Berlins beliebteste Sehenswürdigkeiten

Brandenburger Tor - Rebecca Haertel
Brandenburger Tor - Rebecca Haertel
Berlin ist eine der beliebtesten Städte Europas. Die folgenden Sehenswürdigkeiten sollte man auf alle Fälle besuchen!

Berlin, eine der beliebtesten Städte Europas, hat so viele Sehenswürdigkeiten, dass man gar nicht weiß, was man besichtigen soll. Wer zum ersten Mal nach Berlin kommt, sollte die folgenden Sehenswürdigkeiten auf keinen Fall versäumen.

Das Brandenburger Tor

Das Brandenburger Tor ist das Wahrzeichen von Berlin. Es steht als Symbol für die Teilung und Wiedervereinigung Berlins und wurde 1788-91 von Carl Gotthard Langhans gebaut. Die Quadriga symbolisiert die Friedensgöttin Viktoria. Sie wurde erst einige Jahre später auf das Brandenburger Tor aufgesetzt und hat eine bewegende Geschichte.

Unter den Linden

Der Prachtboulevard wurde ab 1647 auf Befehl des Großen Kurfürsten angelegt. Geschäfte und Restaurants locken hier mit Angeboten. Hier findet der Besucher unter anderen das Luxushotel Adlon, die Humboldt Universität (1810) und die Staatsoper, die ursprünglich 1741-43 gebaut wurde. Das Deutsche Historische Museum im ehemaligen Zeughaus (Waffenarsenal) ist das älteste Gebäude in dieser Straße. Wer sich für Geschichte interessiert, sollte es unbedingt besuchen. Die Neue Wache (1817) ist eines von Schinkels Meisterwerken.

Alexanderplatz

Schon von Weitem sieht man den 368 Meter hohen Fernsehturm, der 1968 fertiggestellt wurde. Das höchste Gebäude Deutschlands bietet großartige Blicke über die ganze Stadt. Im Telecafé kann man sich gut vom Sightseeing erholen. Weitere Attraktionen auf dem Alex sind die Weltzeituhr, der Neptunbrunnen und die vielen Einkaufsmöglichkeiten. Die Marienkirche ist die zweitälteste Kirche Berlins. Sie stammt aus dem späten 13. Jahrhundert.

Museumsinsel

Hier befinden sich gleich fünf Berliner Museen. Das Alte Museum ist ein Werk Schinkels und beherbergt eine Antikensammlung. Stülers Neues Museum (1841-59) ist der zweitälteste Bau auf der Museumsinsel. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg ist das Museum heute wieder vollständig restauriert. Seit 2009 befinden sich hier das Museum für Vor- und Frühgeschichte und das Ägyptische Museum. Die Alte Nationalgalerie stammt auch von Friedrich August Stüler und beherbergt ungefähr 500 Gemälde und Skulpturen. Im Bodemuseum sind unter anderem das Museum für Byzantinische Kunst und das Münzkabinett untergebracht. Das Pergamon Museum verdankt seinen Namen den Pergamon-Altar, der direkt am Eingang liegt. Hier befindet sich eine weitere Antikensammlung, das Museum für Islamische Kunst und das Vorderasiatische Museum.

Der Reichstag

Der Reichstag ist der Sitz des Deutschen Bundestages und wurde 1895 eingeweiht. Die Inschrift “Dem Deutschen Volke“ wurde erst 1916 hinzugefügt. Von der Kuppel (1999, Sir Norman Foster) hat man traumhafte Blicke auf die Stadt. Das neue Regierungsviertel, das gebaut wurde, als Berlin nach der Wiedervereinigung wieder Hauptstadt wurde, befindet sich ganz in der Nähe.

Potsdamer Platz

In den 1920er Jahren galt der Potsdamer Platz als der verkehrsreichste Platz Europas. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges und der Teilung Deutschlands war er Niemandsland. Nach der Wende wurde der Potsdamer Platz neu gestaltet. Moderne Bauten wie das Sony Center entstanden. Heute ist er wieder ein beliebtes Einkaufs- und Vergnügungsviertel und sollte bei keinem Berlin-Besuch fehlen.

Siegessäule und Tiergarten

Die Siegessäule erinnert an die preußischen Siege von 1864,1866 und 1870/71. Wer die 285 Stufen erklimmt, wird mit einem atemberaubenden Blick über die Stadt belohnt. Gleich nebenan ist der Tiergarten. Hier kann man herrlich spazieren gehen und sich vom vielen Sightseeing erholen. Schloss Bellevue ist der Sitz des Bundespräsidenten.

Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche und der Kurfürstendamm

Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche am Breitscheidplatz stammt von 1896 und soll an Kaiser Wilhelm I. erinnern. Im Zweiten Weltkrieg fiel sie dem Bombenhagel zum Opfer. Nur die Ruine des Westturmes blieb übrig. Die Neubauten stammen vom Egon Eiermann. Die Berliner nennen übrigens den modernen Glockenturm Lippenstift und das Gotteshaus Puderquaste. Gleich nebenan ist das Europacenter. Hier befinden sich Restaurants und Läden.

Der Kurfürstendamm (auch Ku-damm genannt) ist die zweite Prachtstraße Berlins. Einst ritten hier die Kürfürsten zum Jagdschloss Grunewald, daher der Name. Um 1886 wurde diese Straße zum Boulevard ausgebaut. Restaurants und Läden reihen sich aneinander, obwohl es bessere und billigere Einkaufsmöglichkeiten in Berlin gibt.

KaDeWe

Ein absolutes Muss für jeden Berlin-Besucher, der Shopping liebt, ist das KaDeWe (Kaufhaus des Westens). 1907 wurde dieses Einkaufsparadies eröffnet. Es ist das größte Kaufhaus auf dem europäischen Kontinent. Besonders anziehend ist die 6. Etage - die Lebensmittelabteilung. Dort gibt es Köstliches aus aller Welt.

Die Berliner Mauer

Die Mauer gibt es nicht mehr, aber Spuren findet der Besucher an vielen Stellen. An der Geschichtsmeile Berliner Mauer finden sich hierzu Informationstafeln. Überall gibt es Hinweise auf die Mauerorte, gekennzeichnet durch blaue Wegweiser. Der innerstädtische Mauerverlauf ist markiert. Checkpoint Charlie war einst der Grenzübergang für die Alliierten und Diplomaten. Die Bernauer Straße spielte eine wichtige Rolle in der Geschichte der Mauer. Heute ist hier eine Gedenkstätte. Der Berliner Mauerweg kennzeichnet den Verlauf der Mauer. Er führt um das ehemalige West-Berlin herum. Die East-Side Galerie ist das längste Stück bestehende Mauer. Künstler haben sie liebevoll bemalt.

 Rebecca Haertel, Rebecca Haertel

Rebecca Haertel - Mein Name ist Rebecca Haertel. Ich bin eine internationale Autorin, Journalistin und Texterin (Deutsch/Englisch). Sprache war schon ...

rss