Viele Jugendliche stehen zu Ende ihrer Schulzeit vor der Frage, welchen Beruf sie wählen sollen. Aber auch Erwachsene, die sich beruflich umorientieren oder weiterbilden wollen, können im BERUFENET wichtige Informationen finden.
Suchfunktionen nutzen – der Einstieg in das BERUFENET
Die Startseite des BERUFENET hält mehrere Suchfunktionen bereit. Weiß man schon recht konkret, nach welchem Beruf oder Tätigkeitsbereich man sucht, kann dieser direkt in dem Eingabefeld eingegeben werden (etwa „Verkauf“ oder Verkäuferin“).
Hat man nur eine grobe Idee, in welche Richtung die Suche gehen soll, kann die Suche nach Berufsfeldern hilfreich sein. Klickt man diese an, wird eine alphabetisch geordnete Liste ausgegeben. Wählt man hier einen Bereich, etwa „Dienstleistung“, aus, wird man auf die nächste Auswahlliste weitergeführt. Nach dieser Entscheidung wird eine Auswahl passender Berufe angezeigt. Diese kann man sich nun genauer ansehen.
Die Ergebnisse beinhalten sowohl ungelernte Helfertätigkeiten als auch Ausbildungs- oder Weiterbildungsberufe und Studiengänge. Die weiteren Suchfunktionen sind eher zu vernachlässigen.
Welche Informationen bietet BERUFENET?
Hat man sich für eine Tätigkeit entscheiden, hält das BERUFENET viele Informationen bereit. Als erstes gibt es eine Kurzübersicht, anhand derer man sich entscheiden kann, ob es sich lohnt, sich tiefergehend mit den weiteren umfangreichen Informationen zu beschäftigen. Diese finden sich in der Navigation links vom eigentlichen Text. Unter „Tätigkeit“ gibt es viele weitere Unterpunkte, die genauere Auskünfte zu speziellen Themen geben. So können für Jugendliche vor der Berufswahl insbesondere die Punkte „Aufgaben“ oder auch „Verdienst“ wichtig sein.
Erwachsene, die den Beruf bereits ausüben, könnten sich speziell für die Ausführungen unter „Weiterbildung“ oder „Existenzgründung“ interessieren. Unter „Existenzgründung“ finden sich nicht nur Möglichkeiten, wie und womit man sich selbständig machen kann, sondern auch weiterführende Links, etwa wo Fördermittel beantragt werden können. Unter „Weiterbildung“ sind neben den Aufstiegsweiterbildungen auch Anpassungsqualifizierungen beschrieben. Diese könnten vor allem für Frauen nach Kindererziehungszeiten aber auch nach sonstigen Erwerbspausen hilfreich sein.
Des Weiteren sollten unbedingt die „Beschäftigungs-/Besetzungsalternativen“ beachtet werden. Diese zeigen artverwandte Berufe, die vor allem Unentschlossenen noch eine neue Perspektive bieten, aber auch Alternative sein können, wenn sich kein entsprechender Ausbildungs- oder Arbeitsplatz findet! Der Menüpunkt „Interessen und Fähigkeiten“ bietet insbesondere Ausbildungssuchenden die Möglichkeit zu überprüfen, ob deren Neigungen und Fertigkeiten denen des Wunschberufs entsprechen.
Unter der Überschrift „zusätzliche Informationen“ finden sich „Zahlen/Daten/Fakten“. Diese geben nicht zuletzt Aufschluss darüber, wie das Verhältnis von Arbeitnehmern zu Arbeitslosen in diesem Beruf ist. Dies kann Hinweise darauf enthalten, wie hoch die Beschäftigungschancen im Wunschberuf sind. Allerdings sollten hier regionale Besonderheiten und konjunkturbedingte Schwankungen nicht außer Acht gelassen werden.
Klickt man auf „Stellen- und Bewerbersuche“ werden direkt die links angezeigt, mit denen man sich eine Arbeits- oder Ausbildungsstelle in seinem Ausbildungsberuf suchen kann.
Und wenn noch Fragen offen sind?
BERUFENET ist ein hervorragendes Medium, wenn man schon eine grobe Vorstellung von seinem Wunschberuf hat, eine Weiterbildungsmöglichkeit oder Beschäftigungsalternative sucht. Ist man aber noch unentschlossen in der Berufswahl oder sucht weiterführende Antworten, etwa über Fördermöglichkeiten, reicht das Internet alleine nicht aus.
Ansprechpartner finden sich in den Agenturen für Arbeit, bei der Berufsberatung oder der Arbeitvermittlung. Aber auch viele private Träger bieten kostenlose Unterstützung bei der Berufswahl und Arbeitssuche an.
