Buchmesse in Frankfurt mit neuen historischen Romanen

Die Buchmesse in Frankfurt beginnt am 06.10.2010 - terramara / pixelio.de
Die Buchmesse in Frankfurt beginnt am 06.10.2010 - terramara / pixelio.de
Am 6. Oktober 2010 beginnt die Frankfurter Buchmesse. Es werden Neuerscheinungen aller Genres präsentiert - natürlich auch im Bereich historische Romane.

Vom 6. Oktober bis zum 10. Oktober 2010 verwandelt sich Frankfurt wieder in ein Paradies für alle Wissensdurstigen und Lesewütigen, kurz: Für Bücherwürmer jeder Couleur.

Argentinien ist Gastland bei der Frankfurter Buchmesse

Gastland der diesjährigen Buchmesse ist Argentinien - ein Land, das eine Fülle an lesenswerter Literatur zu bieten hat und die Buchmesse bereichern wird. Auch sonst gibt es viele interessante Neuerscheinungen. So auch in der Rubrik Historische Romane - es warten viele neue große Werke, die das Herz aller Freunde des Genres höher schlagen lassen werden.

Der Herbst bringt viele neue historische Romane

Pünktlich zur kalten Jahreszeit, in der es nichts Schöneres gibt, als es sich mit einem mitreißenden Buch gemütlich zu machen, kommen viele neue historische Romane aus den unterschiedlichsten Epochen und Jahrhunderten auf den Markt. Hier eine kleine Auswahl.

Mittelalter: Geschichten zum Mitfiebern aus Lübeck und vom Rhein

  • Die Goldspinnerin von Cristin Bremer entführt in das Lübeck des 14. Jh. und erzählt vom Kampf einer jungen Frau gegen Intrigen und ihrer Suche nach Glück. Es geht um Macht und Gier, aber auch um Liebe und Treue (Blanvalet Verlag. August 2010. 512 Seiten. EUR 14,99).
  • Die silberne Burg von Sabine Weigand spielt im 15. Jahrhundert und handelt von der jüdischen Ärztin Sara, einer übrigens nicht fiktiven Figur, sondern historisch verbürgten Frau, die auf der Flucht vor ihrem Ehemann mit einer Gauklertruppe den Rhein entlang reist und in großer Gefahr schwebt ( Krüger Verlag. September 2010. 576 Seiten. EUR 19,95).
  • Beate Sauer erzählt in Die Schwertkämpferin die Geschichte der jungen Teresa, die schwerverletzt in ein Kloster gebracht wird und sich als Heilkundige erweist, sich jedoch nicht daran erinnert, wer sie ist. Es ist eine Geschichte um Intrigen und Mord und der Verzweiflung einer jungen Frau, die, als die Erinnerung wieder kommt, keinen Ausweg mehr sieht... (Grafit Verlag. September 2010. 448 Seiten. EUR 12,-)

Neuzeit: Spannendes aus dem Elsass, Württemberg und Südengland

  • Die Buchdruckerin von Sabine Weiss handelt von Margarethe, die im Straßburg des 16. Jahrhunderts eine Druckerei leitet und allen Widerständen zum Trotz Bücher für jedermann zugänglich machen will (Verlag Marion von Schroeder. September 2010. 432 Seiten. EUR 19,95).
  • Mit Die russische Herzogin legt Petra Durst-Benning den Folgeroman von Die Zarentochter vor. Ihre Geschichte spielt im 19. Jahrhundert und dreht sich um die russische Zarentochter Olga, verheiratet mit Kronprinz Karl von Württemberg. Auf Bitte des Zaren nimmt sich Olga dessen Nichte Wera an und versucht, aus dem widerspenstigen Mädchen, eine Fürstin zu machen. Ein Buch über begrabene Träume und über Freundschaft (List. September 2010. 496 Seiten. EUR 19,95).
  • Tracy Chevalier erzählt in Zwei bemerkenswerte Frauen von Elizabeth und Mary, die sich im südenglischen Lyme Regis über ihre gemeinsame Leidenschaft für Fossilien ungeachtet ihrer unterschiedlicher Herkunft anfreunden. Doch dann kommt die Liebe dazwischen...(Knaus. Oktober 2010. 368 Seiten. EUR 19,99).

Historische Romane: Immer ein Genuss für den Leser

Die Vergangenheit ist nie ganz vorbei, denn sie beschäftigt und fasziniert die Menschen bis heute. Die vorgestellten Romane sind nur eine kleine Auswahl an neuen lesenswerten historischen Romanen und punkten mit der Kombination aus gut recherchierten Fakten und der jeweils persönlichen Geschichte einer sympathischen Protagonistin. Egal, für welches der Bücher man sich als Leser entscheidet - mit einer Tasse Tee oder Kaffee dazu und einer warmen Decke wird es für einige Glücksmomente im trüben Herbst sorgen. Die kalte Jahreszeit kann kommen.

Bildnachweise: © terramara / pixelio.de

© BirgitH / pixelio.de

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Natascha Monath - Derjenige, der mit Tinte schreibt, ist nicht zu vergleichen mit demjenigen, der mit seinem Herzblut schreibt. - Khalil Gibran, ...

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