Laut einer amerikanischen Studie haben in den USA rund 20 Prozent aller Teenager schon mindestens einmal erotische oder pornographische Fotos von sich selbst über elektronische Medien versandt. Somit ist Sexting keine Ausnahme mehr, sondern ein Massenphänomen. Aber nicht nur in den USA halten Teenager die Verbreitung von Fotos, auf denen sie leicht oder gar nicht bekleidet posieren, für einen Spaß oder eine Mutprobe. Auch in Deutschland verbreiten sich Fotos dieser Art rasant schnell via Handy und Internet. Noch einen Schritt weiter gehen Teenager oder junge Erwachsene, die selbst gedrehte Pornofilme ins Netz stellen.
Was ist Sexting?
Der Begriff Sexting setzt sich aus den zwei Wörtern "Sex" und "texting" (aus dem Englischen Kurzmitteilung) zusammen. Bei dem Trend, der besonders bei Teenagern boomt, geht es darum erotische beziehungsweise pornographie Fotos oder Texte via MMS oder SMS zu verbreiten. Wobei sich diese Form der Pornographie nur auf die eigene Person bezieht. Meist geht es hierbei um einen Austausch von Nacktaufnahmen beziehungsweise Bildern in erotischen oder pornographischen Posen. Entstanden ist Sexting aus der Idee seinen Freund oder seine Freundin mit Worten und Bildern eine spezielle Liebeserklärung zu schicken oder auch sexuell anzumachen. Das Problem daran war, dass diese SMS oder MMS sehr leicht weitergeschickt werden konnten. Und daher in vielen Fällen nicht bei den Zielpersonen blieben.
Aber Achtung:
In Deutschland kann das Verbreiten von erotischem Bildmaterial Minderjähriger ein Verstoß gegen das Strafgesetzbuch sein (Paragraph Kinderpornographie).
Anfang des Jahres gab es in den USA diesbezüglich eine Reihe von Klagen wegen des Besitz und der Verbreitung von Kinderpornographie. Ausgelöst wurde dies durch eine regelrechte Welle an Nacktfotos von Teenagern, die per SMS verschickt wurden. Es entstand ein dubioser Trend sich selbst nackt zu fotographieren und dies via Handy zu versenden.
Was versteht man unter Laien-Pornos?
Immer mehr Erwachsene, vorwiegend zwischen 20 und 35 Jahren, filmen sich selber beim Sex und veröffentlichen diese Filme im Internet. Mittlerweile gibt es eine Reihe von Internetportalen, die diesen pornopgraphischen Filmen eine Plattform geben.
Warum boomen privat gedrehte Sex-Filme im Internet?
Realität ist trendig. Reality oder Casting Shows füllen die Hauptabendzeiten im Fernsehen. Dieser Trend unterstützt und forciert die exhibitionistischen und voyeuristischen Neigungen vieler Menschen. Sich etwas anzusehen, dass nicht gespielt sondern echt ist, kann einen speziellen Kick geben. Diese gesellschaftliche Entwicklung benutzen einige, um Geld zu machen. Pornofilme, in denen man Amateur-Dartsellern beim Sex zuschauen kann, ist für viele Konsumenten interessanter als professionelle Filme dieser Art. Ein weiterer Vorteil von sogenannten Heim-Pornos ist die schnelle und unaufwendige, und vor allem kostengünstige Machweise.
