
- Babys, Filmplakat, Thomas Balmès, Alain Chabat - Kinowelt
Alain Chabat (Buch und Produktion) ist einer der erfolgreichsten französischen Filmschauspieler, der sich in den vergangenen Jahren auch als Regisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent etablierte. Er wurde für das beste Regiedebüt mit einem CÉSAR ausgezeichnet („Mein Hund, der Fußballstar“) und seine zweite Regiearbeit „Asterix & Obelix: Mission Kleopatra“ sahen in Frankreich 14,5 Millionen Zuschauer! Aktuell ist Alain Chabat als Co-Autor für die französische Erfolgskomödie „Der kleine Nick“ (Le petit Nicolas, 2009) verantwortlich.
Seit zehn Jahren ungefähr trug Alain Chabat die Idee, einen Film über Babys zu machen und realisierte dies schließlich innerhalb zwei Jahren sehr gelungen, gemeinsam mit Doku-Kameramann Thomas Balmès („Waiting for Jesus“).
Vier Babys aus vier verschiedenen Kulturen
Ponijao, Mari, Hattie und Bayar werden fernab der Zivilisation und inmitten der Großstadt geboren – in Namibia, Japan, USA und in der Mongolei. Doch trotz der verschiedenen Kulturen haben sie vieles gemeinsam. Wer sich für Babies und Kleinkinder interessiert, der wird von Thomas Balmès' kunstvollen Dokumentarfilm, dessen Bilder für sich selbst sprechen, begeistert sein!
Doku funktioniert ohne Übersetzung – Darsteller sprechen für sich
Der Großteil der Zuschauer versteht die namibianischen, mongolischen, japanischen und amerikanischen Gesprächsfetzen in „Babys“ ebenso nicht, wie das die Babys tun – denn diese werden nicht übersetzt – man hört den Film also in ähnlicher Form wie die Säuglinge.
„Babys“ wurde mit Musik von Bruno Coulais unterlegt
Die Informationen der Dokumentation werden hauptsächlich durch die manchmal mit Musik (Französischer Filmkomponist Bruno Coulais, „Coraline“) unterlegten, ruhigen, niedlichen Bilder eingefangen, die einem manchmal herzhaft lachen lassen, so zum Beispiel, wenn Ponijao aus Namibia mit einem seiner neun Geschwister beim Steine zermahlen um eine Plastikflasche streitet.
Das mongolische Baby lebt mit vielen Tieren zusammen
Bayar aus der Mongolei lebt mit seiner Familie in der mongolischen Steppe, einsam aber mit Rindern und Schafherden. Mal stattet ihm ein Hahn Besuch ab oder eine Ziege säuft sein Badewasser aus. Solch schöne Szenen kann kein Drehbuch herbeischreiben – diese Szenen beruhen auf dem Instinkt für gute Momente.
Amerikanisches Baby ist Europäern am ehesten vertraut
Mari aus Tokyo ist das Kind, welches von der namibischen Familie am meisten beneidet wurde. Ihre Eltern arbeiten in der Mode-Szene und sie wächst jenseits der Natur – in der hektischen Großstadt Tokyo auf, die viele Spielmöglichkeiten bietet. Hattie aus den USA lebt in einem Vorort von Oakland und ist unserer europäischen Lebensweise am ähnlichsten, vertrautesten.
„Babys“ konzentriert sich ausschließlich auf die schönen Seiten
Zwar wird in diesem Dokumentarfilm nur die wunderschöne, niedliche und vor allem heile Welt der Babys gezeigt, aber wenn man die Horrormeldungen von tiefgefrorenen oder in Sessel eingenähten Babyleichen, von der Mutter mit dem eigenen Kot in die Venen gespritzten Babys, in Mülltonnen entsorgte Babyleichen und von mit Pfefferminz-Schnaps ruhig gestellten Säuglingen usw. lesen muss, so ist Alain Chabats und Thomas Balmès' Dokumentarfilm „Babys“ eine Wohltat für die Medien und die Zuschauer!
Für Fans der berühmten Baby-Fotografin Anne Geddes (Postkarten, Kalender, Puzzles) ist der künstlerische Dokumentar-Film „Babys“ sowieso ein absolutes Muss!
Der Kinofilm „Babys“ startet am 19. August 2010 im Verleih der Kinowelt
