Bekannte Pasta- und Nudelformen und ihre häufigste Verwendung

Pasta- und Nudelformen und ihre Verwendung - pixabay.com
Pasta- und Nudelformen und ihre Verwendung - pixabay.com
Beinahe unendlich viele Nudelformen sind beim Einkaufen in den Regalen zu finden. Und einige eignen sich für manche Gerichte besser als andere.

Nicht nur in Rezeptbüchern, sondern auch auf der Speisekarte von Restaurants wird schnell sichtbar, dass einige Nudelformen sich für bestimmte Gerichte besser zu eigenen scheinen als andere. So werden bei Salaten meist kleine und kurze Nudeln bevorzugt, während bei Saucen eher auf lange oder gefüllte Nudeln zurückgegriffen wird. Soll dem Gericht dann noch etwas Farbe gegeben werden, so können beispielsweise grüne oder rote Nudeln verwendet werden.

Nudelsorten für Aufläufe

Für Aufläufe werden gerne die drei Nudelsorten Lasagne, Cannelloni und Fusilli genutzt. Sie eigenen sich hervorragend zum Schichten, in Sauce legen und überbacken.

Bei Lasagne handelt es sich um Nudelplatten. Sie werden meist mit einer Sauce geschichtet in eine Auflaufform gegeben, beispielsweise mit Tomaten und Hackfleisch oder auch vegetarisch mit Gemüse. Als oberste Schicht wird hierbei entweder nur mit Käse und teilweise ergänzend mit Käsesauce überbacken.

Cannelloni sind große, runde Nudeln, die gerne mit Hackfleisch oder Spinat gefüllt werden. Sie werden dann mit einer Sauce in eine Backform gelegt und oftmals mit Käse überbacken.

Fusilli sind kleine Spiralnudeln und werden gerne auch als "Korkenzieher" bezeichnet. Sie eigenen sich für beinahe alle Arten von Aufläufen, da sie mit ihrer gedrehten Form die Sauce und den Käse, mit dem überbacken wird, festhalten.

Nudelsorten für Salate

Für Salate werden oft die Nudelsorten Farfalle und Penne verwendet.

Bei Farfalle handelt es sich um die kleinen, auch "Schmetterlinge" oder "Schleifen" genannten Nudeln. Diese Nudelform wird gerne für Salate genutzt, die mit einer Sauce angerichtet wird, die auf Essig und Öl basiert.

Penne sind kleine, kurze Röhrennudeln. Sie eigenen sich gut für Saucen mit Mayonnaise, denn sie sind von außen mit Riffeln versehen und so halten sie die Sauce gut. Gerne werden sie mit einer Schinken-Erbsen-Mayonnaise-Sauce angerichtet.

Nudelsorten für Saucen

Für Saucen können sowohl kurze und gefüllte als auch lange Nudelformen verwendet werden. Schaut man in Rezeptbücher, so werden meist Spaghetti, Makkaroni, Ravioli, Tagliatelle und Tortellini genutzt.

Spaghetti sind die bekannten, langen Nudeln. Die häufigsten, zu dieser Nudelform verwendeten Saucen sind Tomaten- und Bolognese- sowie Käse- und Sahnesaucen. Es ist die meistbenutzte Pasta, wenn es um Nudel-Saucen-Gerichte geht.

Als Tagliatelle werden die langen, flachen Nudeln bezeichnet. Sie haben die gleichen Einsatzgebiete wie Spaghetti. Ob nun Tagliatelle oder Spaghetti zu einer Sauce genutzt werden, hängt meist nur von den Vorlieben des Koches oder des Speisenden ab.

Makkaroni sind lange Röhrennudeln. Sie sind etwas dicker als Spaghetti und werden ebenfalls gerne zu Tomaten- und Sahnesaucen angeboten. Vor allem Kinder lieben diese Röhrennudeln.

Ravioli sind gefüllte Teigtaschen. Sie werden mit verschiedenen Füllungen, wie beispielsweise Fleisch- oder Pilzfüllung angeboten. Während bei Fertigprodukten die Ravioli beinahe immer in einer Tomatensauce angeboten werden, findet man sie auf Speisekarten häufig in Sahne-Saucen vor.

Tortellini sind gefüllte und eingedrehte Nudeln. Sie sind häufig mit Fleisch, Käse oder Spinat gefüllt und werden hauptsächlich zu Käse- oder Sahnesaucen gereicht.

Die verschiedenen Nudelfarben

Soll einem Essen etwas Farbe verliehen werden, beispielsweise bei einem Gericht mit Käsesauce, da hier die Sauce meist weiß ist, so gibt es verschiedene Nudelfarben. Wenn es sich um selbsthergestellte Nudeln handelt, so verhelfen meist kleine Hilfsmittel.

Für rote oder orangefarbene Nudeln eignet sich die Zugabe von Tomatenmark, roter Beete oder Paprikapüree. Diese Farbe sieht sehr schön in Käsesaucen aus. Auch sehr schön für helle Saucen eignen sich hellbraune Nudeln, die mit Hilfe von Steinpilzen hergestellt werden können. Für grüne Nudeln kann Spinat oder eine Mischung verschiedener Kräuter zugegeben werden. Sehr schön anzusehen ist diese Farbe in einer Tomatensauce. Für Salate können rote und grüne Nudeln gemeinsam genutzt werden um einen schönen Anblick zu erzeugen.

Eher etwas ausgefallen sind goldgelbe Nudeln, die mit Safran hergestellt werden, und schwarze Nudeln, die mit Hilfe von Tintenfischtinte gefärbt werden. Sie eigenen sich meist nur für die eigene Verwendung, da sie bei Gästen, die diese Nudelfarben nicht kennen, nicht immer auf Begeisterung stoßen. An schwarze Nudeln muss sich so mancher Speisender erst gewöhnen.

Jacqueline S. Hoffmann, Fotostudio Backofen, Neustadt an der Weinstraße

Jacqueline S. Hoffmann - Seit ich denken kann, lese ich ein Buch nach dem anderen. Hierunter fallen zum einen Sachbücher, meist zu den Themen Pferde und ...

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