
- Barbie-Logo - Cindy Maréchal
Barbie ist mehr als nur eine Puppe. Ursprünglich wurde sie als dreimdimensionale Ankleidepuppe hergestellt und mittlerweile hat sie Kultstatus erreicht. Sie lässt der Fantasie der Kleinen freien Lauf, der Kreativität im Ankleiden und Spielen sind keine Grenzen gesetzt.
Barbie - seit Jahren immer im Trend
Barbie ist und bleibt eine absolute Kultpuppe, sie ist in fast jedem Kinderzimmer zu finden und vor allem - die Marke ist weltweit bekannt. Kein Wunder also, dass Barbie immer up-to-date sein muss, um dem aktuellen Mode-Trend nicht hinterher zu hinken.
Hersteller Mattel (gegründet 1945) brachte sie 1959 erstmals auf den Markt und seit dem in immer neuen Varianten:
- Barbie als Jet Set Diva
- Barbie als Glamour-Girl
- Barbie Fashionista Sweety, Sassy, Rockstar, Cutie, etc.
- Barbie und Ken und ganz viel Zubehör
- die erste Barbie mit biegsamen Beinen (1964)
- Sammlerpuppen usw.
Es gibt die Barbie in fast allen ethnischen und kulturellen Varianten oder auch zu den verschiedensten Themen wie Farm Girl Barbie, Campus Sweetheart und My Melody Doll.
Mode-Trend Ghetto-Style macht auch vor Barbie nicht Halt
Aus der früher so artigen Kult-Blondine ist nun eine bunt tätowierte Straßen-Göre geworden, die dazu noch pink-farbenes Haar trägt. Diese neue "Barbie-Schlampe" kommt mit ihrem Hündchen Bastardino an der Leine daher. Sie trägt einen pinkfabenen Mini-Rock zu Leoparden-Leggins und einem Totenkopf-Shirt. Natürlich fehlt die obligatorische Sonnenbrille im Haar nicht und auch die bunte Desinger-Handtasche wurde beim neuen Barbie-Design nicht vergessen. Alles in Allem ist diese Barbie-Variante ein absoluter Hingucker.
Gute und böse Zungen über die neue Tokidoki-Barbie-Puppe
Eingefleischte Barbie-Fans freuen sich über das neue Puppen-Image - spiegelt es doch das tatsächliche Aussehen der Leute auf der Straße wider (zumindest in Großstädten im Jahr 2011). In den USA allerdings kündigt sich eine massive Protestwelle gegen Tokidoki an. Bereits vor dem offiziellen Verkaufsstart gibt es Stress und Diskussionen um die neue Kreation des Designer-Labels Tokidoki. Ein konservativer Familiewerte-Rat ist der Ansicht, dass mit dieser Puppe und dem damit verbundenen Kultstatus Kinder dazu animiert werden, sich tätowieren zu lassen und hat sich deshalb beim Hersteller Mattel beschwert. Mattel reagierte schnell und erklärte diese Barbie-Variante kurzerhand für nicht jugendfrei und bezeichnete sie als Sammlerstück mit der Zielgruppe Erwachsene, weshalb sie auch nur in limitierter Auflage erscheinen wird.
Die Zukunft der Barbie - es ist nur eine Puppe !
Man darf also gespannt sein, wie sich der Hype um Barbie weiter entwickelt und welchen Mode-Trend Barbie als nächstes in Szene setzt - vielleicht den Emo-Style oder die Variante der Öko-Tussi? Auch eine schwangere oder gar eine alternde Barbie hat man noch nicht gesehen...
Quelle:
Hamburger Morgenpost: Endlich da! Die Barbie-Schlampe. Hamburger Morgenpost vom 22.10.2011, Panorama, Seite 55
