Dieses Vollkornbrot ist - gegenüber vielen anderen Brotrezepten - wirklich relativ schnell herzustellen, denn die Hefe muss eigentlich überhaupt nicht gehen. Das Brot hat zudem einen guten Geschmack durch die beigefügten Nüsse oder Gewürze und wird durch das gemahlene Getreide vollmundig. Außerdem ist das Rezept so einfach, dass auch Anfänger praktisch nichts falsch machen können.

Das benötigen Sie für das Brot:

  • 1 ½ Päckchen Trockenhefe
  • 2 Teel. Zucker
  • ½ l warmes Wasser
  • 400 g ganze Getreidekörner (gemischt)
  • 350 g feines Weizenvollkornmehl (oder einfach Weizenmehl)
  • 2 Teel. Salz
  • Kräuter, Nüsse, Haferflocken oder Gewürze nach Wahl
  • 1 größere Kastenform

So gelingt das Vollkornbrot:

  • Vermischen sie die Trockenhefe mit dem Zucker und lösen Sie beiden dann in dem warmen Wasser auf. Stellen Sie die Hefelösung dann beiseite. (Alternativ können sie auch 1 ½ Würfel Frischhefe für diesen Ansatz verwenden).
  • Fetten Sie eine große Kastenform (Brotform) gut ein und bestreuen Sie sie innen mit Grieß, Semmelbrösel oder Haferflocken.
  • Für das Vollkornbrot benötigen Sie Getreideschrot und feines Weizenvollkornmehl. Wenn Sie (noch) keinen Vorrat an Getreiden und auch keine Getreidemühle haben, dann kaufen Sie Sechskornschrot und Mehl in einem gut sortierten Bioladen oder lassen sich dort eine Mischung fein schroten. Für das Brot können Sie Getreidesorten wie Weizen, Dinkel, Roggen, Emmer, Gerste, Hafer oder auch Buchweizen und Hirse mischen.
  • Mischen Sie das Schrot mit dem Weizenmehl und dem Salz.
  • Verkneten Sie die Mehlmischung mit dem Hefeansatz. Am besten benutzen Sie dafür eine größere Teigschüssel und das grobe Rührwerk Ihres Elektromixers.
  • Da die Quellfähigkeit des Getreides sehr unterschiedlich sein kann, müssen Sie wahrscheinlich noch etwas warmes Wasser einkneten. Es soll ein geschmeider, jedoch nicht zu fester Teig entstehen.
  • Ein Gewürzbrot können Sie backen, wenn Sie dem Teig noch die typischen Brotgewürze wie Kümmel, Anis, Fenchel und/oder Koriander zugeben.
  • Ein knackiges Nussbrot entsteht, wenn Sie Sonnenblumenkerne, gehackte Walnüsse, Kürbiskerne oder Haselnüsse unter den Brotteig kneten.
  • Füllen Sie den Teig dann sofort in die vorbereitete Backform.
  • Streichen Sie den Teig mit feuchten Händen oben glatt.
  • Sie können ein paar grobe Haferflocken, Leinsamen oder Nusskerne auf das Brot streuen.
  • Man kann das Brot oben noch längs mit einem Messer einschneiden, allerdings wirken natürlich aufgebrochene Brote schöner.
  • Schieben sie die Brotform dann in den kalten (!) Backofen. Heizen Sie nun auf 180 °C Umluft ein.
  • Die Backzeit hängt von der Form ab. Kleine Brote benötigen etwa 45 Minuten, eine große Backform braucht eine Stunde oder länger. Machen Sie unbedingt eine Garprobe mit einem Holz- oder Metallstäbchen. Wenn beim Hineinstecken in die Mitte noch Teig haften bleibt, braucht das Brot noch etwas Backzeit.
  • Droht das Brot beim Backen dunkel zu werden, decken Sie es einfach mit Alufolie ab.
  • Nehmen Sie das Brot nach einer kurzen („) Abkühlzeit aus der Form und lassen Sie es auf einem Rost abkühlen. In der Form wird es feucht und matschig.

Quellen und weiterführende Literatur:

  • In meinen  Ebooks gehe ich Alltagsphänomenen physikalisch auf den Grund - schauen Sie mal rein. 
  • Oder doch lieber was Gedrucktes? Gern! Auf meiner Webseite "Physikhexe" finden Sie genug Anregungen für den Bücherkauf. Viel Spaß.
  • Backen kann man immer! Zum Beispiel mit "Apfel, Nuss und Mandelkern".
  • oder "Himmlische Gebäcke" wie Schnecken, Schuhsohlen und Amerikaner.
  • Und selbst Grünkern verlockt, damit zu backen.
  • Diesen "heißen Tanz auf der Herdplatte" kannten noch unsere Großmütter - ein bisschen Physik rund ums Kochen und Backen.
Bildnachweis: © H. Dittmar-Ilgen