Die Bibel ist eine Fundgrube für wohl klingende, zeitlose Namen. Viele beliebte Vornamen unserer Zeit entstammen dem alten oder dem neuen Testament ohne das es uns bewusst ist. Nicht nur Menschen, die gläubig sind werden hier fündig: Thomas, Joachim, Michael, Anja, Lea, Lydia sind Beispiele für Namen, bei denen man nicht sofort an die biblische Herkunft denkt. Hier finden Sie eine Aufstellung schöner, biblischer Vornamen für Jungen und Mädchen.

Biblische Vornamen von Elisabeth bis Jonathan

Die meisten biblischen Namen sind hebräischen Ursprungs und fanden im 12./13. Jahrhundert Eingang in die deutsche Namensgebung. Das betraf vor allem Namen aus dem Umfeld der Familie Jesu wie beispielsweise Johannes oder Elisabeth. Hebräische Namen enthalten oft die Silbe Jo- am Anfang des Namens oder Ja- an dessen Ende. Damit sagen diese Namen etwas über Gott, "Jahwe", aus. Einen solchen Namen nennt man einen Satznamen. So bedeutet Jonathan übersetzt: "Jahwe hat gegeben." Abigail bedeutet: "Der Vater hat sich gefreut." Tobias heißt: "Jahwe ist gütig." Andere Bibelnamen sind einfach Wortbedeutungen wie beispielsweise Adina, dass neuhebräischer Herkunft ist und soviel wie "die Edle, die Feine, die Zarte" bedeutet oder Sarah, dass übersetzt "Fürstin" heißt.

Biblische Namen für Babys waren schon immer beliebt

Viele Namen aus dem Mittelalter klingen auch heute noch aktuell und modern. Der Name Elisabeth beispielsweise war im 14. Jahrhundert sehr verbreitet. Er ging aus der Verehrung der Heiligen Elisabeth von Thüringen hervor, die sich im 12. Jahrhundert für Kranke und Alte aufopferte. Elisabeth wurde bald nach ihrem Tod heilig gesprochen. Viele Menschen pilgerten an ihr Grab in Marburg an der Lahn. Auch heute noch tragen viele Mädchen den Namen Elisabeth oder dessen Abwandlungen wie Lisa, Lilli, Bettina und Betty.

Kosenamen - Babynamen abkürzen ist eine alte Tradition

Einen Namen abzukürzen war früher wie heute üblich. So wurden zahlreiche biblische Vornamen im Laufe des Mittelalters an deutsche Namen angepasst. Aus Johannes wurde Hans oder Hannes, aus Elisabeth Else oder Ilse, aus Bartholomäus wurde Barthel. Neben den Kurformen bestanden die kirchlichen, offiziellen Namen weiter. Im alltäglichen Sprachgebrauch jedoch wurden eher die Kurzformen verwendet.

Biblische Babynamen für Mädchen von A – Z:

  • Abigail, Abischag, Abital, Ada, Adina, Anna
  • Bethany, Batseba, Berenike
  • Cloe
  • Dina, Dalila, Debora, Daniela
  • Edna, Elisa, Eva, Eunike, Esther, Eliane
  • Gitit
  • Hannah
  • Jael, Johanna, Judith, Jessica, Jedida, Jiska
  • Kezia, Keren,
  • Lea, Lilith, Lydia
  • Maria, Magdalena, Miriam, Martha, Mara, Manuela, Michal, Mariella
  • Noemi
  • Ofra
  • Peninna
  • Rachel, Rebekka, Ruth
  • Sarah, Susanna, Saphira, Sharon, Simone, Seba, Salome, Silvia
  • Tabea, Talitha, Tamar
  • Veronika
  • Zillah

Biblische Kindernamen für Jungen von A – Z:

  • Aaron, Abel, Adam, Abner, Abraham, Adiel, Amon, Andreas
  • Barak, Baruch, Balthasar, Barnabas, Benjamin
  • Christopher
  • David, Dan, Daniel
  • Elias, Eden, Esra, Enos, Eliel
  • Gabriel, Gideon, Gad, Gomer
  • Hadar, Hanan, Hosea, Henoch
  • Immanuel, Ismael
  • Jakob, Jonathan, Josias, Johannes, Joshua, Josef, Joachim, Joel, Jonas, Jadon
  • Kenan, Kaleb, Kaspar
  • Levi, Lucas, Linus
  • Michael, Matthias, Markus, Manuel
  • Noah, Nathan, Nathanael, Noam
  • Paul, Philipp
  • Raphael, Ruben
  • Saul, Samson, Silas, Sion, Shem, Seth, Salomon
  • Thomas, Timon, Tobias, Titus, Thaddäus
  • Uriel
  • Yael, Yona
  • Zacharias, Zion, Zadok
Hier finden Sie eine Liste sehr ausgefallener Vornamen für Mädchen sowie einen Artikel über die Bedeutung von Vornamen.