Berühmte Geisterschlösser in Österreich

Geisterfenster - Dolores Stuttner
Geisterfenster - Dolores Stuttner
Die paranormalen Phänomene in bekannten österreichischen Spukschlössern und deren historischer Hintergrund

Paranormale Phänomene sind für viele Menschen von großem Interesse. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass Geistererscheinungen als Beweis für ein Leben nach dem Tod angesehen werden. Aus diesem Grund sind so genannte Spukschlösser Orte, die gerne und oft aufgesucht werden. Auch im deutschsprachigen Raum sind diese in großer Zahl vorhanden.

Schloss Schönbrunn in Wien

Eines der bekanntesten Schlösser Österreichs stellt das Schloss Schönbrunn dar. Angeblich soll dort der Geist der Gräfin Auersperg sein Unwesen treiben und sich bevorzugt in einem bestimmten Zimmer aufhalten. Es wurde jedoch ebenfalls über gelegentliche Besucher einer transparenten Kaiserin Sissi berichtet. Diese Berichte scheinen aber lediglich die Spitze des Eisbergs zu sein, da angeblich jeder Fremdenführer etwas über geisterhafte Erscheinungen zu berichten weiß. Die betroffenen Personen sprechen allerdings nicht allzu offen über jene Erlebnisse, um andere nicht in Panik zu versetzen. Diese paranormalen Phänomene werden, im Großen und Ganzen, auf die teilweise tragische Lebensgeschichte zahlreicher österreichischer Adeliger zurückgeführt. Die Ermordung der Kaiserin Elisabeth sowie der Selbstmord des Kronprinzen und seiner Geliebten sind nur zwei Beispiele in einer Liste gewaltsam herbeigeführten Toden.

Schloss Grünau in Niederösterreich

Jenes Schloss wird von einer Erscheinung heimgesucht, die eine braune Mönchskutte trägt und deshalb von Einheimischen "der braune Mönch" genannt wird. Hierbei soll es sich um einen guten Geist handeln, der positive Energien freisetzt und bisher keinem Augenzeugen Angst eingeflößt hat. Das einzig seltsame an jener Sache ist, dass Schloss Grünau nie die Funktion eines Klosters inne gehabt haben soll. Ein beängstigendes Ereignis wurde im Jahr 1983 von der Hausherrin beobachtet. Spät nachts hörte diese nämlich plötzlich Geräusche, die jenen einer Schlacht ähnelten. Kurz hörte es sich so an, als wollten einige Personen ins Schloss eindringen, bevor der Lärm wieder verstummte. Personen, die zur selben Zeit im Gebäude übernachtet hatten, berichteten ebenfalls von diesen eigenartigen Geräuschen. Man vermutet, dass diese Geistererscheinung mit dem 30-jährigen Krieg zusammenhängt. Gegen Ende desselben zogen nämlich schwedische Truppen durch Niederösterreich und verwendeten dabei vermutlich jene Route.

Schloss Moosham in Salzburg

Schloss Moosham verfügt über eine äußerst düstere Vergangenheit. Dort wurden zur Zeit des Mittelalters nämlich Leute eingesperrt, gefoltert und anschließend hingerichtet. Es ist möglich die Folterkammer sowie den Raum, in dem die Todesurteile verkündet wurden, zu besichtigen. In letzterem ist ein unglaublich kalter Luftzug zu spüren, welcher wissenschaftlich nicht erklärt werden kann. An den Lärm, der in manchen Nächten im Schloss zu hören ist, haben sich die Angestellten schon gewöhnt. Ab und zu werden auch Geweihe oder Bilder von der Wand genommen und auf einen Haufen geworfen oder neu angeordnet.

Interessenten, die sich für paranormale Phänomene begeistern, können die oben beschriebenen Schlösser besichtigen. Um die Erfolgsquote bei der Geisterjagd zu steigern, empfiehlt sich jedoch die Mitnahme einer Kamera.

Quelle:

Über Schloss Moosham

Informationen zu bekannten Spukschlössern in Österreich

Dolores Stuttner, Dolores Stuttner

Dolores Stuttner - Ich schlüpfte im Jahr 1986 im schönen Wien aus dem Ei. Ab dem siebten Lebensjahr habe ich die Hobbys Lesen und Lego für ...

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