Arbeitspsychologen, Berufscoaches und Seelsorger weisen immer öfter darauf hin, wie schwierig für viele Menschen in den Industrienationen heutzutage der Spagat zwischen einem persönlich erfüllten Leben und den oft hohen Anforderungen einer materiell geprägten Arbeits- und Lebenswelt ist. Oft fehlt uns der Zugang zu Spiritualität und Muße im besten Sinne. Dabei ist es im Leben wie beim Sport: Jeder Anspannung sollte eine Entspannung folgen, Arbeit und Komtemplation sich die Waage halten, der Mensch nicht nur dem schnöden Mammon hinterherjagen sondern sich auch geistig und seelisch weiter entwickeln. Entwicklung aber geht immer Hand in Hand mit eigener Anstrengung, zumindest einem eigenen Anspruch daran.

Der Buddhismus

Die eigene Anstrengung fordert auch der momentan in den Industrienationen boomende Buddhismus. Getragen von Prominenten wie Richard Gere und dem tibetischen Dalai Lama ist die Lehre des Buddha inzwischen überall in den Wohnzimmern der Wohlstandsbürger angekommen. Wer aber glaubt, ein bisschen Buddhismus-light würde ausreichen, wird zwangsläufig enttäuscht. Nicht von der Lehre, sondern von sich selbst. Denn wahre Erkenntnis geschieht eben nicht im Schnelldurchlauf.

Die buddhistische Lehre wendet sich an alle Sinn suchenden Menschen. Sie vermittelt eine Möglichkeit von Frieden und Glück durch ethisches Verhalten, Meditation und tiefe Einsicht. Dabei stellt die Lehre des Buddha den Menschen in die eigene Verantwortung. Die buddhistische Philosophie zeichnet sich dabei durch Toleranz und Gewaltlosigkeit, Dogmenfreiheit und Dialogbereitschaft aus und erhebt keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Wie das gehen kann, wie man buddhistisches Wirken in das wirtschaftliche Geschehen, das eigene Leben und die so genannte moderne Welt integrieren kann, greift das Magazin BUDDHISMUS aktuell mit seinen Beiträgen auf.

BUDDHISMUS aktuell – das Magazin

Zeitgemäß und dennoch der Tradition verpflichtet, im Hier und Jetzt angekommen und fast schon businesslike, dennoch den grundlegenden Gedanken des Buddhismus fortsetzend, zeigt das Magazin BUDDHISMUS aktuell, wie buddhistische Lehren in drängenden Fragen des Lebens Lösungen aufzeigen können. Das nicht nur in Ländern wie Bhutan, die sowieso schon eine buddhistische Tradition haben, sondern eben auch in den materiell wohlhabenden Industrienationen. Das Magazin ist zeitgemäß und professionell gestaltet und bringt Alltagsthemen mit den zentralen Thesen des Buddhismus zusammen. Umweltschutz, Wirtschaft und Arbeitswelt oder das Thema Alter und Tod sind Beispiele für Schwerpunktthemen, denen sich die Zeitschrift widmet. Das alles geschieht undogmatisch, ohne erhobenen Zeigefinger und weit davon entfernt, moralinsauer die scheinbar einzig wirkliche Wahrheit zu verkünden.

BUDDHISMUS aktuell berichtet über regionale, nationale und internationale Ereignisse, gibt Lesetipps und informiert über die wichtigen Aktivitäten der Mitgliedsgemeinschaften. Jedes der rund 100 Seiten starken Hefte ist randvoll mit Artikeln zum jeweiligen Schwerpunktthema, bringt Interviews mit buddhistischen Lehrern unterschiedlichster Richtungen und greift aktuelle Themen auf. Das Magazin versteht sich dabei nicht als Grundlagenwerk, ein bisschen Wissen über die zentralen Inhalte der buddhistischen Philosophie sollte man schon mitbringen. Wer sich für den Buddhismus in Deutschland, in der Welt und seine Antworten auf Fragen der heutigen Zeit interessiert, wird hier aber ganz bestimmt fündig.

Die Deutsche Buddhistische Union (DBU)

Herausgegeben wird BUDDHISMUS aktuell von der Deutschen Buddhistischen Union e.V. (DBU), dem Dachverband der Buddhisten und buddhistischen Gemeinschaften in Deutschland. Das Magazin erscheint vierteljährlich zum Preis von 8.00 € (D), 8.30 € (A), 13.80 sFr.

Bildnachweis: Deutsche Buddhistische Union (DBU)