
- Der kleine Nick, Filmposter - Central Film Verleih
„Der kleine Nick“ ist seit 1960 ein internationaler Buchbestseller-Erfolg René Goscinnys (Erfinder von „Asterix“ und „Lucky Luke“), illustriert von Jean Jaques Sempé. Sempé und seine Tochter lehnten die Idee einer Verfilmung des kleinen Nicks stets ab, bis sie sich von Filmregisseur Laurent Tirard („Molière“), der mit dem „Kleinen Nick“ aufwuchs und sofort wusste, wie dieser Film aussehen muss, überzeugen ließen.
„Der kleine Nick“ – Erfolgreichste, einheimische Filmproduktion 2009
Der Erfolg gab ihnen Recht: In Frankreich sahen bereits über 5,5 Millionen Kinozuschauer den unterhaltsamen, äußerst humorvollen Film-Spaß mit Herz. Die Verfilmung des weltweiten Bestsellers „Der kleine Nick“ verfügt über ein rasantes Tempo an aneinanderfolgenden Gags und ist in Frankreich die erfolgreichste, einheimische Produktion 2009, die besonders gut mit ungekünstelten und talentierten Schauspielern besetzt wurde!
„Was möchte ich werden, wenn ich später einmal groß bin?“
Der kleine Nick (Maxime Godart, „Les Meilleurs Amis du monde“) führt ein zufriedenes Leben „wie im Film“, mit liebenswerten Eltern (Kad Merad, Valérie Lemercier) und einer treuen Lausbuben-Clique. Als die Lehrerin (Sandrine Kiberlain, „Mademoiselle Chambon“) eines Tages das Aufsatz-Thema „Was möchte ich später einmal werden, wenn ich groß bin?“ stellt, ist Nick ratlos, denn in seinem Leben soll sich bitteschön nichts ändern: seine Kumpel sind fein, seine Lehrerin auch, seine Mama und sein Papa ebenso, wenngleich sie sich öfter einmal streiten!
Über die Nachricht eines kleinen Brüderleins freut Nick sich gar nicht
Wirbelnde Panik überkommt Nick, als er eines Tages ein Gespräch seiner Eltern belauscht: Nick soll angeblich ein kleines Brüderchen bekommen! Davon ist er nicht begeistert, denn von seinem Kumpel Joachim weiß er, dass dessen Eltern sich nur noch um das Baby kümmern, weil es immer schreit. Mit der Furcht, seine Eltern könnten keine Zeit mehr für ihn haben und ihn sogar wie den kleinen Däumling im Wald aussetzen, plant Nick Strategien, wie er sich für seine Eltern unentbehrlich macht.
Nick und seine Kumpel planen, das Geschwisterchen zu beseitigen!
Alle Vorhaben Nicks misslingen, so dass die Klassenkameraden ein Komitee gründen, um das Baby zu beseitigen, wenn es denn da ist. Währenddessen planen seine Eltern ein Abendessen mit des Vaters Chefs und dessen Frau – den Maßbaums; damit Nicks Vater besser in der Firma vorankommt. Dazu wird sogar eigens eine Bedienstete angestellt, und die Frauen-Emanzipation der 50er Jahre hervorgehoben. Dieses als beeindruckend geplante Abendessen entwickelt sich zum Fiasko, bei der kein Auge trocken bleibt!
Ein Gangster soll das unerwünschte Geschwisterchen „abwracken“!
Inzwischen heuern Nicks Kumpels einen Gangster an, der sich des Babys „annehmen“ soll. Für das „Abwracken“ werden 500 Francs benötigt. Mit einer Zaubertrank-Brühe gelingt der Kinder-Bande ein Verkaufserfolg, doch als Joachim auf einmal feststellt, wie toll es ist, ein Brüderchen zu haben, verfliegt Nicks Plan, das noch ungeborene Geschwisterchen zu eliminieren, das sich als ein schrumpeliges Schwesterchen entpuppt und Nick weiß endlich die Antwort darauf, was aus ihm werden soll, wenn er groß ist.
„Der kleine Nick“ warnt vor Risiken und Nebenwirkungen nicht
„Der kleine Nick“ ist ein großartiger und schmissiger Film, der in vielen Momenten, wie z.B. die Szene in der die Mutter beim Abendessen mit ihren nicht vorhandenen Kenntnissen der skandinavischen Kunst aus dem 17. Jahrhundert beeindrucken will, für Erwachsene noch lustiger ist als für Kinder.
Der Vernunft der Eltern ist beim Kinobesuch dieses Films zu vertrauen, da dessen Humor nicht vor autofahrenden Kindern und giftig gemixten Zaubergetränken (mit allem Greifbaren, wie Weichspüler, Eierschalen, etc. etc.), mit denen sich schnell Taler verdienen lassen, halt macht. Trotz all des Witzes sollten die Eltern deshalb ihre Kinder vor Nachahmungen warnen und über die tatsächlichen Risiken aufklären, denn das wird im Film übergangen. Behält man diese Regeln ein, ist „Der kleine Nick“ ein unvergessliches Kinovergnügen, über das man noch viele Stunden danach lachen und schmunzeln kann und somit mit Abstand der beste Film 2010!
Laurent Tirard wird als Regisseur für die nächste Asterix-Verfilmung gehandelt.
„Der kleine Nick“ startet bundesweit am 26. August 2010 im Verleih der Central Film.
Lesen Sie auch das Interview mit Regisseur Laurent Tirard, sowie das Interview mit Hauptdarsteller Maxime Godart!
