Berühmte Whiskyregionen in Schottland

Single Malt aus den Lowlands, Highlands oder von den Inseln

Die schottischen Malt-Whisky-Regionen im Überblick. Von den Lowlands und den Hebriden-Inseln bis zu Speyside und den Orkneys.

Die eher lieblichen Lowlands liegen ganz im Süden Schottlands. Hier befinden sich die beliebten Touristenziele Edinburgh und Glasgow.

Whiskyregion Lowlands: Single Malt aus dem Süden Schottlands

In den Lowlands gibt es nur wenige Torfmoore. Dies wirkt sich auch auf den Whisky aus. Heute gibt es nur noch wenige aktive Malt-Destillerien in den Lowlands, zum Beispiel Auchentoshan, Bladnoch und Glenkinchie.

Single Malt Whisky aus der Region um Campbelltown

Im Süden Schottlands auf der Halbinsel Kintyre liegt die kleine Stadt Campbelltown. Früher eine der Whisky-Hochburgen wird dort heute kaum noch produziert. Bekannt ist die Brennerei Springbank, die als sehr traditionell gilt: Alle Herstellungsprozesse sind hier noch Handarbeit.

Whisky aus den schottischen Highlands

Hohe Berge, Lochs, Burgen, Schlösser, Torfmoore und wechselhaftes Wetter: Die Highlands sind der Inbegriff aller Schottland-Romantik. Hier befindet sich der mit fast 1400 m höchste Berg Großbritanniens, der Ben Nevis, und die berühmten Lochs Lomond und Ness. Das Städtchen Oban mit seiner Brennerei ist der Ausgangspunkt für Fährüberfahrten auf die Hebrideninseln. Per Fähre auf die Orkneys kommt man von der Ortschaft Scrabster aus. Bekannte Whiskys der Region: Dalwhinnie, Oban, Glenmorangie.

Speyside: Produktionsstärkste Whiskyregion Schottlands

Innerhalb der Highlands am Fluss Spey befindet sich die Region Speyside. Hier liegen etwa zwei Drittel der heute noch betriebenen Whiskydestillen Schottlands. Ein Zentrum ist das Städtchen Dufftown unter anderem mit den Brennereien Balvenie und Glenfiddich.

Whiskyregion "Islands": Single Malt von den schottischen Inseln

Viele bekannte und charaktervolle Whiskys kommen von den im Westen Schottlands gelegenen inneren Hebriden. Aber auch die im hohen Norden gelegenen Orkney-Inseln sind für Whiskyliebhaber interessant.

Islay: Die Insel mit den meisten Whisky-Brennereien Schottlands

Die südlichste der Hebrideninseln zählt zu den bekanntesten und aktivsten Whiskyregionen Schottlands. Zur besten Zeit gab es hier über 20 Brennereien, und das, obwohl die Insel nur etwa 32 auf 15 Kilometer groß ist. Von Islay kommen so bekannte Whiskys wie Ardbeg, Bowmore und Bruichladdich.

Jura: Ursprung des Isle of Jura Single Malt Whiskys

Direkt nordöstlich von Islay befindet sich die nur dünn besiedelte Insel Jura. Hier gibt es weniger als 200 Einwohner und nur eine einzige Brennerei: Isle of Jura.

Mull: Ursprung des Tobermory Single Malt Whiskys

Nördlich von Jura und Islay liegt die Insel Mull mit ihren bizarren Basaltfelsen. Hier befindet sich die Tobermory-Brennerei.

Skye: Ursprung des Talisker Single Malt Whiskys

Skye ist die größte der inneren Hebriden und über eine Brücke mit dem Festland verbunden. Die Landschaft ist spektakulär mit bis zu 1000 m hohen Bergen. Zurzeit gibt es auf der Insel nur die Talisker-Brennerei.

Arran: Südlichste Whisky-Insel in Schottland

Die Arran-Insel, östlich von Campbelltown im Süden Schottlands, ist landschaftlich sehr abwechslungsreich mit Bergen, Seen, Hügeln und Wiesen. Sie verfügt allerdings nur über eine einzige Brennerei.

Orkney: Heimat der Scapa und Highland Park Whisky-Brennereien

Nördlich des schottischen Festlandes liegen die Orkney-Inseln. Touristisch interessant ist hier vor allem die älteste Siedlung Großbritanniens: Skara Brea. Schon 3000 vor Christus siedelten hier Menschen. Heute können die steinzeitlichen Ruinen besichtigt werden. Von den Orkneys kommen die Whiskys Highland Park und Scapa.

Anke Pfistner, Anke Pfistner

Anke Pfistner - Nach meinem Studium der Elektrotechnik in Hamburg-Harburg und Karlsruhe hatte ich verschiedene Jobs in den Bereichen Umwelt und Technik. ...

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