mit dem gesamten vierten Ei in eine Schüssel. Die restliche Milch, der restliche Zucker, die Rosinen und die Butter werden dazu gegeben und alles wird kurz verrührt, ehe diese Masse zum Vorteig gegeben wird, der inzwischen Blasen geworfen haben sollte. Der ganze Teig muss dann mit einem Knethaken zu einem glatten Hefeteig verarbeitet werden. Dieser muss nun erneut abgedeckt weggestellt werden und so lange aufgehen, bis er sein Volumen fast verdoppelt hat. Dies dauert in etwa eine Stunde.
Der fertige Babka-Teig wird dann in eine gefettete Backform (für Napfkuchen passend) gegeben und muss bei 185 Grad (Umluft 170 Grad) für etwa eine Stunde backen. Je nach persönlichem Geschmack kann der abgekühlte Babka dann noch mit einer Glasur überzogen werden. Sehr gut passt auch frisch geschlagene Sahne dazu.
