Nun ist es bald soweit. Alle Jahre wieder nähert sich auch dieses Jahr das Weihnachtsfest mit großen Schritten. Für viele Menschen beginnt mit der nahenden Adventszeit die schönste Zeit des Jahres, gekrönt vom Weihnachtsfest. Doch es gibt auch die Menschen, die bei dem bloßen Gedanken an das Fest der Liebe am liebsten in einen langen und tiefen Winterschlaf fallen würden und erst dann wieder erwachen möchten, wenn der ganze Spuk ein Ende hat. Da ist Hilfe nicht weit. Für die Personen, die sich ohne Umschweife zu der Gruppe der Weihnachts-Ablehner zählen würden, braucht es etwas, um besagte Zeit zu überstehen. Abhilfe können die folgenden Bücher schaffen. Geschrieben für die Personen, die vor dem Weihnachtsfest am liebsten reiß aus nehmen möchten, suggerieren die drei nachfolgenden Buchvorschläge vor allem eins – du bist nicht allein.
Aber dieses Jahr schenken wir uns nichts von Mark Spörrle
Wer kennt ihn nicht? Diesen Satz zu Weihnachten, der oft gesagt, aber meist nicht wirklich in letzter Konsequenz befolgt wird. Mark Spörrle beschreibt auf witzige Weise die kleinen und großen Tücken des Weihnachtsfestes, die alle Jahre wieder bei Millionen von Familien auf den Plan treten. Ein wunderbares Buch für alle, die jene zwanghafte Seite, die das Weihnachtsfest zuweilen mit sich bringt, einmal belächeln wollen.
Wer nimmt Oma von Hans Schreibner
Weihnachtszeit ist Familienzeit. Alle Verwandten kommen zusammen und begehen gemeinsam das Fest der Liebe. Doch nicht immer ist die bucklige Verwandtschaft willkommen und das Weihnachtsfest läuft harmonisch ab. Wer nimmt Oma dieses Jahr? Ist mit Sicherheit eine Frage, die sich Viele stellen manchmal auch in der Hoffnung, dass der Kelch dieses Jahr an ihnen vorüber geht. Hans Schreibner erzählt mit einem Augenzwinkern von den Schwierigkeiten des alljährlichen Weihnachtswahnsinns.
Der Club der Weihnachtshasser von Michael Curtin
Das Buch, das die öffentliche Abneigung gegen Weihnachten salonfähig gemacht hat.
England in den achtziger Jahren. Jeden Mittwochabend trifft sich eine Gruppe von Männern in einem Pub und sinniert über das Leben. Keiner der Herren ist auf Rosen gebettet, aber das allerschlimmste für die Männerrunde ist- und das ist unumstößlich- das Weihnachtsfest mit all seinen Verpflichtungen und Erwartungen. So macht sich die Gruppe auf nach Irland. Ihr Ziel: Weihnachten boykottieren und ein für alle Mal in seine Schranken zu weisen.
Ein bitter-böser Lesespaß, der so manchem Weihnachtshasser aus der Seele spricht.
Dies sind nur drei Geschenkvorschläge, die die Bücherwelt für Weihnachtshasser zu bieten hat. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Satiren über den alljährlichen Weihnachtswahnsinn, die nicht nur ihrer vermeintlichen Zielgruppe Freude bringen, sondern durchaus auch Weihnachtsliebhabern ein paar amüsante Stunden bereiten können.
Quellen:
Curtin, Michael: Der Club der Weihnachtshasser. dtv- Verlag. München 2000
Schreibner, Hans: Wer nimmt Oma? Hamburg 2009
Spörrle, Mark: Aber dieses Jahr schenken wir uns nichts. Rowohlt 2008
