Batman 3 – der dunkle Ritter kehrt zurück

Lange war es still um die Batman-Saga. Doch nun steht das Batman-Finale in Aussicht, das vermutlich im Sommer 2012 die Kinokassen füllen soll.

Seit dem erfolgreichen zweiten Batman-Film „The Dark Knight“ im Jahr 2008 schwieg Regisseur Christopher Nolan über die Batman-Reihe – es war nicht einmal sicher, ob es einen dritten Teil geben würde.

Lange war unklar: Wird es überhaupt einen dritten Batman-Teil geben?

Heath Ledgers Tod warf einen Schatten über die Geschichte, und Nolan wollte auf keinen Fall die Rolle des Jokers für den dritten Teil neu besetzen lassen. Ein nagelneues Drehbuch musste her. Die Fans waren gespannt, ob es nun zu einem Batman-Finale kommen würde, doch Nolan schwieg.

Erst neulich verriet Sir Michael Caine in einem Interview: Die Dreharbeiten zu „Batman 3“ beginnen voraussichtlich im April 2011. Caine wird auch weiterhin als der treue Butler Alfred zu sehen sein.

Auch Morgan Freeman wird erneut als Wissenschaftler Lucius Fox erfreuen, und Christian Bale alias Bruce Wayne, der seine Rolle bisher ausgezeichnet verkörperte, bleibt natürlich Batman.

Nach Heath Ledgers Tod: The Riddler folgt dem Joker als Bösewicht in „Batman 3“

Der Joker scheidet aus – wer soll jetzt Gotham City unsicher machen? Fans spekulierten lange, wer nun der Schurke in „Batman 3“ sein würde: Von Catwoman bis hin zur Rückkehr von Two Face waren alle ehemaligen Comicschurken Batmans als mögliche Nachfolger Jokers vertreten. Doch nun scheint klar, wer der Widersacher Batmans im Finale sein wird: The Riddler.

Der Riddler ist ein Psychopath, der liebend gerne Rätsel stellt und verwirrende Wortspiele an den Tag legt. Er trägt ein grünes, mit Fragezeichen übersätes Kostüm und eine schwarze Augenmaske.

Johnny Depp als Neuzugang in „Batman 3“?

Jetzt bleibt noch die Frage offen: Wer wird den Riddler spielen? Viele Fans wünschten sich Johnny Depp in der Rolle des Riddlers, womit das „Traumduo“ oder besser „Traumduell“ Bale-Depp, welches bereits in „Public Enemies“ zu bewundern war, endlich wieder auf der Leinwand zu sehen wäre.

Doch Johnny-Depp-Fans werden enttäuscht: Christopher Nolan setzt auf den recht unbekannten Joseph Gorden-Levitt, welcher bereits dieses Jahr im Film „Inception“ zu sehen ist, bei welchem wiederum Christopher Nolan Regie führte. Nolan scheint also zu wissen, was er tut, wenn er den jungen Gorden-Levitt als letzten Gegner Batmans einsetzen will – denn um an die ausgezeichnete Leistung Heath Ledgers als Joker ranzureichen, muss mehr her als eine amateurhafte Schauspielleistung. Dass er mehr draufhat als das, kann Joseph Gorden-Levitt jetzt in „Inception“ beweisen.

Was bisher geschah – so wurde der „Fledermausmann“ zum dunklen Ritter in „The Dark Knight“

In „Batman Begins“ will Bruce Wayne Gerechtigkeit – und sich für den Tod seiner Eltern rächen, die vor seinen Augen von einem Kriminellen erschossen wurden, als er noch ein Kind war. Er reist eine Zeit lang inkognito, begeht kleinere Verbrechen, will das Leben der Art Leute kennenlernen, die seine Eltern umbrachten. Dabei trifft er auf Henri Ducard (Liam Neeson), der zu seinem Ausbilder in Sachen vorausschauenden Kämpfens wird. Als Wayne endlich bereit scheint, sich der Ungerechtigkeit zu stellen, outet sich Ducard selbst als Gegner Gotham Citys, der Ra’s al Ghul unterstützt, welcher die Stadt als Brutstätte von Korruption und Kriminalität sieht. Bruce Wayne bekämpft ihn und seine Anhänger, rettet ihm jedoch im letzten Moment das Leben.

