Beeren haben wenig Kalorien, sie sind als Schlankmacher bekannt und regen gleichzeitig den Stoffwechsel an. Sie zählen ebenfalls zu den besten Anti-Aging-Früchten, da sie freie Radikale bekämpfen, die Haut und Körper altern lassen.

Erdbeeren - bekannt als Liebesfrucht

Erdbeeren können von Juni bis September geerntet und gekauft werden. Am Ende der Reifezeit saugt die Beere Anthocyana in sich auf - das sind rote, karotinreiche Farbstoffe, die zum Schutz vor zellschädigenden Substanzen und Bakterien benötigt werden. Erdbeeren sind antibakteriell, entzündungshemmend und binden giftige Schwermetalle. Aufgrund des Vitamin-C-Gehaltes stärken sie das Immunsystem, der Anteil an Folsäure und Eisen unterstützt die Blutbildung und das Zellwachstum. Da die Erdbeere auch reich an Kalium ist, trägt sie zur Blutdrucksenkung und Entwässerung bei. Der hohe Gehalt an Mangan unterstützt den Stoffwechsel, regt die Bildung von Blut, Knochen und Schilddrüsenhormonen an. Nerven und Gehirn werden genährt und sogar die Liebeslust wird günstig beeinflusst. Der hohe Kalzium-Gehalt der Erdbeere schützt die Knochen vor Osteoperose. Erdbeeren eignen sich auch ideal zur dekorativen Garnitur für einen frisch gemachten Käsekuchen.

Brombeeren lindern Erkältungen

Die Brombeere ist eine Spätsommerfrucht. Sie enthält viele Vitamine und Bioflavonide (Pflanzenfarbstoffe, die eine wichtige Rolle im Stoffwechsel der Pflanze spielen), welche Kupfer binden. Kupfer in zu hoher Konzentration im menschlichen Körper kann Nervosität und psychische Beschwerden auslösen. Die Inhaltsstoffe der Brombeere kräftigen Gefäßwände und Bindegewebe, wodurch Venenleiden, Krampfadern oder Hämorrhoiden vorgebeugt wird. Tee aus den Blättern der Brombeere kann bei Durchfall und Darmkatarrhen, aber auch bei Grippe, Erkältungen, Husten und Schnupfen eingesetzt werden. Brombeerblätter werden ebenfalls als Gurgelmittel gegen Schleimhautentzündungen oder als Badezusatz bei Hautausschlägen angewendet.

Bei Augenschwäche helfen Himbeeren

Die Himbeere ist ebenfalls eine Spätsommerfrucht. Die Beere liefert Vitamin A, gut gegen Sehschwäche, Augenleiden und Nachtblindheit. Das enthaltene Biotin (das sogenannte Schönheitsvitamin) sorgt für geschmeidige Haut und gibt Glanz und Fülle im Haar. Die Blätter der Beere eignen sich zur Behandlung der Mundschleimhäute, wirken aber auch gegen Durchfall. Himbeeren werden bei Zahnfleischentzündungen als Heilmittel verwendet. Himbeersaft erfrischt und stärkt bei Fieber. Die in den Früchten enthaltene Flavonoide stärken das Immunsystem. Aufgrund des hohen Eisengehaltes spricht man der Himbeere blutreinigende und blutbildende Effekte zu.

Johannisbeeren - Schutz vor Gicht

Um den 24. Juni, den Johannistag (aus dem christlichen Kalender), kann man die ersten reifen Johannisbeeren pflücken. Die roten, weißen oder schwarzen Beeren enthalten viel Vitamin C. Durch den Kaliumgehalt dienen Johannisbeeren zur Entwässerung, was bei Gicht eine große Rolle spielt. Eisen fördert die Blutbildung, Magnesium stärkt Muskeln und Herz. Saft aus der Johannisbeere setzt man bei Husten und Heiserkeit ein, er soll Erkältungskrankheiten vorbeugen und gilt als Mittel gegen akute und chronische Durchfälle.

Blaubeeren - Inhaltsstoffe zerstören Bakterien

Blaubeeren werden auch als Heidelbeeren bezeichnet. Man kann sie zwischen Juni und September pflücken. Geschätzt wird die Beere wegen ihres hohen Anteils an Tannin (Gerbstoff), das Entzündungen hemmt und Bakterien vernichtet. Der Verzehr der kleinen blauen Beeren senkt das Cholesterin, lindert Magen-Darm-Störungen und beruhigt die Nerven. Blaubeeren färben beim Verzehr Mund und Zähne aufgrund des enthaltenen Anthocyans. Dieser Pflanzenfarbstoff schützt die Pflanzenzellen wie auch die Zellen des menschlichen Körpers.

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