Blockbuster 2008 - Die erfolgreichsten Filme

„The Dark Knight“ hat die besten Box Office Ergebnisse weltweit

The Dark Knight - DVD Cover - amazon.de
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Nur „Mamma Mia" und „Sex and the City" können bei den weltweiten Einspielergebnissen mit Superhelden und Trickfilmen konkurrieren.

Ein Blick auf die erfolgreichsten Filme des Jahres 2008 zeigt, dass die Studios in diesem Jahr vor allem mit aufwendigen Produktionen und Superstars wie Will Smith Geld verdienen konnten.

Platz 10: „Sex and the City“

Es ist ein riskantes Unternehmen, eine Fernsehserie auf die große Leinwand zu bringen. Aber die Macher von „Sex and the City“ verstehen ihr Handwerk und konnten sich auf die Fans der Serie verlassen. Deshalb spielte der Film 415,1 Millionen Dollar weltweit ein und schaffte es damit gerade so eben in die Top Ten der erfolgreichsten Kinofilme 2008.

Platz 9: „Chroniken von Narnia – Prinz Kaspian“

Nach dem unterhaltsamen ersten Teil warteten alle Fans gespannt auf die Fortsetzung der „Chroniken von Narnia“ und wurden leicht enttäuscht. Obwohl der Film sich redlich Mühe gibt, kann er nicht recht überzeugen. Aber dank der erfolgreichen Buchvorlage schafft er es mit 419,6 Millionen US-Dollar doch noch auf den neunten Platz der erfolgreichsten Kinofilme 2008.

Platz 8: „Wall-E – Der Letzte räumt die Erde auf“

Mit ihrem zauberhaften Trickfilm haben es die Produzenten von Walt Disney endlich mal wieder geschafft, einen Film für die ganze Familie in die Kinos zu bringen. Der animierte Roboter lässt sogar die letzten Filme von Disney vergessen und hoffnungsvoll in die Zukunft blicken. Weltweit hat der Film 507,3 Millionen US-Dollar eingespielt.

Platz 7: „James Bond – Ein Quantum Trost“

An Daniel Craig als James Bond hat sich die Fangemeinde inzwischen gewöhnt, das Merchandising wird ebenso akzeptiert, also gibt es nur noch ein Diskussionspunkt: Verträgt ein Agent wie James Bond wirklich menschliche Züge? An den Kinokassen hatte „Ein Quantum Trost“ jedenfalls Erfolg und spielte weltweit 534,5 Millionen Dollar ein – und war damit erfolgreicher als sein Vorgänger „Casino Royale“.

Platz 6: „Mamma Mia!“

Die Zuschauer liebten diesen Film und ließen sich auch nicht von allzu miesepetrigen Kritikern abschrecken. Ebenso wie das Musical ist auch die Verfilmung ein Riesenerfolg und spielte weltweit immerhin 527,1 Millionen Dollar ein. Dabei begeisterte der Film mit einer unterhaltsamen Mischung aus launigen Popsongs, einer klischeebeladenen Handlung und einem Darstellerensemble, dem man die Spielfreude ansieht. Auch wenn Pierce Brosnan für seine gesangliche Leistung für eine „Goldene Himbeere“ als schlechtester Nebendarsteller nominiert wurde – sein Film war immerhin erfolgreicher als „James Bond“.

Platz 5: „Iron Man“

Sicherlich hätte nicht jeder Zuschauer bei der Besetzung von „Iron Man“ als erstes an Robert Downey jr. gedacht, aber der Schauspieler erwies sich als gute Wahl. Zusammen mit den Actionsequenzen sorgt Robert Downey jr. für die Höhepunkte des Films und machte aus der Comicverleihung einen kommerziellen Erfolg. Weltweit spielte der Film immerhin 581,9 Millionen Dollar ein.

Platz 4: „Hancock“

Einen Superstar zeichnet aus, dass seine Filme weltweit erfolgreich sind – unabhängig von der Qualität des Films. Also musste „Hancock“ mit Will Smith die Kinokassen zum Klingeln bringen, und er spielte tatsächlich weltweit 624,4 Millionen US-Dollar ein. Leider haben die Produzenten aber das filmische Potential zugunsten konventioneller Unterhaltung verschenkt.

Platz 3: „Kung Fu Panda“

Mit Zeichentrickfilmen konnten die Studios im Jahr 2008 nur wenig falsch machen. Immerhin spielte der konventionelle Trickfilm aus dem Hause Dreamworks weltweit 631,9 Millionen US-Dollar ein. Und damit lässt er zumindest Superstar Will Smith hinter sich.

Platz 2: „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels"

Obwohl der vierte Teil von Indiana Jones viele Fans enttäuschte, war er ein finanzieller Erfolg. Er spielte 786,6 Millionen Dollar ein und erreicht damit den zweiten Platz in den Top Ten der erfolgreichsten Filme 2008.

Platz 1: „The Dark Knight“

Schon mit seinem ersten Batman-Film „Batman Begins“ konnte Christopher Nolan sowohl Kinozuschauer als auch Kritiker überzeugen. Deshalb waren die Erwartungen an den zweiten Teil hoch, aber Christopher Nolan schaffte es, sowohl dem Druck durch den ersten Teil als auch dem Hype durch Heath Ledgers Tod zu trotzen. Sein großartiger Batmanfilm scheiterte im Jahr 2008 nur knapp an der Marke von 1 Milliarde Dollar und spielte weltweit 996,8 Millionen US-Dollar ein. Deshalb ist „The Dark Knight“ der erfolgreichste Film des Jahres 2008 – sowohl weltweit als auch in den wichtigen US-Charts. Sollte Heath Ledger nun auch noch einen Oscar erhalten, könnte der Film durch Wiederaufführungen die Milliarde doch noch knacken.

Sonja Hartl - Als freie Kritikerin, Autorin und Redakteurin lese, arbeite und lebe ich in Bonn.

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