Zurück in Gotham City wird Wayne zu Batman, einem Symbol für Gerechtigkeit. Der Kampf gegen das Böse scheint zu klappen, doch Ducard kehrt zurück und hat einen Verbündeten, Jonathan Crane „Scarecrow“ (dt.: „Vogelscheuche“), gespielt von Cillian Murphy, der die Menschen in Gotham City mit einem Halluzinogen verwirrt. Mit vereinten Kräften wollen sie die ganze Stadt dem verwirrenden Gas aussetzen. In letzter Sekunde und mithilfe seiner Freundin Rachel Dawes (Katie Holmes) und Polizeichef James Gordon (Gary Oldman) gelingt es Batman, die Stadt vor dem sicheren Untergang zu retten.

Doch mit Batmans Taten im ersten Teil ist das Böse in Gotham City natürlich noch lange nicht beseitigt. In dem zweiten Teil der Batman-Reihe hat Batman sogar mit gleich zwei Bösewichten zu kämpfen.

„The Dark Knight“: Der Joker (Heath Ledger) macht Batman das Leben schwer

Mafiosi und korrupte Politiker machen Bale alias Wayne weiterhin das Leben schwer. Als der Joker (Heath Ledger) auftaucht und beginnt, wahllos Leute zu töten, steht Bruce vor einer neuen Herausforderung: Der Joker verlangt von Batman, dass er sein wahres Gesicht zeigt, ansonsten töte er weitere Menschen – und zwar solange, bis Batman entlarvt ist.

Waynes neuer Gehilfe, der erfolgreiche Anwalt Harvey Dent (Aaron Eckhart), der nichts von seinem Doppelleben ahnt, gibt sich als Batman aus, damit das Unheil ein Ende hat. Rachel, deren Rolle Maggie Gyllenhaal übernimmt, ist hin und her gerissen zwischen ihm und Bruce, nachdem Dent ihr seine Liebe gestanden hat. Als Rachel durch das Verschulden des Jokers stirbt, macht Dent Batman dafür verantwortlich. Durch einen Unfall verbrannte einer seiner Gesichtshälften – er wird zu Two Face, der zwar nicht direkt mit dem Joker kooperiert, aber genauso wie dieser Batman an den Kragen will. Es beginnt eine blutige Verfolgungsjagd, die einige unschuldige Opfer fordert und Batman in ein zunehmend schlechtes Licht stellt.

Nachdem Two Face und der Joker mehr oder weniger besiegt sind, ist Batman, der die Morde Two Faces auf seine Kappe nimmt, durch das verursachte Chaos der neue „Böse“ in den Augen Gotham Citys: Er versucht zwar weiterhin, Gerechtigkeit zu üben, doch nun ohne den Rückhalt der Stadtregierung, die Batman sowieso immer sehr skeptisch beäugte. Er wird zum „dunklen Ritter“, der selbst im Untergrund agieren muss.

Was passiert im dritten Teil der Batman-Saga?

Wie soll es im dritten Teil weitergehen? Vermutlich wird Batman den letzten Schurken besiegen, Gotham City ein weiteres Mal vor dem Untergang retten und daraufhin unauffällig verschwinden. Ob es sich die Drehbuchautoren so leicht machen werden? Leider sind nähere Informationen zur Story nicht bekannt. Es bleibt spannend und man ist sich sicher, dass das Batmanfinale, dass im Juli 2012 in die Kinos kommen soll, eine weitere Glanzleistung ganz im Sinne seines Vorgängers „The Dark Knight“ wird.

Die Fans haben schließlich lange genug gewartet: Nachdem zwischen den ersten beiden Filmen bloß zwei Jahre lagen, ließen sich Warner Bros. für das Finale ganze vier Jahre Zeit. Es bleibt zu hoffen, dass alles glatt läuft und die Dreharbeiten rechtzeitig in Gang kommen, damit Mitte übernächsten Jahres endlich ein neuer Batmanstreifen bewundert werden kann (der wahrscheinlich der letzte ist – und vermutlich nicht in 3D ausgestrahlt wird).