Bachblüten für Hund, Katze, Pferd

Mit Rescue, Walnut und Larch Angst und Stress bei Tieren heilen

offener Blick - Claudia Stein
offener Blick - Claudia Stein
Krankheiten und Stress belasten die Psyche von Hunden, Katzen und Pferden. Bachblütenmischungen sind oft die Lösung.

Bei Verhaltensauffälligkeiten wie Angst, Nervosität, Zorn, Ungeduld, nach Unfällen, vor dem Tierarztbesuch, Turnieren oder Prüfungen leisten Bachblüten ebenso gute Dienste wie bei Lernschwierigkeiten oder in der Ausbildung.

Macht ein Tier immer wieder die gleichen Fehler, ist es aggressiv, teilnahmslos, kann es nicht gut alleine sein, hat es Angst oder Panik, ist es eifersüchtig auf Familienmitglieder, dann helfen Bachblüten die Psyche wieder zu normalisieren. Die Palette der Störungen, die mit Bachblüten behandelt werden, ist sehr breit gefächert. Die erfolgreiche Behandlung mit der Bachblütentherapie erfordert ein Grundwissen bezüglich der Psyche der einzelnen Tierarten. Ohne diese Ausbildung kann der Therapeut nicht erkennen, warum ein Tier ängstlich, nervös, verstört oder aggressiv ist, beziehungsweise ist der Therapeut nicht in der Lage die Körpersignale richtig zu deuten.

Nur wer das Wesen des Tieres versteht, ist in der Lage, Verhaltensauffälligkeiten oder Störungen zu erkennen und mit Bachblüten wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Dazu ist es für den Besitzer erforderlich, dem Therapeuten alles, auch noch so unwichtig erscheinende Ereignisse, zu berichten. Hinzu kommt die Beobachtung des Therapeuten, wie sich das Tier in bestimmten Situationen verhält.

Tiere sind die Spiegelbilder der Besitzer

Viele wollen nicht wahrhaben, dass das Tier Spiegelbild seines Besitzers ist. Beobachteten die Besitzer ihre Tiere, würden sie feststellen, dass der Hund bei Aufregung des Besitzers ein ganz bestimmtes Verhaltensmuster zeigt.

Sind die Besitzer nervös, ist ihr Hund oft auch ein Nervenbündel. Stehen die Besitzer unter Stress, merkt das Pferd, dass etwas nicht stimmt, und wird unruhig. Die Katze verzieht sich, sobald Spannungen innerhalb der Familie auftreten.

Unsere Tiere haben noch die nötige Sensibilität, die wir Menschen oft verdrängen und vergessen, um sich zu schützen.

Deshalb nützt es nicht viel, dem Tier die passende Bachblütenmischung zu verabreichen, wenn die Ursache, die evtl. in der Familie oder den Haltungsbedingungen liegt nicht behoben wird. An diesem Punkt scheitert oft eine positive Therapie.

Bachblüten kein Allheilmittel

Bachblüten machen aus einer Kampfmaschine keinen Schoßhund. Aus einem ängstlichen Tier keinen Kracher, der sich mit allem und jedem anlegt. Aus einem aggressiven Pferd keinen ruhigen, freundlichen Stallgenossen. Aus einer dominanten, selbstständigen Katze keinen Schmusetiger.

Bachblüten regulieren lediglich das Verhältnis zwischen Negativzustand, wie Panik oder Angst, und dem Positivzustand, wie Instinktverhalten und Ausgeglichenheit.

Die Waage ist ins Negative gekippt. Durch den Einsatz von Bachblüten wird die Waage wieder ausgeglichen auf das natürliche, ursprüngliche Gleichgewicht. Das Grundverhalten, das Wesen des Tieres, wird dadurch nicht verändert, sondern normalisiert. Ein sehr dominantes Alpha-Tier wird nie im Rudel oder Herdenverband an letzter Stelle stehen.

Warum benötigt ein Tier überhaupt Bachblüten?

Viele denken vielleicht: „Mein Tier ist doch nicht psychisch krank oder verrückt!“

Ein Beispiel:

Alles, was ein Tier erschreckt, ist wie ein kleiner Schock für die Seele:

  • der Verlust eines Menschen
  • das Abschieben in ein Tierheim
  • Wohnungswechsel
  • wechseln von Weidesaison zu Stallsaison
  • Turnier, Hufschmied, Verladen
  • die Entwicklungsphase der Welpen
  • Zahnwechsel
  • Unfall, Gewitter usw.

Aber auch in der Ausbildung sind die Tiere oft überlastet oder zeigen Störungen, weil sie sich nicht konzentrieren, immer wieder die gleichen Fehler machen und vieles mehr.

Die Tiere leben mit uns Menschen in der Welt der Menschen und sind so schon aus der natürlichen Umgebung herausgerissen. Wir haben die Verantwortung übernommen in Liebe und Achtung für unsere Tiere zu sorgen.

Die für jedes Tier wichtige Familie ersetzt der Mensch und ist somit automatisch Rudelführer bzw. Herdenchef. Füllen wir diese Rolle nicht aus, versuchen wir die Tiere zu vermenschlichen, schaffen wir ein Ungleichgewicht, was zu Störungen und unbehandelt zu Krankheiten führt.

Hier kommen die Bachblüten zum Einsatz.

Die Bachblütentherapie kann aber nur erfolgreich helfen, wenn die Haltungsbedingungen geändert werden und die Menschen anfangen umzudenken, nicht versuchen aus dem Tier einen Menschen zu machen, beziehungsweise menschliche Gedanken und Gefühle hinein zu interpretieren, den Pferden in der Wintersaison durch Geländeritte, freies Laufen auf Paddocks den erforderlichen Ausgleich schaffen, täglich mit dem Hund nicht nur spazieren gehen, sondern die Tiere durch sinnvolle Spiele fordern und die Katze, Katze sein lassen die auf Bäume klettern darf und die ihr Revier erkundet und verteidigt.

Bitte bedenken Sie, dass ein Suite101-Text fachlichen Rat, zum Beispiel durch einen Tierarzt, nicht ersetzen kann

Claudia Stein, Claudia Stein

Claudia Stein - 1996 - 1999 Ausbildung zur Tierheilpraktikerin mit Diplom 1996 - 2000 Ausbildung zur Kynologin und ...

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