
- Karibischer Strand - besonders schön im Winter - Ließ
Im Winter zu verreisen steht hoch im Trend. Wenn die Tage kürzer werden und der Alltag grauer, zieht es viele in südliche Gefilde. Neben beliebten Reisezielen wie der Dominikanischen Republik oder den Malediven gibt es eine Reihe anderer Länder, die besonders in den Wintermonaten einen Besuch wert sind. Und die müssen nicht immer am Äquator liegen.
Urlaub auf den Kanarischen Inseln im Winter
Die Kanarischen Inseln sind auch im Winter ein klimatisch sehr angenehmes Reiseziel. In der Regel bewegen sich die Temperaturen tagsüber um die 25 Grad Celsius. Nachts kann es kühler werden und bei unter 20 Grad einen Pulli erfordern. Auch das Mikroklima auf den verschiedenen Inseln sollte man beachten. So kann der Norden Teneriffas mitunter relativ kühl und windig sein, der Süden dagegen sehr heiß. Im November und Dezember ist auch das Wasser noch warm, im Januar und Februar kann es für den einen oder anderen zu kühl werden. Um Weihnachten und Neujahr steigen die Preise und man sollte sich rechtzeitig um eine Unterkunft kümmern. Ein besonderer Tipp fern der Bettenburgen auf Gran Canaria und Teneriffa ist die kleine Insel El Hierro. Hier kann man den Alltag besonders gut zurücklassen, wandern gehen oder tauchen.
Winterurlaub in Dänemark am Kamin
Eine Winterreise nach Dänemark kann man nicht unbedingt als Urlaub in der Sonne bezeichnen. Doch kann auch ein ruhiges Ferienhaus mit Sauna und Kamin mitten in den Dünen sehr erholsam für die Seele sein. Die Möglichkeit dazu bietet zum Beispiel die Nordseeinsel Römö, die durch einen Damm mit dem Festland verbunden ist, Jütland oder die dänischem Ostseeinseln mit einer großen Auswahl an Ferienhäusern. Je nach Geldbeutel sind die Häuser mit Sauna, Whirlpool und Kamin ausgestattet und bieten angenehmes Aufwärmen nach einem Spaziergang am Strand. Die Preise im Winter sind sehr moderat und eignen sich besonders für einen Familienurlaub.
Im Winter in die Sonne nach Nicaragua
Mittelamerika ist ein großartiges Reiseziel für Weihnachten und die Wintermonate. Wenn in Europa Regen, Schnee und Kälte regieren, ist in der Äquatorregion Trockenzeit. Unzählige großartige Strände, eine atemberaubende Natur und faszinierende Kultur begrüßen die Besucher. Costa Rica ist bisher das meistbesuchte Land in Mittelamerika, wo Touristen in zahlreichen Nationalparks und weiten Stränden aus dem europäischen Winter entfliehen können. Wer aber mehr Zeit mitbringt oder weniger ausgetretene Pfade gehen möchte, sollte sich einmal mit Costa Ricas nördlichem Nachbarland Nicaragua beschäftigen. Obwohl Nicaragua eines der ärmsten Länder der Region ist, gilt es als sicherstes Land Mittelamerikas. Die Schrecken der Contra-Revolution in den 80er Jahren werden den Menschen noch lange zu schaffen machen, doch sind die Nicas, wie sie sich selbst nennen, ein stolzes und freundliches Volk. An Naturschönheit steht Nicaragua seinem Nachbarn Costa Rica in nichts nach. Weite Regenwälder, perfekte Vulkane, endlose Strände und bezaubernde Seen prägen die Landschaft. Besonders eindrucksvolle Ziele sind die Strände der pazifischen Seite, die paradiesischen Islas del Maiz in der Karibik und die Isla de Ometepe im Lago Nicaragua, Mittelamerikas größtem See.
Zum Neujahrsfest nach Vietnam
Vietnam ist noch nicht sehr stark touristisch erschlossen. Auch wenn die Monate November bis Februar im Norden als kühle Jahreszeit gewertet werden, sind die Temperaturen für Europäer doch mehr als angenehm. Der Süden ist immer tropisch heiß. Während des europäischen Winters herrscht dort Trockenzeit.
Reisende begegnen in Vietnam ungemein freundlichen Menschen und einer atemberaubenden Landschaft, dazu einer völlig anderen Kultur, der man mit Respekt und Offenheit begegnen sollte. Die Hauptstadt Saigon bombardiert Neuankömmlinge mit Eindrücken von chaotischem Verkehr und völligem Durcheinander. Sehr berühmt ist auch die vietnamesische Küche, die auch für Europäer äußerst wohlschmeckend ist.
Gründlich planen sollte aber, wer vorhat um die Sylvesterzeit nach Vietnam zu reisen. Zum Neujahrsfest Têt steht ganz Vietnam Kopf, Flüge sind ausgebucht und Sehenswürdigkeiten geschlossen. Wer sich zu dieser Zeit in Hanoi oder Ho-Chi-Minh-Stadt aufhält, erlebt das Land noch einmal ganz anders.
Einsames Schottland im Winter
Schottland im Winter? So manchem ist der britische Norden schon im Sommer zu kühl. Aber wer eine dicke Jacke im Schrank findet und irgendwo im tiefen Unterbewusstsein auch die Möglichkeit zulässt, dass es auch einmal eisigen Regen statt romantischen Schnee geben könnte, kann im schottischen Winter einen besonderen Zauber erkennen. Die Temperaturen im alten kaledonischen Tiefland bewegen sich im Winter meist zwischen null und zehn Grad. Je nach Wind und Regenentwicklung kann es einem aber durchaus noch kälter vorkommen. Die Highlands zeigen sich in den kalten Monaten weiß verschneit, dichte und heftige Schneefälle sind bis weit in den März möglich. An klaren Tagen offenbart sich die Landschaft in atemberaubender Schönheit und seltsamer Ruhe, die den Alltag ganz weit zurücklässt. Ist die Landschaft verschneit, fühlt man sich in eine einmalige Stille versetzt. Riesige Herden Rotwild sind die einzigen dunklen Flecken in einer weißen Bergwelt.
Schottland im Winter und zur Weihnachtszeit ist etwas für Individualisten. Das Angebot für Rundreisen ist oft auf die Sommermonate beschränkt. Ein großer Vorteil der ungewöhnlichen Reisezeit sind aber die Preise für Übernachtungen, die im Winter in den Keller sinken. Die Lufthansa fliegt das ganze Jahr über günstig nach Edinburgh. Bedenken sollte man aber, dass viele der bekannten Sehenswürdigkeiten wie Burgen und andere historische Stätten in den Wintermonaten geschlossen sind.
