Bananenbrot - einfaches Rezept mit vielen Variationsmöglichkeiten

Leckere Bananen - birgitH
Leckere Bananen - birgitH
Das Bananenbrot gelingt sogar, wenn man sich nicht genau an alles hält. Schließlich haben die meisten Afrikaner auch keine Waage, um die Zutaten abzuwiegen.

Dieses Rezept ist wirklich ganz einfach und sehr flexibel und variierbar. Es eignet sich gut, um es als Nachspeise zu servieren oder auch zum Kaffee oder Tee, da es eher ein Kuchen ist, als ein Brot. Egal, wo man es serviert, ob in Europa oder in Afrika und egal zu welchen Anlass, es ist immer ein großer Erfolg! Der Vorteil in Afrika ist, dass man dort die kleinen, viel süßeren Bananen bekommt, die das Bananenbrot noch spezieller machen. Dennoch ist es immer empfehlenswert die Bananen schon ein paar Tage vorher zu besorgen, denn eigentlich schmeckt es mit älteren, schon fast überreifen Bananen viel besser.

Zutaten für das Bananenbrot

  • ca. 180 Gramm Mehl
  • ca. 100 Gramm Kokosraspeln
  • 1 Packung Backpulver
  • 1 Packung Vanillepuddingpulver
  • etwa 5 große oder 10 kleine Bananen
  • ca. 125 Gramm weiche Butter
  • eine Prise Salz
  • 2 Eier
  • Zitronensaft von 2-3 Zitronen
  • ca. 150 Gramm Zucker
  • Fett und Mehl für die Backform

Vorbereitung und Mischung für den Teig für das Bananenbrot

Zunächst muss man in einer Schüssel die Bananen schön zermatschen. Man verwendet dafür am Besten einen Erdäpfelstampfer (Kartoffelstampfer) oder als einfachere und schnellere Variante einen Pürierstab. Die Bananen sollten komplett zerstampft sein und eine Konsistenz wie Babybrei haben. Zum Bananenbrei mischt man dann den Zitronensaft, der verhindert, dass die Bananen braun werden. In einer zweiten Schüssel werden die Butter, der Zucker und die Prise Salz etwa 5 Minuten gerührt, am besten mit einem Mixer, bis eine einheitliche Masse entsteht. Als nächstes werden die Eier untergerührt. Dann folgen die Kokosraspeln, das Mehl, das Backpulver und das Puddingpulver. Dann wird alles gemeinsam mit den Bananenbrei gut gemischt.

Backen des Bananenbrots

Für das Bananenbrot sollte die Backform gut eingefettet und am besten auch noch mit Mehl bestreut werden, damit es sich leichter aus der Form löst. Das Bananenbrot muss nun bei 180-200 Grad etwa 45 Minuten gebacken werden. Die Zeitangabe kann bei verschiedenen Öfen variieren. Am Besten nimmt man eine Gabel und sticht damit in das Brot. Wenn man sie wieder herauszieht und kein Teig mehr daran kleben bleibt, dann ist das Bananenbrot fertig. Übrigens kann man den Teig auch herrlich in Muffinformen füllen; es entstehen so herrliche Bananenmuffins.

Variationsmöglichkeiten für das Bananenbrot

Statt den Kokosraspeln kann man auch 100 Gramm geriebene Haselnüsse, Mandeln oder feingeriebene Walnüsse verwenden. Das Bananenbrot wird dadurch auch weniger süß, wenn die zusätzliche Süße der Kokosnuss weggenommen wird. Wer es allerdings gerade sehr süß möchte, kann auch zusätzlich Schokoraspeln in den Teig mischen, dann empfiehlt es sich allerdings, die Nussvariante statt der Kokosvariante zuzubereiten. Man kann das Bananenbrot auch nach dem Abkühlen noch mit Schokolade glasieren, denn die Kombination Schokolade und Banane ist immer ein Hit! Sehr gut schmeckt es auch, wenn man das Brot nach dem Abkühlen längs in die Hälfte schneidet, mit Nutella bestreicht und danach wieder zusammen setzt. Das Vanillepuddingpulver kann übrigens auch durch Schoko- oder Karamellpuddingpulver ersetzt werden. Der Fantasie sind wirklich bei diesem Rezept keine Grenzen gesetzt und man kann beliebig variieren und auch experimentieren, weil es gelingt dennoch immer.

Barbara Lechner, Barbara Lechner

Barbara Lechner - Aufgewachsen in Klosterneuburg bei Wien habe ich schon als Kind immer gerne Geschichten und ganze Bücher geschrieben. Nach meiner ...

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